Auf den Beitrag: (ID: 28507) sind "12" Antworten eingegangen (Gelesen: 535 Mal).
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Tiefe Wunden

Nutzer: vidda
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geschrieben am: 18.02.2001    um 18:39 Uhr   
Der Flusslauf war steinig,
doch es gab Steine, bewachsen mit Moos...

Tiefe Stellen, in denen ich mich treiben lassen konnte,
andere, an denen die unbemoosten Spitzen der Steine mich trafen.

Anfangs waren es kleine Wunden,
doch von mal zu mal wurden sie tiefer.
Dennoch.. ich ließ mich weitertreiben,
denn der Flusslauf war mir vertraut.

Viele Biegungen, viele Stromschnellen.
Ein Winden, ein Kämpfen, ein Strampeln,
um weitertreiben zu können, ohne ans Ufer geschwemmt zu werden,
dann den Fluss verlassen zu müssen.

Etwas versuchen zu erhalten, was schon lange nicht mehr zu erhalten war.

Was machen schon die paar Kratzer ?
Was machen die Wunden ?
Durch Vorsicht, Nachsicht, Rücksicht
werden die Steine mich nicht mehr treffen können,
dachte ich, glaubte an meine Stärke,
daran dass es genügt, wenn einer sich bemüht.

Heute, können sie mich nicht mehr verletzen !
Ich habe den Flusslauf verlassen, einen neuen eingeschlagen,
nicht mehr nur ich alleine werde etwas dafür tun schwimmen zu können.

Ich möchte tauchen können.
Ich möchte mich drehen und wenden können
und das Gefühl haben, hier werde ich vertrauensvoll aufgenommen.
Ich möchte Nähe fühlen, wie ich Nähe gebe.
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Nutzer: Sandstorm_1
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geschrieben am: 18.02.2001    um 22:26 Uhr   
Sehr schön geschrieben und sehr bewegend
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Nutzer: Rainbowqueen
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geschrieben am: 19.02.2001    um 11:09 Uhr   
Hallo vidda!

Ich muß gestehen, das hört sich danach an, als hättest du einen Haufen Probleme zu bewältigen und bist auf dem Weg, sie zu bewältigen. Nichts desto trotz, kann ich sandstorm zustimmen....es ist sehr schön und sehr bewegend. Was immer dich dazu bewegte, dieses Gedicht zu schreiben, ich hoffe, du wirst es schaffen. Aber ich denke mal schon, dass du stark bist [hörst dich zumindest danach an]. Nun denn, ich wünsch dir alles Gute.

dat Queenchen
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Nutzer: vidda
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geschrieben am: 19.02.2001    um 21:01 Uhr   
lächelt leicht zu queenchen und danke sagt

stark?
*hmmm


schwimme auf das licht zu
wenn dieses erlöscht
etrinke ich...
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Nutzer: margaret
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Anzahl Nachrichten: 253

geschrieben am: 20.02.2001    um 02:57 Uhr   
sich die tränen aus den augen wischt .... seufzt

ich verstehe dich, ich glaube, du ahnst gar nicht wie gut,
sich einfach treiben lassen reicht oft nicht
den Mut zu haben gegen den Strom zuschwimmen
Konsequenzen ziehen und sie tragen
auch ist es besser
nicht immer das altvertraute hin zunehmen
manchmal muss man einen neuen Fluss beschwimmen
selbst wenn du dir dabei so manche Wunde holst,
du wirst aufgefangen,
wirst Nähe fühlen, spüren, erleben
wenn du bereit bist sie zu sehen

erinnert sich an einen spruch

In einem Meer aus Schmerz ertrinken die einen,
die anderen lernen darin das Schwimmen
(Kyrilla Spiecker)

gib nicht auf und lerne schwimmen,
lerne das Schwimmen vielleicht in einem neuen Fluss

dir ein aufmunterndes lächeln schenkt




Geändert am 20.02.2001 um 03:05 Uhr von Margaret
Geändert am 20.02.2001 um 03:06 Uhr von Margaret
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Nutzer: utopia
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geschrieben am: 06.03.2001    um 18:02 Uhr   
..lächelt sanft und aussergewöhnlich freundlich zu vidda..

naaa duuu.....hier....fang

...wirft ihm mal zwei schwimmhilfen rüber...


weiß allerdings nicht, ob sie deine größe sind...

..ginst und schaut ihm beim paddeln zu..
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Nutzer: vidda
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geschrieben am: 07.03.2001    um 22:48 Uhr   
bedankt sich lächelnd bei Margaret und Utopia



Bei einem Fluß ist das Wasser, das man berührt, das letzte von dem, was vorübergeströmt ist, und das erste
von dem, was kommt. So ist es auch mit der Gegenwart.


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Nutzer: Gundelinchen
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geschrieben am: 11.03.2001    um 19:23 Uhr   
...zur Errinnerung an vidda hochschiebt...
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Nutzer: *dieFee*
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geschrieben am: 11.03.2001    um 21:32 Uhr   
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Nutzer: *dieFee*
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geschrieben am: 12.03.2001    um 10:53 Uhr   
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Nutzer: Gundelinchen
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geschrieben am: 12.03.2001    um 23:04 Uhr   
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"Autor"  
Nutzer: *dieFee*
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geschrieben am: 13.03.2001    um 09:39 Uhr   
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"Autor"  
Nutzer: *dieFee*
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geschrieben am: 14.03.2001    um 09:49 Uhr   
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