| "Autor" |
Rastlose Liebe |
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geschrieben am: 17.01.2001 um 00:21 Uhr
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Rastlose Liebe
Dem Schnee, dem Regen,
dem Wind entgegen,
im Dampf der Klüfte,
durch Nebeldüfte,
immer zu! Immer zu!
Ohne Rast und Ruh!
Lieber durch Leiden
möcht' ich mich schlagen,
also so viel Freuden
des Lebens ertragen.
Alle das Neigen
von Herzen zu Herzen,
ach, wie so eigen
schaffet das Schmerzen!
Wie - soll ich fliehen?
Wälderwärts ziehen?
Alles vergebens!
Krone des Lebens,
Glück ohne Ruh,
Liebe, bist du!
Johann Wolfgang Goethe
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.01.2001 um 15:16 Uhr
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Wirklich rastlos? Im Gegensatz dazu:
Du bist die Ruh
Der Friede mild,
Die Sehnsucht du,
und was sie stillt.
Ich weih dir
Voll Lust und Schmerz
Zur Wohnung hier
mein Aug und Herz.
Kehr ein bei mir,
Und schließe du
still hinter dir
die Pforten zu.
- Friedrich Rückert -
Ein nicht einfach zu erklärendes Gefühl *schmunzelt*
Alles Gute
krishna
Geändert am 17.01.2001 um 15:16 Uhr von krishna |
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