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Blumen |
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geschrieben am: 22.05.2003 um 15:10 Uhr
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Roter Mohn
Mein roter Mohn, wie bist du schön,
du Elfe unter den Blumen.
Deine Blütenblätter sind zart wie ein Hauch
und doch so prall mit Liebe gefüllt, als
hätte sich ein ganzes Herz in dir ausgeblutet.
Alle meine Sehnsucht, mein Schmerz, meine Liebe
vereinigst du in dir.
Wiege noch lange dein Köpfchen im Sommerwind,
mein roter Mohn.
Copyright © 2001 Annegret Kronenberg
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geschrieben am: 22.05.2003 um 15:21 Uhr
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Pusteblumen
Was gestern leuchtend gelb hier stand,
ich heute weiß und flockig fand.
Ein Meer von Pusteblumen
steht da, zum Flug bereit
und eine leichte Brise
trägt übers Land sie weit.
An jedes Schirmchen hänge
ich meine Sehnsucht dann,
damit vielleicht auch eines
dein Herz erreichen kann.
Copyright © 2001 Annegret Kronenberg
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geschrieben am: 22.05.2003 um 15:29 Uhr
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Die Rosen im Garten
Die Rosen im Garten blühn zum zweiten Mal.
Täglich schießen sie in dicken Bündeln in die Sonne.
Aber die schwelgerische Zartheit ist dahin,
mit der ihr erstes Blühen sich im Hof
des weiß und roten Sternenfeuers wiegte.
Sie springen gieriger,
wie aus aufgerissenen Adern strömend,
über das heftig aufgeschwellte Fleisch der Blätter.
Ihr wildes Blühen ist wie Todesröcheln,
das der vergehende Sommer
in das ungewisse Licht des Herbstes trägt.
Ernst Stadler
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geschrieben am: 22.05.2003 um 15:43 Uhr
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Mai
Mit Maiglöckchen
läutet das junge Jahr
seinen Duft
Der Flieder erwacht
aus Liebe zur Sonne
Bäume erfinden wieder ihr Laub
und führen Gespräche
Wolken umarmen die Erde
mit silbernem Wasser
da wächst alles besser
Schön ists im Heu zu träumen
dem Glück der Vögel zu lauschen
Es ist Zeit sich zu freuen
an atmenden Farben
zu trauen dem blühenden Wunder
Ja es ist Zeit
sich zu öffnen
allen ein Freund zu sein
das Leben zu rühmen
Rose Ausländer
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geschrieben am: 22.05.2003 um 22:24 Uhr
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Nass war der Tag
Nass war der Tag, die schwarzen Schnecken krochen.
Doch als die Nacht schlich durch die Gärten her,
das war der weiße Flieder aufgebrochen.
Und über alle Mauern hing er schwer.
Und über allen Mauern tropften leise
von bleichen Trauben Perlen gross und klar,
und war ein Duften rings, durch das die Weise
der Nachtigall wie Gold geflochten war.
Börries Freiherr von Münchhausen
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geschrieben am: 22.05.2003 um 22:38 Uhr
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Die Tulpe
Andre mögen andre loben,
Mir behagt dein reich Gewand,
Durch sein eigen Lied erhoben
Pflückt dich eines Dichters Hand.
In des Regenbogens sieben
Farben wardst du eingeweiht,
Und wir sehen, was wir lieben,
An dir zu derselben Zeit.
Als mit ihrem Zauberstabe
Flora dich entstehen ließ,
Einte sie des Duftes Gabe
Deinem hellen, bunten Vlies.
Doch die Blumen all, die frohen,
Standen nun voll Kummers da,
Als die Erde deinen hohen
Doppelzauber werden sah.
"Göttin! o zerstör uns wieder,
Denn wer blickt uns nur noch an?"
Sprach's die Rose, sprach's der Flieder,
Sprach's der niedre Thymian.
Flora kam, um auszusaugen
Deinen Blättern ihren Duft:
"Du erfreust", sie sagt's, "die Augen,
Sie erfreun die trunkne Luft".
