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Blumen des vergessens

Nutzer: Gast_unnown
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geschrieben am: 08.12.2000    um 18:19 Uhr   
Es wäre so einfach, ich müsste nur das Handy nehmen, auf "Mitteilung
verschicken "gehen und schon könnte ich dir schreiben wie sehr ich mich nach dir sehne,
daß ich
ununterbrochen an dich denke, daß es mich mit allen meinen Sinnen zu Dir
zieht.
Ich weiß, du würdest dich freuen, es würde ein strahlen über dein Gesicht
gehen,
ein warmes Gefühl steigt in Dir auf, liebevolle Gedanken bahnen sich ihren
Weg.
Die Versuchung ist riesengroß, aber der Preis ist auch nicht ohne.
Was passiert, wenn ich dir geschrieben habe...., ich warte auf Antwort.
Ich hasse es zu warten, ich hasse die Gedanken die mir durch den Kopf
gehen.
Die Überlegung ob du mir nur antwortest weil es die Höflichkeit gebietet,
weil du mir nicht weh tun willst, oder weil du dich genauso nach mir sehnst
wie ich mich nach dir.
Ich mag dich nicht mit diesen Gedanken und Gefühlen belasten, weil, Du sie
von dir weisen wirst...selbst dann noch, wenn sie Wirklichkeit geworden
sind.
Das Traurige ist, ich weiß genau, daß sie Wirklichkeit werden, vielleicht
schon Wirklichkeit sind. Die Sprache des Herzens ist oft eine andere als die
der Zunge.
Manchmal kommt es mir vor, als hätte unser Abschied schon begonnen.
Frag mich nicht , wie ich auf solche Gedanken komme....du bist so lieb und
aufmerksam zu mir, wie ich es mir nur wünschen kann.
Aber es ist als ob ganz tief drinnen eine Stimme von dir zu mir
spricht....ganz sanft, ganz lieb, aber nichtsdestotrotz spricht sie von
Abschied...Abschied von unseren Träumen, weil wir nur in der Realität leben können.
Es macht mich traurig...traurig, daß wir unsere Träume nicht erleben
können, daß ich dich nicht in deiner Gesamtheit erfassen, erfühlen, ertasten,
erschmecken und erriechen kann.
Etwas wunderschönes geht zu Ende, bevor es überhaupt richtig begonnen hat.
Ich werde nie wissen wie es wohl wäre, aber es wird mir und auch dir die
Ernüchterung erspart bleiben. Von Zeit zu Zeit, können wir ihn
hervorholen....diesen wunderschönen Traum, den wir nie zu Ende träumen werden.
Wir werden ihm einen Platz in unserem Herzen geben und die Zeit wird die
Blumen des Vergessens darüber wachsen lassen.
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"Autor"  
Nutzer: Gast_#reaper#
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geschrieben am: 08.12.2000    um 20:06 Uhr   
Wenn ich das richtig verstanden habe hast du in etwa das selbe Problem wie ich vor ein paar Tagen. Es ist nun schon das zweite mal das mir sowas passiert und ich frage mich langsam, ob das noch in den Begriff normal fällt. Eifache Sache : Eine Nummer und SMS-Verkehr. Wir haben uns SMS geschickt und uns prächtig verstanden. Ich glaub von meiner Seite her war es am Anfang nur Freundschaft aber schneller als ich mich versah wurde daraus mehr. In ein paar Wochen war es um mich geschehen. Ich suchte die Nähe und bekamm ein Echo. Was mich natürlich nur noch bestärkte und mich veranlasste meine Gefühle zu zeigen. Auch hier eine Resonanz. Es schien alles in bester Ordnung als ich von einem Freund die Hiobsbotschaft erhielt. Es war ausgesprochen, dieses Wort das in mir alles aber auch wirklich alles zum Einsturz brachte : Freundschaft ! Ich war erstmal fertig mit den Nerven. Die darauf folgenden Tage brach ich jedlichen Kontakt ab. Ich ging weder ans Telefon noch beantwortete ich E-Mails. Ich war verletzt. Es schien mir als hätte man mixch nur benutzt um etwas Spaß zu haben aber........naja, im Nachhinein stellte sich herraus das, daß nicht der Fall war. Trotzdem blieb es nur bei einer Freundschaft. Schade eigendlich und der Schmerz hält immernoch an aber die Frasge die gestellt werden muss ist die : Ist es niocht vielleicht besser so ?
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Nutzer: Gast_nomennoscitur
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geschrieben am: 12.12.2000    um 09:43 Uhr   
Mein geliebtes unbekanntes Wesen,
wenn die zarten Knospen, die jetzt an den Pflanzen durch dem Winter dem Frühling entgegenschlafen, träumen könnten – würden sie davon träumen, daß sie im Herbst als Laub zu Boden fallen werden? Nein, sie würden von warmen Sonnenstrahlen träumen, die, wenn sie Blatt oder sogar Blüte geworden sind, über sie streicheln. Nicht vom Vergehen würden sie träumen, aber vom Werden.
