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ohne Liebe

Nutzer: Devilsrose
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geschrieben am: 21.02.2001    um 21:14 Uhr   
ohne Liebe

Ich spüre dein Haar zwischen meinen Fingern,
ich spüre deinen Duft in meinen Sinnen
ich spüre deine Liebkosung auf meiner Haut
doch ich glaub ich lieb dich nicht.

Ich spüre deinen warmen Körper
Ich spüre die Erregung die sich mir entgegen wirft
Ich spüre wie deine Nägel sich in meine Haut graben
doch ich glaub ich lieb dich nicht.

Ich spüre den Abschied
Ich spüre das Entspannen und die Ruhe
Ich spüre die Angst dich zu verlieren
doch ich glaub ich lieb dich nicht.

Und doch ich kann dich nicht aufgeben.
Die Sucht die tief in mir steckt
Kann nur von dir erfüllt werden
Aber was ist das Leben ohne Liebe




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Nutzer: thea666
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geschrieben am: 21.02.2001    um 23:01 Uhr   
Ohne Liebe von Subway to Sally
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Ein Bursche war, den sie gern sah
der gab ihr das Geleit
da war im Wald ein stiller Fleck
dort blieben sie zu zweit
sie lag und sah zum Sternenkreis
das Haar im feuchten Moos
der Busche legte ungeschickt
die Hand in ihren Schoß

er hat sie berührt
ohne Liebe sie verführt

ein zweiter kam, der nahm sie mit
aufŽs Linnen weiß und rein
in diesem Linnen, dachte sie
will ich begraben sein
er küßte ihre Haut mit Lust
und war erschrocken fast
wie sie, so jung, so fiebernd heiß
und zitternd ihn umfaßt

er hat sie berührt ...

ein dritter und ein vierter kam
da tatŽs schon nicht mehr weh
die Kälte kroch ganz langsam ihr
vom Scheitel in den Zeh
und als der fünfte von ihr ging
gefror sie ganz und gar
das Fieber kam nie mehr zurück
und grau wurde ihr Haar

er hat sie berührt ...
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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 22.02.2001    um 05:29 Uhr   
mal ein überraschend unblutiges gedicht!! aber sehr schön!
leben ohne liebe, mmh, ich glaube dann würde das leben an reiz verlieren, wenn nicht ganz und gar an bedeutung, liebe fühlt man, vielleicht nicht immer zu einem menschen, aber doch zu irgendetwas, und sei es die liebe zu den zimmerpflanzen. daher kann ich mir ein leben OHNE liebe echt nicht vorstellen!!!

gruß mine
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Nutzer: Devilsrose
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Anzahl Nachrichten: 228

geschrieben am: 22.02.2001    um 13:40 Uhr   
Die Liebe

Liebe ist ein Akt des Blutes
Und ich blute
Mehr als mein Körper ertragen kann
Mehr, viel mehr
Als meine Seele ertragen kann

Und doch fließt das Blut
Fließt immer weiter
Und mit ihm
Schwindet die Hoffnung
Das Glück zu finden
Doch brauche ich das?

Ich weiß es nicht
Denn ich kenne es nicht
Das Glück
Kann nur erahnen
Was mir entgeht


So festigt sich mein Entschluss
Ich brauche das Glück nicht!
Ich habe Besseres
Ich habe Erfüllenderes
Ich habe Belbenderes

Die Unendlichkeit
Der Trauer
Der Wut
Der Verzweiflung
Des Schmerzes
Die düstere Vollkommenheit
Der Liebe
Das Unglück, das so stark
So allumfassend
So schön ist
Dass es sich für dieses Unglück
In jedem Fall
Zu sterben lohnt






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