| "Autor" |
Sommermeer |
|
|
|
geschrieben am: 25.04.2002 um 21:05 Uhr
|
|
abseits der brandung, kaum bemerkt,
getragen von der stillen masse sanfter wogen.
du willst die schillernden funken blitzen sehen,
wenn die sonne sie neckt.
es gefällt dir!?
sommermeer!
es soll ruhig werden in dir,
ruhig wie hier das weite sommermeer.
stet, unendlich.
du willst die vielen leisen schwingen finden,
tausendmal am tag.
du willst die kraft des ganzen spüren,
erkennen, welches glück darin liegt,
wenn weit draußen der himmel das meer berührt.
es soll ruhig werden in dir wie hier das endlose
sommermeer.
durchsichtig, dennoch unergründlich.
das geheimnis schlichter schönheit hütend.
auf dass es erkennbar wird für den, der sehen will.
auf dass es greifbar wird für den, der fühlen will.
auf dass kein sturm von aussen dein meer
jemals vermag aufzuwühlen.
auf dass es gelingt, die gewaltigen wogen des hoffens
mit der großen ruhe wegzuspülen.
von r. für s. |
|
|
|
|
|
|
Top
|