| "Autor" |
Leben... |
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geschrieben am: 14.02.2001 um 13:12 Uhr
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Meine Gedanken tropfen wie Tinte auf dieses Papier
Kälte, Leere, Dunkelheit kriecht in meinen Kopf
Bricht das neue Äon an, bin ich nicht mehr hier
Wenn die Sterne vom Himmel regnen
Und das Unterste nach oben gekehrt wird
Werden wir uns im Chaos begegnen?
Niemand ist frei von Sünde, wer spricht uns davon los?
Gebrandmarkt sind die verlorenen Seelen dieser Scheinwelt
Und die Asche vergänglicher Liebe fällt in unseren Schoß
Leben, warum?
Leben, wie lang?
Leben ist Lüge!
Tod der Anfang!
Mein zersplittertes Bewußtsein verteilt sich in der Nacht
Was weiß ich schon, ich bin ein Mensch
Bereit zu vergehen, zum Sterben gemacht
Blasse Gestalten versammeln sich um mich
Wimmern und klagen in endloser Verzweiflung
Schon lange kenne ich sie, denn sie wollen mich
Mich trennen von dem Band deiner Liebe
Zerhacken die Fesseln, die sich so süß an mich schmiegen
Fetzen aus Leidenschaft und Kummer, ist alles was bliebe
Leben, warum?
Leben, wie lang?
Leben ist Lüge!
Tod der Anfang!
Wenn nichts mehr bleibt, nur das Echo eines Seins
Vergangene Bilder, ich kann sie nicht mehr halten
Das eine an das ich mich klammere ist deins
Wie vermessen zu glauben, das Schicksal zeige Gnade
Zerschmettert meine trügerische Hoffnung
Bevor ich noch mehr Schuld auf mich lade
Ich habe nichts, und werde zu nichts
Am Beginn des neuen Äons, der neuen Zeit
Wenn mich nichts weiter umgibt, als Dunkelheit
Leben, warum?
Leben, wie lang?
Leben ist Lüge!
Tod der Anfang!
Der Anfang vom Ende!
Das Ende ist da...es ist vorbei.
Geändert am 14.02.2001 um 15:25 Uhr von aLLeister
Geändert am 14.02.2001 um 15:25 Uhr von aLLeister |
| So sind die Menschen. Oft scheint es wirklich schade, daß Noah die Arche nicht verpaßt hat. (Mark Twain) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.02.2001 um 23:10 Uhr
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ziemlich depressiv...
du hast recht. was sind wir schon? genauso, wie ich mir die frage stelle was die liebe ist? die fessel, die du zerhackst...
schade, dass zu deienm gedicht nicht mehr antworten eingegangen sind, ich hätte sie gerne gelesen. selbst würde ich niemals auf die idee kommen, ein solches gedicht zu schreiben. ich möchte nur das schöne sehen...doch meine gedichte werden immer kürzer...
den mut, so über das leben der menschen, die liebe und unsere umgebung zu urteilen. könnte ich für mich nicht. trotzdem freut mich es, dass du es geschafft hast. hat mich berührt. Liami |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.02.2001 um 03:42 Uhr
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Hi aLL!
tjo... mir fällt da nur ganz spontan ein:
LEBEN IS NE ERBKRANKHEIT
*un wech is* |
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