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Nacht

Nutzer: Devilsrose
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geschrieben am: 12.02.2001    um 18:05 Uhr   
Nacht

ich schreite nach draussen, nur raus in die Nacht,
in die Dunkelheit, die mich gnädig mit Kälte umfängt
Lasse in der Wärme meine Einsamkeit, und ich weiss
dass die Nacht den verlorenen Geist mir schenkt
ohne Ziel und ohne Sinn, tragen meine Schritte mich
nur der kalte Wind, der weiss wohin,
immer zu der Dunkelheit, dem Stillen hin,
dorthin, da, wo ich nicht alleine bin,
wie leer es hier doch ist, hier bin ich geborgen,
so leer wie meine Seele, die jetzt nicht mehr verborgen.
Ich atme, fühle, atme tief
ich spüre die Kälte, die Nacht, die Dunkelheit,
die mich wie ein Bann zu diesem Orte rief.
Sie flüstert meinen Namen, ich folge dem Ruf
ich folge dem Wind, der mein Verlangen schuf.
ich folge der Nacht, in die Dunkelheit,
die meine Seele und all ihre Wunden heilt

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