| "Autor" |
Wild until it's over |
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geschrieben am: 15.12.2000 um 16:36 Uhr
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Hier im dunklen Licht
sitz ich und schließ meine augen
Und meines lebens Pflichten
kann ich heut nicht mehr taugen
ich hör zu meinem herzen
wie sein Schlag die stille aufbricht
Und es toben alle schmerzen
werfen noch mehr schatten ins licht
Mein Moment wird nie vergehn
Die Gefühle lodern auf
Ich will gar nichts mehr sehen
bin nur noch auf einsamkeit aus
langsam kocht mein Blut mir
Lautstärke hämmert im Ohr
Mein Vergessen wächst nun zu dir
bald bist du mir verlor'n
Ein Lächeln lässt mich schaudern
der Schauer ist sooo rau
auf Haut und in den Augen
sieht man, mir wird flau
Niemand ist mir nahe
niemand kann mich sehn
niemand hält mich, wenn ich fahre
In den Wahn, in den niemand will gehn
Ja, ich lauf freiwillig
mit lautem gesang hinein
verlier mich im chaos willig
nichts anderes wird mehr sein
Einen Tanz, der wild ist
werd ich heute springen
bis mein mein herz mich auffrisst
und mein Atem wird todesringen
Solange Beine mich tragen
und noch weit darüber hinaus
will ich mich schütteln in Klagen
in Musik ganz laut und grau
Alles werd ich waschen
von meiner Seele ab
in meinem Kopf Erdbeben klatschen
im Takt die ganze Nacht
In Erschöpfung werd ich fallen
mit Freude im gesicht
so abartig lächelnd und lallend
das nichts mich mehr einkriegt
Und dann werde ich schlafen
und tanzen mit dem Tod
vielleicht werd ich es schaffen
und vergessen alle Not
Meine gedanken werden flüchten
und alles wird endlich leer!
jeder wird mich richten
doch schlecht fühl ich mich nicht mehr
Ich werde strahlend rein sein
meine Seele ja sooo klar!
Und nicht mehr werd ich weinen
Alle Trauer ist dann rar
Mein Körper neugeboren
ausgeschwitzt verdorbenes Blut
Ja, ich hab verloren
meiner Leiden Glut
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