| "Autor" |
auf der suche nach dem frühling... |
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geschrieben am: 01.02.2001 um 13:21 Uhr
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<i>nachdem mir der winter eindeutig zulange dauert, hab ich den frühlingsbeginn für mich vorverlegt... ich hab sehnsucht nach sonne, wärme, blumen und all den feinen gefühlen, die frühling auslöst.... und ein lied im kopf, das mich ahnen lässt, er kommt ganz sicher auch heuer wieder, der frühling (o:
Wenn der Sommer nicht mehr weit ist
Wenn der Sommer nicht mehr weit ist
und der Himmel violett,
weiß ich, daß das meine Zeit ist,
weil die Welt dann wieder breit ist,
satt und ungeheuer fett.
Wenn der Sommer nicht mehr weit ist,
und die Luft nach Erde schmeckt,
ist's egal ob man gescheit ist,
wichtig ist, daß man bereit ist
und sein Fleisch nicht mehr versteckt.
Und dann will ich was ich tun will endlich tun.
An Genuß bekommt man nämlich nie zuviel.
Nur man darf nicht träge sein und darf nicht ruhn.
Denn genießen war noch nie ein leichtes Spiel.
Wenn der Sommer nicht mehr weit ist
und der Himmel ein Opal,
weiß ich, daß das meine Zeit ist,
weil die Welt dann wie ein Weib ist,
und die Lust schmeckt nicht mehr so schal.
Wenn mein Ende nicht mehr weit ist,
ist der Anfang schon gemacht.
Weil's dann keine Kleinigkeit ist,
ob die Zeit vertane Zeit ist,
die man mit sich zugebracht.
Und dann will ich was ich tun will endlich tun.
An Genuß bekommt man nämlich nie zuviel.
Nur man darf nicht träge sein und darf nicht ruhn.
Denn Genießen war noch nie ein leichtes Spiel.
(Konstantin Wecker)
lasst ihn uns herbeizaubern....</i>
Geändert am 01.02.2001 um 13:23 Uhr von skorpionª
Geändert am 01.02.2001 um 13:23 Uhr von skorpionª
Geändert am 02.02.2001 um 17:57 Uhr von skorpionª |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.02.2001 um 19:04 Uhr
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| ...eines meiner liebsten.... :-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.02.2001 um 21:56 Uhr
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| ... hab gestern noch die erde geschmeckt ... jetzt ist diese leicht vom schnee bedeckt |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.02.2001 um 18:38 Uhr
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Die Bäume im Ofen lodern.
Die Vögel locken am Grill.
Die Sonnenschirme vermodern.
Im übrigen ist es still.
Es stecken die Spargel aus Dosen
die zarten Köpfchen hervor.
Bunt ranken sich künstliche Rosen
in Faschingsgirlanden empor.
Ein Etwas, wie Glockenklingen,
den Oberkellner bewegt,
mir tausend Eier zu bringen,
von Osterstören gelegt.
Ein süßer Duft von Havanna
verweht in ringelnder Spur,
ich fühle an meiner Susanna
erwachende neue Natur.
Es lohnt sich manchmal, zu lieben,
was kommt, nicht ist oder war.
Ein Frühlingsgedicht, geschrieben
im kältesten Februar.
(Joachim Ringelnatz)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.02.2001 um 21:44 Uhr
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Frühlingsbotschaft
Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins Weite.
Kling hinaus, bis an das Haus,
Wo die Blumen sprießen.
Wenn du eine Rose schaust,
Sag ich laß sie grüßen.
(Heinrich Heine) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.02.2001 um 23:00 Uhr
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bäh, Frühling. Vernebelt die Sinne und lässt einen nicht mehr nachdenken. Man MUSS fühlen, man kann sich nicht sperren - und da soll man "vernünftig" denken und dichten?
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHRRRRRRRGGGGGGGGHHHHHH |
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