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Still |
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geschrieben am: 15.02.2001 um 18:34 Uhr
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Still lag die Nacht da. Kein Wind fuhr durch die bäume des kleinen Parks am See. Flirrend lag noch die Hitze über dem Land, kühlte nur langsam ab. Und kaum etwas erinnerte noch an die vielen Menschen des Tages.
Still lag der Park da. Nur zwei Körper streckten sich im imaginären Schatten eines Baumes. Dicht beieinander lagen sie und rangen nach Atem. Er, ohne Oberteil, des Fangenspielens müde, schloss die Augen und genoss für kurze zeit die kühler werdende Luft der Nacht. Schweißperlen hatten sich auf seiner Haut gebildet, und, neben ihm, der Traum. Sein ganz persönlicher Traum, in einem leichten Sommerkleid, nur einen halben Meter entfernt. Und doch so weit weg. Ein Windstoß riss ihn aus seinen Gedanken. Die Bäume rauschten mit ihm, als er seinen Kopf zu ihr drehte. Wie schön sie war! Sein Herz begann zu pochen, Schweiß trat auf seine Stirn, als er seinen Entschluß traf. Wieso sollte sie der Traum bleiben, nie in Erfüllung gehen? Endlos lange Zeit der Stille verstrich. Sein Atem ging schnell als er sich ihr zudrehte, um Luft für seine Worte zu holen.
Still lag der Park da. Nur zwei Körper streckten sich im imaginären Schatten des Baumes. Dicht beieinander lagen sie und rangen nach Atem. Sie, im Sommerkleid, des Fangenspielens müde, spürte den Schweiß auf ihrer Haut und genoß die kühler werdende Luft. Ein Strähne ihres Haares war ihr ins Gesicht gefallen. Leise streckte sie sich, blickte neben sich, und – da – ihr Traum. Ihr ganz persönlicher Traum, ohne Oberteil, Schweißperlen glänzten auf seinem Oberkörper, nur einen halben Meter von ihr entfernt. Und doch so weit weg. Ihre Augen wanderten über seinen Körper, entfachten Verlangen in ihr. Unsicher strich sie die Strähne zurück. Ein Windstoß fuhr ihr durch das Kleid, erfrischte sie. Nein, dachte sie sich, du kannst es ihm nicht sagen. Aber du kannst es auch nicht lassen. Leise hörte sie ihre Anspannung durch die Stille knistern. Ihr Atem wurde schneller und eine laute Stimme in ihr schrie nach Zärtlichkeit als sie tief Luft für ihre Worte holte.
Still lag die Nacht da. Kein Wind fuhr durch die Bäume des kleinen Parks am See. Flirrend lag noch die Hitze über dem Land, kühlte nur langsam ab. Und kaum etwas erinnerte noch an die vielen Menschen dieses Tages. Nur ein leises, zweistimmiges Flüstern durchschnitt sanft die Stille, wieder und wieder den gleichen Satz hauchend.
Ich liebe dich
Geändert am 15.02.2001 um 22:19 Uhr von subAngel |
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geschrieben am: 15.02.2001 um 20:17 Uhr
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*ausatmet erstaunt.
Morgentee [Feuerwasser]
An dieser Verse Bilder hängt noch Tau der Nacht,
was hat das Bild deiner Augen nur mit mir gemacht?
Sie frösteln noch, als eben erst erwacht,
mit Liebe gefüttert, vom Verstand umgebracht
Dein Duft liegt noch da,
Deine Form ist es nicht,
mein Auge tränt sich klar,
Leere füllt die Sicht.
Stille klingt nach.
Feuer brennt auch
Ein toter Tag
steht müde auf.
Wasser und Wind
wecken mich nicht
suche Dein Bild
Träumende Sicht.
Gekostet hat mich
die Nacht ein Traum
unverständlich
verdreht der Raum.
Ich lebe Vergessen.
Scheiden tut weh.
Gemeinsame Interessen
trennen sich beim Tee.
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geschrieben am: 15.02.2001 um 22:23 Uhr
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Was die Menschen Liebe nennen, ist
so klein, so begrenzt, so schwach,
verglichen mit dem unsagbaren Fest,
dieser heiligen Preisgabe der Seele...
