Auf den Beitrag: (ID: 28286) sind "4" Antworten eingegangen (Gelesen: 302 Mal).
"Autor"

DerTod

Nutzer: Greensleeves
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Anzahl Nachrichten: 8

geschrieben am: 06.01.2002    um 21:34 Uhr   
Wird er mir wohl
Die Hand behauchen
Mir die Türe halten
Und mich sanft
Und höflich fortleiten
Geradeso,
Als ginge ich zu Festlichkeiten
Von denen ich lediglich
Nicht wiederkehre?
Wird er mir wohl
Ein sachtes Lächeln schenken
Einen wissenden Blick
Und mich in
Gewänder des Trostes kleiden
Geradeso,
Als ginge ich zu Festlichkeiten
Von denen ich lediglich
Nicht wiederkehre?
Wird er mir wohl
Liebe Worte ins Ohr flüstern
Sätze freudiger Erwartung
Und mich auf
Händen tragen wie eine Prinzessin
Geradeso...
Vielleicht wird er das
Denn er weiß
Nach dem Leben beginnt
Die Ewigkeit
Geändert am 06.01.2002 um 22:00 Uhr von Greensleeves
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"Autor"  
Nutzer: Amah
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geschrieben am: 07.01.2002    um 22:14 Uhr   
ein wunderschönes gedicht, den tod gar schmeichelhaft ja fast schon verlockend darzustellen...
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"Autor"  
Nutzer: destiny19b
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Anzahl Nachrichten: 176

geschrieben am: 08.01.2002    um 12:31 Uhr   
tausend mal gepostet...aber wieder passend...

what is dying?
a ship sails and i stand
watching til she fades on the
horizon, and someone at my
side says, "she is gone".
gone where? gone from my
sight, that is all; she is just
as large as when i saw her...
the diminished size and total
loss of sight are in me, not in
her, and just at the moment
when someone at my side
says "she is gone", there are
others who are watching her
coming, and other voices
take up a glad shout, "there
she comes!"...and that is
dying.



mag der tod für die aussenstehenden doch eine sehr schmerzvolle erfahrung sein, bin ich inzwischen weit genug,
zu erkennen, dass er das beste war, was meinem vater nach seiner krankheit wiederfahren konnte.
es schmerzte mich, und tut es auch heute noch, wie tausend messerstiche, jeder atemzug ein unvollkommener wunsch, selbst nicht mehr zu sein.
der tod ist nicht zu erklären, einfach plötzlich nicht mehr vorhanden, ein mensch, der einem so unglaublich viel bedeutet hat, dass es selbst fast ein jahr nach seinem "verschwinden" nicht möglich ist, diese zuneigung auch nur annähernd in worte zu fassen...
allgegewärtig sind sie, die toten. in unseren seelen und gedanken.
schade, dass der tod an sich so oft als etwas schreckliches dargestellt wird, ist er doch häufig eine erlösung von unvorstellbaren qualen...
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Nutzer: Mondfinster
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geschrieben am: 08.01.2002    um 12:55 Uhr   
Ein wunderschönes Gedicht... so rein und leicht.. es macht mut und es hat ein wenig hoffnung, das die gesellschaft den tot vielleicht doch irgendwann einmal akzeptieren wird. vielleicht wird diese kranke gesellschaft verstehen, das der tot immer allgegenwertig ist und niemand ihn aufhält... mofi
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"Autor"  
Nutzer: Greensleeves
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Anzahl Nachrichten: 8

geschrieben am: 08.01.2002    um 14:41 Uhr   
Vielleicht werde
Ich ihn fragen
Weshalb
Tut es dir nie leid
Siehst du den Schmerz nicht
Siehst du die Trauer nicht?
Vielleicht wird er
Mir antworten.
Doch wahrscheinlich
Wird er jenen
Das Wort lassen,
Die diesen Weg bereits
Gegangen sind.
Genieße dein Leben
Werden sie wispern
Und sorge dich nicht
Um uns...
Und sie werden
Mich anlächeln



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