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Schttenliebe

Nutzer: Gast_snowwhiteguy
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geschrieben am: 14.12.2000    um 08:01 Uhr   
Schattenliebe
Wieder einmal stehst Du vor seiner Tür; etwas später als sonst, es ist schon dunkel und die Sterne haben Dich auf dem Weg hierher begleitet. Es ist etwas später weil Du den ganzen weg zu Fuß gekommen bist, er hat Dich nicht wie sonst von der Bahn abgeholt, aber das hat er Dir auch schon am Telefon gesagt. Du klingelst, ein zweites mal. Nichts tut sich. Drinnen ist es dunkel. Ein weißer Zettel auf dem Fußabtreter sticht Dir ins Auge. Im licht von Mond und Sternen erkennst Du zwei Worte, „Leg ab!“ und weit darunter ein kleines fast nicht erkennbares einzelnes Wort. Ein „Bitte“. Also, wirklich, rast es Dir durch den Kopf. Imperativ. Auf dem Fußabtreter. Vielleicht zögerst Du lange damit, irgend etwas auszuziehen: Immerhin ist es Dezember. Vielleicht legst Du bereitwillig ab. Vielleicht reißt Du den Zettel in zwei Stücke, drehst Dich um und stampfst wütend in die Dunkelheit zurück. (Auch diejenige, die dies tun, dürfen weiterlesen... nur bedenke.. Du mogelst!) Vielleicht kommen ja auch einige wieder.
Es tut sich gar nichts. Der kleine Wagen steht still in der Einfahrt, und immer noch ist es nur das Licht der Laterne seitlich hinter einer Hecke, das die Szene erhellt. Kein Klingeln nützt etwas, es scheint gar niemand da zu sein. Zögernd streifst Du auch das allerletzte Kleidungsstück ab: Einmal hat er soetwas mit Dir gemacht, Dich vor seiner Wohnungstür ausziehen lassen, aber da stand er hinter der Tür und sah zu. Ob er wohl in der Dunkelheit da drinnen sitzt?
Langsam wird es wirklich unangenehm kalt. Ein Gedanke faßt Dich, wenn der wagen offen ist kannst du dort drinnen warten. Kaum hast du dich abwendet, als das Licht im Wagen angeht, und er sitzt offenbar schon geraume Zeit da. Die Beifahrertür geht wie selbstverständlich auf; und eine warme stimme lädt Dich „Komm steig doch ein“
Er begrüßt Dich mit einer langen Umarmung, einem „danke Stern“ und einem Küßchen auf die Wange. Seine Augen tanzen. Über deinen Sitz ist ein langes Stück Stoff gebreitet, ein offener langer grauer Mantel aus grobem Stoff. Dann löst er sich von Dir, läßt den Wagen an, und rollt ohne Licht aus der Einfahrt. Bitte zieh das an, ja?
kommt es bald zu Dir herüber; und , wenn du es nicht selbst getan hast, ein nachgestelltes „und schnalle Dich an!“
Er fährt betont, genießend, und schaut nicht einmal zu dir herüber. Dann verstehst du, das er sich zu beherrschen sucht, bis der Wgen den Stadtpark erreicht. Am Parkplatz hält er und steigt aus, wirft sich einen kleinen Rucksack über, der bis zum Rand voll ist; und öffnet dann deine Tür.
[wenn Du zu denen gehörst, die sich nicht von Gentlemen aus dem Wagen helfen lassen, und vorher aussteigen willst, mußt du feststellen, das diese Beifahrertür eine Kindersicherung aufweist]
Er legt dir einen Am um die Hüfte und schlendert durch den Park, ein rundweg einmal um einen kleinen See, der mit dem Mond silberwellen spielt. Es ist aufregend, aber es ist auch kalt. Deine Füße können sich noch einige Shritt über den zweifelhaften Genuß von rauhem Asphalt freuen, dann geht es in nasses Gras. Zärtlichkeiten quittiert er mit einem Seufzer, aufmunternden Worten und einmal, einem langen Kuß. Auf jede beliebige frage und besonders auf kleine Gemeinheiten wie zwicken, beißen oder einen Fluchtversuch reagiert er mit einem „Greif doch einmal bitte in deine Manteltaschen“ Deine Hand findet ein langes, weiches Stück Stoff, eine Augenbinde dämmert es dir. Die andere Tasche birgt ein paar metallene Handschellen. Seine Hände legen sich wie selbstverständlich um deine Handgelenke, und bleiben dort, halten sie dort drinnen, geben dir Zeit. OK?
fragt er dann fast vorsichtig.
Er wartet so lange, wie du für die Entscheidung brauchst. „Knöpfe bitte den Mantel auf, schlage ihn zurück und schließ dir die Handschellen auf dem Rücken selbst zusammen, Stern“. Er horcht auf das einrasten der Schellen, verbindet dann, das Haar beiseitehaltend, Deine Augen mit dem weichen Tuch und setzt Dir einen Kuß auf die S
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Nutzer: Gast_Ayane
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geschrieben am: 24.12.2000    um 15:48 Uhr   
*nickt anerkennend*
...wirklich gut geschrieben...
*leise wieder davonschleicht*
[Diese Nachricht wurde geändert von: ayane (geändert am: 24-12-00).]
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