| "Autor" |
Der Geist des Menschen |
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geschrieben am: 12.12.2000 um 07:39 Uhr
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Ich bin von meiner Schöpfung
nicht weniger getrennt,
als Deine Gedanken von Dir.
Ich bin nicht die Wirklichkeit hinter der Welt,
ich bin die Wirklichkeit die in ihr ist.
Denn ich bin in der Welt mit Dir
Dein ganzes Leben lang;
Wo immer Du bist,
Wo immer Du gehst,
Wo immer Du suchst.
Du kannst mich sehen im Mond
und in den Sternen,
die Licht gebären
aus der Dunkelheit.
Du kannst mich spüren in der Brise,
die Deine Wangen küßt.
Du kannst mich hören in den fließenden Wassern,
die so erfrischen und beleben.
Der winzige Same,
der zur mächtigen Eiche wird,
birgt meine Kraft,
die sich zur Blüte entfaltende Knospe
verströmt meinen zarten Duft.
Ich bin mit Dir
Jetzt
In der sich ewig wandelnden Gegenwart,
die wahre Ewigkeit ist.
Näher bin ich Dir als der Atem,
der Deinem Körper Leben bringt.
Näher als der Gedanke,
der aufkeimt im Geist,
von den Unwissenden vergänglich genannt.
Näher als der Puls,
der Dein Herz im Rhythmus hält.
Denn ich bin nirgendwo zu finden,
nur da, wo Du bist.
Denn ich bin das Eine, das Alles ist.
Und sehen kannst Du mich in Allem.
Irgendwo
Überall
Und ich bin Alles, das das Eine ist.
In einem jeden.
So finde mich jetzt!
Berühre mich jetzt!
Spüre mich jetzt!
Und liebe mich jetzt!
Wo immer Du bist!!
*linchen* |
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