| "Autor" |
Trauer & Wut |
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geschrieben am: 11.12.2000 um 11:31 Uhr
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Der Schmerz, den ich fühle
Noch immer
Verbindet sich mit der Wut
Manchmal
Diese unbändige Wut
Die mich zu verschlingen droht
Die den letzten Rest Leben herauspresst
Manchmal ist die Wut stärker
Als der Schmerz
Und wenn die Wut vergeht
Am Horizont der Gedanken verschwindet
Dann kommt die Trauer
Trauer um mich
Trauer um all das Leben um mich herum
Und dann ist er wieder da
Der Schmerz
Stärker und brennender als je zuvor |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.12.2000 um 09:26 Uhr
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*lächelt Impala lieb zu*
Impala, das was Du hier beschreibst, ist die sogenannte Trauerphase. Trauerphase nennt man das Wechselspiel zwischen Schmerz, Hass, Wut, Trauer. Diese Trauerphase ist die Folge auf alles was wir Menschen verlieren. Jeder Verlust wird betrauert, je nach der Stärke des Gefühls, das wir zu der Sache, dem Tier oder dem Menschen hatten, stärker oder schwächer. Die Trauerphase macht verschiedene Drehungen, es ist ganz unterschiedlich in welcher Reihenfolge diese Gefühle kommen, manchmal bleiben sie auch eine Zeitlang weg, dann kommen sie wieder von neuem. Es ist das Üben der menschlichen Seele mit dem Verlust von etwas/jemandem zurecht zu kommen. Man muss ohne etwas/jemanden leben, muss dies üben. Je schneller die Phasen einader abwechseln, das heisst, wenn Du stündlich abwechselnd Wut, Hass, Trauer, Shmerz empfindest, bedeutet das, das Du Dich aus diesem Kreis herausbewegst.
Ich würde Dir dazu gerne folgende Bücher empfehlen:
Melody Beattie: "Die Sucht gebraucht zu werden" ISB N 3-453-03750-x Heyne Verlag. Dieses Buch hat mir seinerzeit zum Durchbruch verholfen, es beschreibt die Trauerphase sehr verständlich und lehrt den Menschen zu sich selbst finden.
Franz Simon: "Angst, Wut, Schmerz" Lucy Körner Verlag ISBN 3-922028-17-9
Ich betrachte beide Bücher als sehr wertvoll.
Alles Gute, Impala, jeder macht es durch, es ist auszuhalten, trotzallem.
Shadowdance
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.12.2000 um 09:59 Uhr
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Liebe Shadow,
ich weiß das es jeder durchmacht und keinesfalls stelle ich meinen Schmerz über den von anderen. Ich weiß, das es jeder erlebt, erlebt hat oder noch erleben wird. Auch ich habe es schon so oft erlebt, das es nun kaum mehr was neues ist, was es allerdings nicht leichter macht. Aber es ist wohl der Schmerz, die Trauer, die Wut und die Angst, darüber, das ich mich selbst verloren habe ... ich frage mich oft, wo ich bin, wie ich einst war. Sicher jeder verändert sich, jeden Tag, doch wenn Veränderungen erzwungen werden, wenn Veränderungen brutal beigebracht werden, dann ist die Seele wohl unfähig darauf zu reagieren. So denke ich manchmal ... Veränderungen aus sich selbst heraus sind gut und wichtig ... Nun denn ich denke du verstehst was ich meine [i]lächelt[/i]. Und danke für die Buchtips trotzdem und gerade wegen.
In diesem Sinn |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.12.2000 um 10:04 Uhr
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Innere Leere
Dunkelheiten, schwärze als die Nacht
Doch was wenn es nicht so wäre
Hätte ich dann den Mund der lacht
Ich spüre wie ich langsam aufhöre zu kämpfen
Ohnmächtig zusammensinke
Nur um den Schmerz zu dämpfen
Doch wenn ich in mich lausch
Dann höre ich Stille
Quälendes Schweigen, das so laut ist und in mir dröhnt
Gebrochen ist mein Wille
Doch wenn es nicht so wäre
Was bliebe mir dann noch
Die Helligkeit, das Sonnenlicht
Sind meine Freunde nicht
Die Nacht mit ihrem schwarzen Auge
Hat einst die Seele mir geraubt
Hab gelernt die Dunkelheit zu lieben
Mich sanft in ihrem Schwarz zu wiegen
Ein stummer Schrei entweicht meiner Seele
Drückt langsam mir die Kehle zu
So wird es ewig sein
Das istŽs was mich am Leben hält
Und nicht das falsche Lachen |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.12.2000 um 13:00 Uhr
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Sie war des Wartens müde
Ihre Augen grau und trübe
So lange, so quälend vertrich die Zeit
Wann war es nur endlich so weit
Und dann geschahs mit einem Mal
Sie sah hinab in ihr Seelental
Es war nichts zu sehen
Nur Zeit zu gehen |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.12.2000 um 09:05 Uhr
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Es klingt alles ziemlich verloren und hoffnungslos was Du schreibst.
Ich denke, man braucht diese Phasen. Anders ist es wohl nicht zu verarbeiten. Aber es klingt bei Dir so, als ob es nicht nur PHASEN wären?!
Du solltest jedoch trotzdem den Kopf jedesmal wieder heben und dem Leben trotzen. Es gibt NIE einen Grund aufzugeben NIE!!!
Und ich denke es ist gar nicht schlecht, wenn Du es hier in Poesie mit Deinen Gedanken zum Ausdruck bringst. Auch das ist eine Art es zu verarbeiten.
Ich wünsch Dir das Beste ;-)) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.12.2000 um 10:27 Uhr
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Liebe Line,
hoffnungslos und verloren sind wir das nicht alle auf die eine oder andere Art ? Manchmal sind wir es mehr und manchmal weniger. Nur das es bei mir im Moment einfach mehr ist und von einer ziemlich hartnäckigen Art, um es mal so locker auszudrücken. Aber ich werde wohl nicht aufhören zu suchen, den Kopf oben zu halten, nur manchmal mag man das nicht, da will man sich einfach in eine Ecke verkriechen und den Kopf einziehen, doch keine Angst, ich weiß die Gründe, die du meinst, auch wenn sie mir im Moment weit weg erscheinen, ich weiß das sie da sind.
[i]lächelt[/i]
Um mich macht euch mal keine Sorgen ... und danke für deine lieben Worte.
In diesem Sinn |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.12.2000 um 15:20 Uhr
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Sich endlich mal wieder aus den düstren Gegenden der Vergessenheit hervorwagt! Seid mir gegrüßt! [i]*handkusgeb und wieder im Nichts verschwindet....[/i]
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.12.2000 um 07:34 Uhr
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| #lächelt.......und sich einfach freut ;-)) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.12.2000 um 11:32 Uhr
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| [i]grüßt den tge und knuddelt die line mal schnell um[/i] |
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