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geschrieben am: 24.11.2000 um 10:54 Uhr
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Ein paar Gedanken über das Leben, die Liebe, die Angst und den Tod ...
Nun zum ersten nichts geht ohne das andere, sowie es kein Licht ohne Schatten gibt, keinen Tag ohne Nacht, kein Gut ohne Böse.
Alles fließt und alles gehört dazu. Nichts davon ist wichtig genug, es zu wichtig zu nehmen. Nichts ist wichtig genug, sich davor zu fürchten. Wirklich nichts davon. Viele Threads habe ich hier schon gelesen, die handelten von Angst. Angst vorm Leben, Angst vor dem Tod, Angst vor der Liebe und Angst vor der Angst. Und viel habe ich über Schmerz gelesen. Nichts davon möchte ich kleinreden oder als weniger wichtig für denjenigen bewerten. Im eigenen Leben scheinen diese Ängste so mächtig und so wichtig zu sein, doch global gesehen, ist es ein Nichts. Meine Ängste sperren mich in mir ein, lassen meine Seele eines langsamen Todes sterben. Nicht änderbar, nicht wichtig, doch es ist mein Schmerz, der mir das Blut in den Adern gefrieren läßt, so wie es wohl jedem ergeht, der den Schmerz erfahren hat. Doch nehmen wir unser "Glück" nicht ein wenig zu wichtig. Denken wir nicht zu sehr an uns ... Der Tod ist nur für die grausam, die nicht sterben ... das las ich mal und es ist wohl eine Wahrheit darin enthalten, sad but true. Der Tod erlöst uns oder er reist uns aus dem Leben, doch nur die Hinterbliebenen leiden, trauern, weinen. Das ist verständlich, wer würde es nicht tun, wenn eine Freundin/Freund, Ehemann/Ehefrau, Bruder/Schwester oder sonst wer aus dem eigenen Leben entschwindet und nie wiederkehrt. Doch betrachten wir es einmal etwas nüchterner, etwas mehr ohne Gefühl. Betrauern wir uns oder den VonUnsGegangenen ??? Ganz ehrlich ??? Was ich damit sagen will, betrauern wir unsere Einsamkeit oder wirklich den Tod des Menschen. Nun das kommt wohl auf den Stand der Beziehung an, denke ich. Und es tut so weh, weil es so endgültig ist. Nichts kann mehr gesagt werden, nichts mehr getan oder zurechtgerückt werden. Doch alles ist vergänglich, wir klammern uns an eine Liebe, die so stark so enorm wichtig ist. Doch dann erkennen wir (früher oder später), nein der/die wars doch nicht. Wie kann das sein, warum soviel Gefühl in etwas stecken, was man noch nicht beurteilen kann ??? Weil wir es mögen geliebt zu werden, für jemand anderen wichtig zu sein und vielleicht auch das Gefühl selbst zu lieben oder die Ahnugn davon, denn soviele kennen die "richtige" Liebe nicht. Vieles ist nur Verliebtsein, das Hochgefühl genießen. Im grunde eine sehr egoistische Sache, die Liebe. Man bindet den anderen an sich, stellt Forderungen, engt ein. Will den/die ganz für sich haben ... sehr egoistisch. Aber so sind wir nun mal, wir alle, denn da gibt es keine Ausnahmen. Das ist es was uns ausmacht am Ende. Und mit etwas Glück, wenn wir Zeit haben und unser Leben in geraden Bahnen verläuft, dann können wir uns neben unserem Egoismus moch den anderen Menschen auf diesem Planeten widmen, vorausgesetzt diese haben gerade Zeit für uns. Dies ist radikal und überspitzt, keine Frage, doch jeder von uns trägt das in sich, nuanciert zwar, doch es ist da, mal mehr mal weniger, immer gerade so wie man sich selbst fühlt, spürt, wahrnimmt.
Ind diesem Sinne |
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