August Graf von Platen-Hallermünde
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geschrieben am: 23.05.2003 um 17:42 Uhr
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Narzissen
Weißt du noch, wie weiß, wie bleich
in den Maiendämmerungen,
wenn ich lag, von dir umschlungen,
dir zu Füßen hingerissen,
um uns schwankten die Narzissen?
Weißt du noch, wie heiß, wie weich
in den blauen Juninächten,
wenn wir, müde von den Küssen,
um uns flochten deine Flechten,
Düfte hauchten die Narzissen?
Wieder leuchten dir zu Füßen,
wenn die Dämmerungen sinken,
wenn die blauen Nächte blinken,
wieder duften die Narzissen.
Weißt du noch, wie heiß? wie bleich?
Richard Dehmel
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geschrieben am: 24.05.2003 um 00:05 Uhr
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Der Duft der Nelken
Der Duft der Nelken lodert auf in heißen Prächten
Wie des Windes Hin und Wieder
In verträumten Sommernächten
Takte trägt gesungener Lieder
Kommt und glüht und geht von hinnen
In der heißen Luft und läßt
Wie ein rasch verlohtes Fest
Dir zurück ein schmerzlich Sinnen.
Hermann Hesse
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geschrieben am: 24.05.2003 um 14:04 Uhr
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Verfall
Am Abend, wenn die Glocken Frieden läuten,
Folg ich der Vögel wundervollen Flügen,
Die lang geschart, gleich frommen Pilgerzügen,
Entschwinden in den herbstlich klaren Weiten.
Hinwandelnd durh den dämmervollen Garten
Träum ich nach ihren helleren Geschicken
Und fühl der Stunden Weiser kaum mehr rücken.
So folg ich über Wolken ihren Fahrten.
Da macht ein Hauch mich von Verfall erzittern.
Die Amsel klagt in den entlaubten Zweigen.
Es schwankt der rote Wein an rostigen Gittern,
Indes wie blasser Kinder Todesreigen
Um dunkle Brunnenränder, die verwittern,
Im Wind sich fröstelnd blaue Astern neigen.
Georg Trakl
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geschrieben am: 24.05.2003 um 15:00 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.05.2003 um 16:13 Uhr
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| Ja caterpillar, das ist wohl wahr ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.05.2003 um 16:19 Uhr
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| frag mich woher des kommt..... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.05.2003 um 16:26 Uhr
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Warum so spät erst, Georgine?
Warum so spät erst, Georgine?
Das Rosenmärchen ist erzählt,
und honigsatt hat sich die Biene
ihr Bett zum Schlummer ausgewählt.
Sind nicht zu kalt dir diese Nächte?
Wie lebst du diese Tage hin?
Wenn ich dir jetzt den Frühling brächte,
du feuergelbe Träumerin,
wenn ich mit Maitau dich benetzte,
begösse dich mit Junilicht,
doch dann wärst du nicht die Letzte,
die stolze Einzige auch nicht.
Wie, Träumerin, lock' ich vergebens?
So reich' mir schwesterlich die Hand,
ich hab' den Maitag dieses Lebens
wie du den Frühling nicht gekannt;
und spät wie dir, du Feuergelbe,
stahl sich die Liebe mir ins Herz;
ob spät, ob früh, es ist dasselbe
Entzücken und derselbe Schmerz.
Hermann von Gilm zu Rosenegg
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.05.2003 um 16:28 Uhr
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(zitat)frag mich woher des kommt.....
(/zitat)
Woher was kommt?
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.05.2003 um 17:18 Uhr
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| das es hier so blumig isch |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.05.2003 um 17:27 Uhr
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Ich mag Blumen, Farben, Düfte, cater :-)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.05.2003 um 17:34 Uhr
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manchmal stinken mir blumen .....im wahrsten sinne des wortes...alles so schön un bunt und was weis ich...so als wollten sie vertuschen wies wirklich is
und dann mag ich sie wieder weil sie versuchen die welt ein kleines bisschen schöner und bunter zu machen
Blumen sagen mer als Worte |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.05.2003 um 17:47 Uhr
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Blumen sind Geschöpfe des Lichts.