Vielleicht hätten sie eine Ahnung, daß ihr Sein eine ständige Wandlung ist. Aber dann würden sie auch ahnen, daß es kein Ende gibt, sondern daß es etwas Ewiges gibt, dessen Offenbarung ihre momentane Zeitgestalt ausmacht. Und in diesem Ewigen würden sie träumen, während es um sie herum kalt und dunkel ist, weil die Sonne durch den Winter geht, die Sonne, die das Leben in ihnen weckt.
Wir aber tragen die Sonne in uns, die aus unserem Geist in unsere Seele strahlt. Und wenn sich zwei Seelen nahe kommen, kann es geschehen, daß sie ganz leise anfangen zusammen zu schwingen. Sie bewegen sich in einem vorsichtigen, zärtlichen Gleichklang. Ein Ton entsteht dabei, aber dieser Ton kommt nicht aus den Seelen selbst, sondern sie werden zum Instrument für diesen Ton. Durch ihre zarten, vorsichtigen Bewegungen lassen sie etwas durch sich hindurchfließen, was viel größer ist als sie selbst und sie ganz erfüllen kann. Es ist Ton, es ist Licht, es ist Wärme, was sie erfüllt, und es ist Teil eines ganz großen Geheimnisses, das uns umgibt.
Habe keine Angst, daß es aufhört, bevor es angefangen hat. Nimm meine Hand, und wir wollen dieses Geheimnis suchen gehen. Das, was wir träumen, ist ein Abglanz davon, und selbst dieser Abglanz erscheint uns schon so unendlich, daß er viel zu groß ist für unsere Seelen und sie manchmal überlaufen wollen. Ich spüre Deine Hand in meiner, sie fühlt sich warm an, spüre den zarten Druck Deiner Finger. Komm, wir gehen durch die Nacht hindurch, die uns blau umgibt, wir spüren uns in ihr, nur uns zusammen. Irgendwann wird es Morgen werden in rötlichem Licht. Du, vielleicht müssen wir unsere Hände dann loslassen bis zum Abend. Aber wenn wir das Licht gefunden haben, das uns die kalte Dunkelheit samtblau und warm werden lässt, brauchen wir uns nicht zu sorgen, daß wir uns verlieren - weil wir dann Teil des großen Geheimnisses geworden sind, weil wir ein kleines Stück vom Werden und Vergehen ins zeitlose Sein gebracht haben. Und unsere Hände werden sich immer wieder finden, um Hand in Hand durch die Nacht zugehen.
Komm, mein geliebtes, unbekanntes Wesen, wir wollen suchen gehen...



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Nutzer: Gast_unnown
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geschrieben am: 13.12.2000    um 00:26 Uhr   
Du hast Recht, ....laß uns ein Stück Wegs gemeinsam gehen
Gib mir die Kraft, daß meine Ängste nicht meine Gefühle und
Sehnsüchte überdecken und zum Schweigen bringen.
Sie sind es die uns als Menschen ausmachen, als Individuum
das sich von allen anderen Lebewesen und auch von unseren Mitmenschen
unterscheidet.
Viel zu oft werden Träume und Wünsche begraben von der Realität, noch
bevor sie sich entfalten und erblühen können.
Es ist leichter sich in Ängste und Vorbehalte zu flüchten, als zu
versuchen einen Traum
oder eine Vorstellung zu verwirklichen.
Gründe finden sich genug, den eingefahrenen Trott weiterzugehen, sich
selbst
zu beschwichtigen....irgendwann ist es soweit, daß wir gar nicht mehr in
der Lage
sind uns selbst richtig wahrzunehmen, so eingefahren sind die Mechanismen
der
Verdrängung und des Alltags.
Die Kunst ist es, die Notwendigkeit des Alltags und der Lebenssituation zu
verbinden
mit den ureigensten Bedürnissen, Träumen und Vorstellungen und diese auch
umzusetzen.
Nichts ist frustrierender als unerfüllte Träume.
Aber dazu müssen wir zuerst mal den Mut haben diese zuzulassen und zu
erkennen
und dann bewußt zu entscheiden.
Ich lege meine Hand in Deine und gehe mit dir .....wohin wird sich
zeigen....aber nur
wenn ich mitgehe kann ich es erfahren......und ich möchte es erfahren...
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"Autor"  
Nutzer: miraj
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geschrieben am: 14.12.2000    um 14:55 Uhr   
[i]ich wünsche euch glück,
aber nicht ein glück, das man erwirbt indem
man die übrige welt ausschliesst. auch nicht eines
das notwendig macht seine träume zu verleugnen
um der bequemlichkeit willen.
ich wünsche euch das glück alles was ihr tut
nach besten kräften tun zu können.
riskiert etwas zu versuchen.
riskiert etwas zu geben.
riskiert zu lieben....
[/i]
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