Auf den Beitrag: (ID: 28422) sind "4" Antworten eingegangen (Gelesen: 356 Mal).
"Autor"

Unruhe

Nutzer: Augustinus
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geschrieben am: 04.05.2001    um 21:32 Uhr   
Unruhe

Die Welt, sie schwindet vor meinen Augen
So rasend schnell sie sich weiter dreht,
Dass mein Verstand es nicht kann glauben.
Der Wind der Gezeiten wie er eisig weht.

In all dem Stürmen all dem Toben
Fühl ich mich gefangen.
Ich hab das Netz um mich nicht gewoben,
kann keine Freiheit erlangen.

Meine Pranken klammern sich an die Maschen
Und ich seh das bunte Treiben.
Kann einen Blick auf die rotierende Welt erhaschen
Doch nichts kann ich tun als schreiben.

Wie gerne würde ich mich mit ihr drehen,
Mit der bunten Scheibe, die lustig tanzt.
All die klaren Formen auf ihr sehen,
Doch ich bleib wo ich bin, gefangen, verschanzt.



Am Abend des selbigen Tages.
So bin ich um zu sein ein Dazwischen - Augustinus
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"Autor"  
Nutzer: Noema
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geschrieben am: 05.05.2001    um 13:00 Uhr   
Was bedeutet dieses Gedicht für dich???

Noe
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 05.05.2001    um 14:10 Uhr   
..dieses Gedicht spricht doch für sich selbst..;)

..wenn die Seele spricht,
..dann wird's ein Gedicht.

fratz
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"Autor"  
Nutzer: Noema
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Anzahl Nachrichten: 174

geschrieben am: 05.05.2001    um 14:23 Uhr   
Ich möchte wissen, was er sich dabei denkt...
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"Autor"  
Nutzer: Augustinus
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Anzahl Nachrichten: 22

geschrieben am: 16.05.2001    um 21:12 Uhr   
Tut mir Leid, dass ich deine Frage erst jetzt beantwortet kann Noema aber ich werde mich bemühen deiner Frage gerecht zu werden.

Was es bedeutet:
Einerseits ist klar es bedeutet, dass was geschrieben steht und doch für einen jeden etwas anderes. Für mich bedeutet es meine momentane Situation. Ich bin in den letzten Jahren und auch in den nächsten Jahren sehr eingeschränkt in meinem Handeln und kann nicht in einem Maße über diese bestimmen wie ich es gerne täte. Die Umstände sind aber nicht irgend eine triviale Sache sonder etwas mit dem ich mich abgefunden habe und das ich in gewisser Weise als mein Leben bezeichne. Dieses Lebe ist angefüllt mit einer Menge Verantwortung aber wie sagt man so schön der Mensch wächst an seinen Aufgaben und so hoffe ich durch die Bewältigung der meinigen auch an Kraft und Organisationsvermögen zu gewinnen.
Weiter ausführen möchte ich den Sachverhalt nun auch wieder nicht da ich meine Persönlichkeit lieber als schleierhaftes Gespinnst hier verwahrt wissen möchte.

Am Abend des selbigen Tages ist die allgemeine Formulierung, die besagt, dass das Gedicht in einem Zeitraum von 20 Minuten vor der Veröffentlichung entstand am PC. Der letzte Satz ist einer von vielen Leitsprüchen.

Ich hoffe ich konnte deine Neugierde befriedigen.

Augustinus
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