Bei Dunkelheit schließen sie ihre Augen.
In Schönheit geboren leben sie,
um Freude zu schenken und zu zeigen,
was Gottes Liebe bewirken kann,
wenn man den Kopf der Sonne zudreht.
subbi
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.05.2003 um 21:34 Uhr
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Oha nightrose, das ist aber ein deprimierendes Gedicht!
Aber das gif ist schön! :-)
Danke und Gruß von subbi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.05.2003 um 22:07 Uhr
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An meine Reseda
Du da im Putze grüner Blätter,
Dich schuf der gütigste der Götter
Gewiß allein, allein für mich:
Wer schützt für dich den kleinen Garten?
Wer weiß dich zärtlicher zu warten,
Zu lieben mehr, als ich?
Ja liebes Bäumchen, dich zu pflegen,
Mit frischer Erde zu belegen,
Und immer, wenn dir Saft gebricht,
Aus jenem Quellchen dich zu tränken
Und sorgsam stets an dich zu denken,
Ist meine süße Pflicht,
Und soll es bleiben; denn wie Schwestern
Rief uns der gute Himmel gestern,
Heißt morgen welken mich und dich, -
Und - wollen wir uns weiter messen,
Wer lebt, wer stirbt einst so vergessen,
Als, Bäumchen, du und ich? -
Karoline Rudolphi
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.05.2003 um 01:04 Uhr
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Das Veilchen
Das Veilchen, zart und violett,
War Ehrengast auf dem Bankett,
Und jeder rühmte seine Tugend,
Und seine Schönheit, seine Jugend.
Das Veilchen drauf, mit scheuer Miene,
Ihr lobt mich mehr als ich verdiene.
Doch eine Tugend, die mich ziert,
Die habt ihr alle ignoriert.
Verbeugte sich nach edlem Brauch,
Und sprach: Bescheiden - bin ich auch.
Macha Kaleko
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.05.2003 um 13:55 Uhr
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Gänseblümchen
Langsam weicht die Winterzeit
einem hellen, warmen Licht,
das am ersten Frühlingstag
durch die kahlen Äste bricht.
Da wo dieser Strahl der Sonne
liebevoll den Boden küsst,
wächst ein neues Gänseblümchen,
das mich freudig, lächelnd grüsst.
Dieses Lächeln macht mich glücklich,
schon vergessen ist die Nacht
eines dunklen Wintermorgens,
der mich traurig hat gemacht.
Freudig schlägt mein warmes Herz,
das nicht länger warten kann
und ich nehme dankbar staunend
dieses Schöpfungswunder an.
Monika Schudel
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.05.2003 um 13:57 Uhr
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Schneeglöckchen
Der Schnee, der gestern noch in Flöckchen
Vom Himmel fiel
Hängt nun geronnen heut als Glöckchen
Am zarten Stiel.
Schneeglöckchen läutet, was bedeutet's
Im stillen Hain?
O komm geschwind! Im Haine läutet's
Den Frühling ein.
O kommt, ihr Blätter, Blüt' und Blume,
Die ihr noch träumt,
All zu des Frühlings Heiligtume!
Kommt ungesäumt!
Friedrich Rückert
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.05.2003 um 14:43 Uhr
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Nehm ein paar Blume vom frischen Grab,
denn der da der da unten im Moder lag,
dem wars doch eh bestimmt Shit egal,
..sagt eher.. ey besuch mich wieder mal.
Meine kleine freut sich echt immer,
und wundert sich mittlerweil nimmer,
ob der wunderschönen Blütenpracht
egal wann, auch mitten in der Nacht.
hier riechts nach Leder geil ..fg sub..gg
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.05.2003 um 14:57 Uhr
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Langweiler, hier riecht's nach Blumen und nicht nach Leder - und deine Langeweile kannst du dir woanders vertreiben! *dir einen schönen dornigen Rosenstrauß um die Ohren knallt*
Da haste deine "geile sub"
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