Charles Baudelaire Geändert am 20.02.2001 um 21:54 Uhr von subAngel |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.02.2001 um 18:59 Uhr
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Unbeschwert des Weges gehen,
trocken nur im Regen stehen.
Gefahren dieser Zeit,
wir sind für dich bereit.
Den großen Kampf nun zu beginnen,
möge ruhig die Zeit verrinnen
wie Wasser in heißem Wüstensand
die Erde ausgetrocknet und verbrannt,
doch glaub mir wir gewinnen.
Steter Tropfen höhlt den Stein,
jung sind wir, unsere Energie noch rein.
Glaube an die Macht in dir dein Leben zu bestreiten,
laß dich von deinem Herzen, deiner Liebe leiten.
Gegen Schmerz,Leid Kummer und Haß,
schützt dich diese Kraft nutzt du nur das rechte Maß.
Ich sag dir wie das Leben sein muß,
nicht anders als ein guter Kuß,
mal süß und bitter mal zart und fein,
doch eines wird es immer sein
es ist und bleibt dein eigen Gut.
Schütze es mit Liebe Kraft und Mut.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.02.2001 um 00:08 Uhr
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An den mond
Dunkelheit fängt mich ein,
wieder geht ein Tag
mit Sternen fast alleine sein,
jeder wie er mag.
Jede Nacht hat ein Gesicht
und Augen ohne Sinn
Dunkelheit sitzt zu Gericht
Und niemand schaut recht hin
Stimmen verschallen in der Nacht,
kein Licht bricht die Zeit,
Dunkelheit umfangt die Pracht
Und Schatten trägt das Leid
Träume, träume, lieber Wind
Allen geht es so.
Dunkelheit umfängt dein Lied
in jedem wann und wo.
Einmal gehörte mir das Licht,
heller Strahlenschein,
Mehr zum leben braucht nicht,
Nun Dunkelheit allein.
Wehe, Wind, die Tränen aus
ich schaue dabei weg
trage bis zu ihr nach Haus
ohne Sinn und Zweck
Diese Nacht zieht ein Sturm
schweigend langsam auf
ein kalter Elfenbeinturm
bricht von innen auf
Fröhlich, das in dieser Welt
ohne Sturm nichts geht
was die Welt in Angeln hält
Nach dem Sturm nicht steht
Jeder, der sich selbst nicht sucht,
findet bald die Pracht,
hört, wie er die Götter flucht,
findet nur die Nacht.
(14.9.98.. falls das zu traurig und nach klippenspringer klingt, setze ich besser noch eins hinzu.dies hier ist SCHNELL zu lesen)
Rückenwind
Kennt ihr das?
Wenn in allem Gewühl ein Gefühl von Freude scheint
selbst der Wecker morgens eine Melodie schreit
am Ende jedes Gedankens ein Lächeln bleibt
Schreibt man was nieder klingt es als würde man totenlieder
Deklamieren in dieser Zeit hat man Schieren vor den Augen
Energie im Kopf und das Blut fängt an zu sieden
Man beginnt an den Frieden und an die Menschen zu glauben
vertraut den Augen und den Worten der Visagen allerorten
Das nenne ich Rückenwind
Sagt der Kerl spinnt doch ihr kennt es
Ich wart in der Klapse auf euer Geständnis
Nennt es wie ihr wollt es ist ein Segen ich kann meine Finger
Wie Flügel bewegen Windmühlen eben und ich mahle Gedanken
Ich zerschmetter mit einem Stinkefinger euere tut-man-nicht Schranken
Bedanken könnt ihr euch bei dem Kranken mir habt ihr ein paar Scherben zu verdanken
Tote Dinge lache ich an die Wand ich bringe meine Sinne wie ein Kind an den Strand
Beginne die Sonne zu fühlen kann den Wind um mich spüren mich berühren Menschenwesen
Verführen dazu ihre Geschichten zu lesen und sichten will sie nicht reimem oder richten
Mitnichten will nicht dichten oder denken nur Sinne in meine Freunde versenken
Und versinken in Lachen ertrinken Bedenken ertränken und die Zeit so verbringen.
Geändert am 19.02.2001 um 00:11 Uhr von *kopflos* |
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geschrieben am: 19.02.2001 um 16:04 Uhr
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| *mit Tränen in den Augen den Rückenwind ebenfalls genießt und schweigt* |
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