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geschrieben am: 25.11.2000 um 22:26 Uhr
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Das kleine Mädchen zitterte noch immer, Worte halten in ihrem Kopf wieder, Worte, die nun endlich grausamen Sinn ergaben. Gedanken an ihre Eltern, die nun nicht mehr lebten, aber sie bis zuletzt beschützt hatten. Jetzt waren die Eindringlinge weg und alles war still, aber schon zu still, denn es sang nicht einmal ein Vogel.
Janika, wie das Mädchen hieß, hielt es nicht länger in dem stillen Haus aus, denn es wirkte wie ein großes Grab. Hinaus in den Wald, wo vielleicht noch Leben zu finden war, lange fand sie auch dort nichts, und sie dachte schon, sie sei die einzige Überlebende der Katastrophe. Doch plötzlich erschreckte Janika als plötzlich ein Junge neben ihr stand. Wie ein Schatten war er neben ihr aufgetaucht. "So waren sie bei euch auch?" fragte er mit fast unbeteiligter Stimme und Janika nickte mit bleichem Gesicht. Ihr Gegenüber war um einiges älter als sie selbst und stellte sich als Kerry vor. Schließlich saßen beide im Wald und überlegten, was sie tun sollten.
"Wir werden sie aufhalten müssen, oder sie werden alle unsere Dörfer vernichten!" stellte Kerry gerade fest, seine Augen waren ernst und seine Stimme hart, man merkte nichts von der Angst, die dahinter herrschte und ihn fast wahnsinnig machte. Janika schaute ihn aus großen, entsetzten Augen an. "Aber wir können doch nichts tun!" entgegnet sie ernst. "Doch, wir können," entgegnete der Junge und beinahe lächelte er. "Weißt du, Janika, wir müssen einfach, uns bleibt überhaupt keine andere Wahl, denn sie sind seelenlose Wesen, die den Tod immer wieder zelebrieren werden!"
Die Worte beschworen Bilder hinter Janikas Stirn, die voller Blut, Wunden, Feuer und Tod und seltsamer Beschwörungsformeln ... und einer Krone, die sie voller Mißtrauen bewacht hatten. Ein Gedanke kam ihr, den ihr Gegenüber so gleich erklärte. "Sie brauchen die Krone, um zu existieren, um ihre Überfälle durch zu führen, also müssen wir sie stehlen!" Das Mädchen schüttelte den Kopf. "Aber wir wissen doch gar nicht, wo sie ihr Lager haben." Doch Kerry zog eine Karte aus der Tasche. "Von meinem Vater," bemerkte er wie nebenbei, überflüssig zu erwähnen, daß der Mann tot war.
Er zeigte Janika einen eingezeichneten Weg und deutete schließlich auf eine Höhle. "Momentan lagern sie hier. Aber wenn sie alle unsere Dörfer geplündert haben, werden sie weiter ziehen. Wir müssen uns also beeilen." Die Nacht schliefen sie jedoch noch im Wald und brachen am nächsten Morgen auf. Je mehr sie sich der Höhle näherten, desto düsterer schien der Weg zu werden, und die Luft schien dicker zu werden, als versuche selbst diese sie aufzuhalten.
Sicher wären sie von jenen grausamen Wesen entdeckt worden, hätte nicht Kerry alle Leichwege von seinem Vater erfahren. Ab und zu sahen sie die Kreaturen von weitem und mußten ausweichen. Als sie an der Höhle standen, flüsterte der Junge:" Hier hat mein Vater einen Riß entdeckt, hier können wir rein!" Er machte sich gleich an die Arbeit den Riß zu vergrößern, während das Mädchen bleich vor Angst wurde.
Kerry legte ihr in dem Versuch sie zu trösten eine Hand auf die Schulter. "Wir werden das schon schaffen, oder unser Leben dauert sowieso nicht mehr lange," erklärte er ihr und fand keine besseren Worte. Es dauerte nicht lange, bis die beiden die Krone gefunden hatten, aber sie wurde natürlich gut bewacht. Kerry reichte Janika einen Dolch. "Bleib im dunkeln," murmelte er leise. Nur Bruchteile von Sekunden zog er einen weiteren Dolch und trat auf die vorderen Wesen zu. "Ohne eure Krone seid ihr nichts!" stellte er fest und er war lange nicht so überzeugt wie seine Stimme klang. "Ich bin gespannt, ob ihr mich auch ohne besiegen könnt!" Er ging einen Schritt näher auf sie zu und hielt den Dolch raus.
"Wenn ihr etwas Ehre habt, kommt ihr raus und kämpft so!" Daraufhin schauten sich die Wesen an, es wirkte so als ob sie auf die Herausforderung eingehen wollten. Aber warum sollten sie auf die Unterstützung der Krone verzichten? "Kommt nur her!" rief Kerry mit kalter St |
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