Auf den Beitrag: (ID: 28493) sind "5" Antworten eingegangen (Gelesen: 343 Mal).
"Autor"

le vampire

Nutzer: tigresse
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 571

geschrieben am: 03.05.2001    um 19:40 Uhr   

(zitat)Le vampire

Toi qui, comme un coup de couteau,
Dans mon coeur plaintif es entrée ;
Toi qui, forte comme un troupeau
De démons, vins, folle et parée,

De mon esprit humilié
Faire ton lit et ton domaine ;
- Infâme à qui je suis lié
Comme le forçat à la chaîne,

Comme au jeu le joueur têtu,
Comme à la bouteille l'ivrogne,
Comme aux vermines la charogne,
- Maudite, maudite sois-tu !

J'ai prié le glaive rapide
De conquérir ma liberté,
Et j'ai dit au poison perfide
De secourir ma lâcheté.

Hélas ! le poison et le glaive
M'ont pris en dédain et m'ont dit :
"Tu n'es pas digne qu'on t'enlève
A ton esclavage maudit,

Imbécile ! - de son empire
Si nos efforts te délivraient,
Tes baisers ressusciteraient
Le cadavre de ton vampire !"
______________________________
charles baudelaire, 1821-1867(/zitat)

wortgewaltig..,

t.
  Top
"Autor"  
Nutzer: moonshield
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 17.01.2001
Anzahl Nachrichten: 158

geschrieben am: 03.05.2001    um 22:56 Uhr   
Naja die Überschrift kann ich mir ja denken,aber gibts zum Rest ne Übersetzung???
  Top
"Autor"  
Nutzer: abalone
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 1200

geschrieben am: 03.05.2001    um 23:15 Uhr   
ein tip, moonshield - suchmaschine :-)
leider stand nicht dabei, von wem die übersetzung ist:

O du, die wie der Todesstreich
Tief in mein stöhnend Herz gedrungen;
O du, die einem Dämon gleich,
Von wildem Übermut bezwungen,

Gekommen ist, in meinem Sinn
Zu herrschen und sich einzubetten;
- Du Schmach, der ich verhaftet bin,
So wie der Sträfling seinen Ketten

So wie der Spieler seiner Sucht,
So wie der Trinker seinem Glase,
So wie die Made ihrem Aase,
- Verflucht bist du, du bist verflucht!

Den raschen Dolch hab ich beschworen,
Daß er die Freiheit mir erzwingt,
Das Gift hab ich umsonst erkoren,
Daß es dem Feigling Hilfe bringt.

Ach! Gift und Dolch mich nur verlachen,
Verächtlich sprechen alle zwei:
"Du bist nicht wert, dich freizumachen
Von so verwünschter Sklaverei,

Du Tor! - wenn dich von diesen Schrecken
Einst auch erlöste unsre Kraft,
So würde deine Leidenschaft
Noch deines Vampirs Leiche wecken!"
  Top
"Autor"  
Nutzer: abalone
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 1200

geschrieben am: 03.05.2001    um 23:30 Uhr   
die übersetzung mundet mir aber gar nicht - ein wenig zu frei. kommt davon, wenn auch im deutschen auf den reim geachtet wird, da muß der wortsinn oft dran glauben.

so, jetzt folgt die übersetzung von friedhelm kemp:

Du, die du wie ein Messer in mein klagendes Herz fuhrst; die du stark wie eine Herde böser Geister daherkamst, närrisch und aufgeputzt,

In meinem erniedrigten Geist dir Haus und Lager zu bereiten; - Scheusal, an das ich gebunden bin wie der Sträfling an die Kette,

Wie an das Spiel der störrische Spieler, wie an die Flasche der Trunkenbold, wie an das Gewürm das Aas, -verflucht seist du, verflucht!

Ich bat das rasche Schwert, mir meine Freiheit zu erobern; ersuchte das arge Gift, meiner Feigheit zu Hilfe zu kommen.

Ach, Gift und Schwert, sie fanden mich verächtlich und sprachen: >>Du verdienst nicht, daß man deiner verfluchten Knechtschaft dich entreißt,

Du Narr! - wenn es uns auch gelänge, dich ihrer Herrschaft zu entledigen, - deine Küsse riefen doch den Leichnam deines Vampirs zurück ins Leben!<<
  Top
"Autor"  
Nutzer: tigresse
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 571

geschrieben am: 04.05.2001    um 10:52 Uhr   
da ich gestern keine uebersetzung fand [nur eine englische schauder], hab' ich mich selbst daran gemacht.. allerdings auch recht frei. und ohne garantie :-)

(zitat)
du, der du wie ein messerstich
in mein klaegliches herz eingetreten bist;
du, der du stark wie eine herde
daemonischer naerrinnen einherkamst

erniedrigtest meines seele,
um dein bett und reich zu bereiten;
ehrloser, mit dem ich verbunden bin
wie der gefangener mit seiner kette,

wie ein spieler mit seinen karten,
wie mit der flasche der saeufer,
wie mit den schaedlingen das aas -
verdammt, verdammt sollst du sein!

oft bat ich um dein schnelles schwert,
meine freiheit zu erobern,
und ich sprach das gift des verrates,
um mich weniger feig' zu fuehlen.

ach! gift und schwert
verachteten mich und sprachen lediglich:
"du bist nicht wuerdig,
dass man dich deiner verdammnis enthebt!"

schwachsinnig! bei seinem reich,
wenn dich unsere anstrengungen befreiten,
belebten deine kuesse
die leiche deines vampirs wieder!"(/zitat)

t.
  Top
"Autor"  
Nutzer: moonshield
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 17.01.2001
Anzahl Nachrichten: 158

geschrieben am: 04.05.2001    um 23:00 Uhr   
äh öh ja nu gut,danke für die Mühe!
  Top