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"Autor"

undankbar

Nutzer: himmelskörper
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geschrieben am: 19.11.2000    um 21:13 Uhr   
Ich fühle micht im Moment echt schlecht:
ungeliebt, hässlich und unverstanden.
Ich fühle ich habe in einer Woche drei Freunde verloren - da runter mein Bester -
und bin drauf und dran noch eine Freundin zu verlieren, nur weil das Leben so schwer, kompliziert nd scheiße ist.
Ich fühle mich nicht wohl, wen ich die Straßen lang laufe, ich fühle mich angestarrt und ausgelacht.
Ich rede, rede und rede, doch man schaut mich entweder nur mit großen Augen an oder man sagt: "Mm..." oder "Ja..." und nickt verständnissvoll, tut so als ob man wüsste was ich meine, aber Pustekuchen.
Ich warte auf den Menschen, der ich liebt, hübsch findet und mit dem ich reden, quatschen und labern kann.
Aber gibt es diesen Menschen überhaupt?
Ich glaube nicht.
Es ehißt, finde dich mit dem zurecht, was Du hast, Morgen sieht alles anders aus oder Tennagerprobleme.
Doch finde ich diese Aussagen nicht gerade beruhigend. Warum?
Ich habe nun doch drei Jahr Schule vor mir,
dann habe ich mein Abi un dann wirklich noch mal paar Jahr studieren?
Und was ich mit meinem Traum: Amerika/Theater und Freiheit?
Ich werde doch nicht jünger?
Ach und dann gibt es da noch diese Familienprobleme: Mutter...
Vater nicht greifbar und Stiefvater kann die Rolle icht ersetzen...
Oma und Opa, die ich zwar liebe, aber nicht besuchen kann.
Das Taschengeld reicht nie und von den Jungs fange ich erst gar nicht an...

Aber man soll ja nie, da schöne im Leben vergessen.

Früh aufwachen und gesunde sein.
Die Vögel auf dem Weg zur Schule hören,
wenn man nicht gerade Walkman hört und sich zu Graig David bewegt.
Die Luft atmen, nette Leute am frühen Morgen mit einem Lächeln wären.
Tanzen zur Musik, die am Nachmittag oder Abend aus den Boxen dröhne und singen, den song den man den ganzen Tag im Kopf hat.
Spannende Bücher lesen (im Moment gerade "Trainspotting"-schon alt ich weiß) und sich`ne Traumwelt aufbauen. Oder einfach nur so von Dingen träumen, die sowieso nie eintreffen - positiv bleiben himmelskörper.
Ins kIno gehen und sich eine Liebesschnulze nach der anderen rein ziehen (der letzte war der Kaiser und die Kriegerin). Die Blumen bei blühen zu sehen und das Kind im Sandkasten beobachten. Sich in Bett legen froh sein endlich schlafen zu können und nächsten Früh wieder aufstehen und den Tag genießen.
Bis man wieder vom Alltag eingeholt wird, das Geld fehlt (ich würde mir gerne Harry Potter kaufen), die Füße tun weh, kein Bock zu lernen!!!, Stress mit den "Eltern" und diese Gefühle, die man nicht geregelt bekommt.
Doch bis zum nächsten Problem kann ich noch mal aus dem fEnster sehen und den wundervollen Sonnenuntergang bewundern,
den nur ich aus dem fünten Stock sehe:
rot wie die Liebe und zerfließend wie Eiscreme so sieht es aus, wenn sie immer weiter verschwindet und leise sagt ich:
"Bis Morgen und willkommen Mr. Moon."
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