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Des Kriegers Verhängnis

Nutzer: Deedlit
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geschrieben am: 05.02.2001    um 22:28 Uhr   
Krieger, der du alle Waffen beherrschst,
Der du deine Feinde das fürchten lehrst, so groß in Worten und Taten
Du wirst untergehen, deine letzte Schlacht, sie naht
Dein Hochmut wird dich mehr kosten, als du jemals im Kampf errungen hast
Deine Feinde werden sich wie die Geier auf dich stürzen,
Deine Schwächen fressen ausgehungerte Krähen
Du, mein Krieger, wirst eine riesige Welt vernichten,
Größer als alles, was du dir vorstellen kannst
Denn selbst du kannst nicht über deinen eigenen Schatten springen,
Kannst nicht deine Verblendung erkennen.....
Was du vernichtest, ist mehr als du selbst...
Und nichts, gar nichts, wird übrigbleiben, wenn sich all deine Bedeutung als Staub in den Winden verliert
Du großer, unbezwingbarer Krieger, in deinen Händen das Damoklesschwert!
Oh welch Schmach pendelt über deinem Kopf, an welch elendem Pferdehaar.....
Die Zeit wird dir die Wahrheit zeigen, die ich dir berichte....denn mir wirst du nicht glauben
Keiner deiner Götter, mein strahlender Held, der du dich ihnen so oft gleichsetzt, wird dich retten
Kein Gebet, das du sprechen könntest, wäre laut genug, um die Mauer aus Schicksal, die du selbst gebaut hast, zu durchdringen
Höre dir selbst noch eine Weile zu...... man hat dich verwundet, hör noch dein Prahlen, bis du es spürst
Sieh dir zu, wie du dich selbst in den Tod stürzt.....
Du armer, dummer Krieger......
Denn ich bin das Schwert, das sich in dein Herz gerammt hat
Und wenn du mich rausziehst, wirst du bluten......
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