| "Autor" |
Ein müder Versuch... |
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geschrieben am: 20.11.2000 um 18:36 Uhr
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Tiefe, einsame Dunkelheit,
du eine, über alles geliebte Ruhe,
ich sehne mich nach dir...
Rette mich vor dem Lärm und dem grellen Licht,
daß mich bei sich gefangen hält und mir so zuwider ist.
Der Schatten meiner Gedanken ist die einzige Dunkelheit,
die mir in diesem Tumult Trost spendet.
Ich versuche zu fliehen, doch halten mich die Ketten der Gesellschaft am Tag gebunden.
Oh, seelige Nacht,
Schwing deine Flügel in die Lüfte empor
und erlöse mich durch deine klare Dunkelheit.
...ich weiß es ist lächerlich...aber es ist von mir... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.11.2000 um 18:43 Uhr
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Mir geht es genauso,
es ist als ob man von Maschienen am Leben gehalten wird, obwohl man selber sterben will. Das nennt man Zwang,
Zwang der Gesellschaft zu leben,
zu leben heißt bei denen:
- arbeiten
- nett sein
- lachen
- nur nicht zeigen, dass man selber denken kann
- Kompromiss, die scheiß Kompromiss
- Ärger
- nur 5 Stunden schlaf und dann in den hellen, regnerischen Tag -
der sowieso nichts bringt,
nur ärger.
Ich will in meinem Zimmer für immer bleiben,
will ein Ticket zum Paradies nur diese zwei Orte,
doch die Gesellschaft hält auch mich gefangen. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.11.2000 um 18:46 Uhr
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| das ist nicht scheiße oder so. ich finde es gut, weil es hat was und drückt was aus. und es hat was faszinierendes an sich, finde ich zumindest. ich finde es gut auch wenn du es mir nicht glaubst. |
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