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hmm..

Nutzer: Gast_knuddelz
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geschrieben am: 16.11.2000    um 22:30 Uhr   

Ich beobachte dich.
Deine starren Augen sind auf das nur einen kleinen Spalt geöffnete Fenster gerichtet.
Nur ein einzelner Sonnenstrahl schafft es, die feste Wolkendecke zu durchbrechen.
Nur kurz streift er dein Gesicht.
Nur kurz lässt er es hell erleuchten.
Nur kurz bringt er ein wenig Leben in deine triste Fassade.
Die Wolken verdrängen ihn.
Nun ist der Raum wieder grau.
Dieses beschämende grau.
Wie oft hat es dir den Atem genommen, wie oft hat es dich innerlich zerrissen, dieses grau.
Ich höre deinen jämmerlichen, schwachen Hilferuf.
Den Schrei nach Verständnis, den Aufruf nach Gerechtigkeit.
Ich spüre den Widerstand, den Druck deiner Willenskraft.
Ja, ich spüre deinen Hass.
Deinen Hass auf alles Falsche, Verlogene und Heuchlerische, wovon es soviel gibt auf dieser Welt.
Doch ich spüre auch deine Liebe.
Ich möchte dir helfen, doch du bist so weit weg.
Ich stehe an der Tür.
Ca. 4 Meter trennen unsere Körper.
Vier Meter.
Ich greife zur Türklinke.
Ich werde dich vermissen.
Deine schützenden Hände, deine zärtlichen Küsse.
Deine Kunst, an noch so schlimmen Tagen, in noch so schlimmen Zeiten, mir ein Lächeln zu entlocken, einfach nur indem du mir in die Augen schaust, mich berührst, da bist.
Ich betrachte dich, wie du dort am Boden liegst.
Lasse meine Blicke über deinen leblosen Körper schweifen.
Das Messer.....
Das Blut.....
Ein Windhauch streift mein Gesicht.
Er löst eine Träne in meinem Auge.

[i]...hmmm.... weiß nicht, warum ich das geschrieben hab, weiß nicht, warum ichs hier rein setze...weiß gar nichts im Moment...[/i]

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