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der wechsel der jahreszeiten

Nutzer: Gast_White_Rabbit
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geschrieben am: 28.02.2001    um 16:44 Uhr   
EIN WECHSEL DER JAHRESZEITEN

I.Der feurige Sonnenaufgang
(...)
II.Unschuld
Ich erinnere mich an eine Zeit,in welcher mein zerbrechlicher,unschuldiger Geist den feurigen Sonnenaufgang erlebte;sich vorstellte,was er entdecken könnte.Das Leben war gefüllt mit Wundern.Ich mußte die Grenzen erforschen;die Tiefen des Winterschnees überschreiten.Die Unschuld liebkoste mich.Nie zuvor fühlte ich mich so jung.Da war so viel Leben in mir;immer sehnte ich mich danach,mehr zu suchen.Aber diese Tage sind vorbei;verändert wie das Blatt eines Baumes - für immer davongeweht in die kühle Herbstbrise.Der Schnee war nun gefallen und meine Sonne schien nicht mehr hell.Ich kämpfte um es auszuhalten;mit dem Letzten meiner Macht;in einer Grube der Ungerechtigkeit,Boshaftigkeit und Feinsinnigkeit.Kämpfte um den Schmerz zu mindern.Kämpfte um geistige Gesundheit zu finden.Ignoraz umgab mich.Niemals war ich mit solcher Furcht erfüllt.All mein Leben ist von mir geflossen;das Ende rückt näher...
III.Nutze den Tag
Ich werde mich immer erinnern an die Kälte des Novembers;die Neuheiten des Herbstes,den Klang in seinen Hallen.Die Uhr an der Wand läuft davon."Ergreife den Tag",hörte ich ihn sagen.Das Leben wird nicht immer so sein.Schau dich um,lausche den Klängen.Hege dein Leben,wärend du dich nochimmer umsiehst.Wir können aus der Vergangenheit lernen,aber diese Tage sind vorbei.Wir können für die Zukunft hoffen,aber es könnte dort keine geben.Die Worte hängen in meinem Geiste,lebendig von dem,was gelernt ich habe.Ich muß den Tag ergreifen.Nachhause kehrte ich zurück,auf ihre Flucht mich vorzubereiten.Zu ergreifen,mit all meiner Macht.Meine tiefsten Schrecken fürchtend.Sie schritt in die Nacht.Sie drehte sich für einen letzten Blick.Sie sah mir in die Augen.Ich sagte,"good-bye"
IV.Die finsterniss des Winters
(...)
V.Eine andere Welt
So weit - oder so scheint es - ist alles verloren;mit 'Nichts' erfüllt.Zu die Seiten,aus der Bildschirm.Eine andere Welt,wo nichts wahr ist.Durch die Lebensfantasien zu stolpern.Eine Stufe zu verpassen und nie mehr aufstehen.Alleine gelassen mit einem kalten,leeren,starren Blick.Ich fühlte mich aufgegeben.Ich war geblendet vom Paradies;Utotie hoch am Himmel.Ein Traum,der mich nur ertränkte - tief im Leid;wundernd warum.'Oh kommt,laßt ihn uns anbeten,mißbrauchen und ihn dann mißachten.Keine Bedeutung was;laßt ihn nicht sein.Laßt uns sein Elend füttern,dann hängt ihn auf;sichbar für alle Welt.'Ich bin es überdrüssig von all euch Heuchlern in einer Bucht gefangen zu sein.Und ich brauche nicht euer Mitgefühl um mich durch den Tag zu bringen.Jahreszeitenändern sich und so kann ich es auch.Halte ein,Junge!Keine Zeit um zu weinen.Knote diese Fesseln auf;ich klettere herab;ich lasse sie mich nicht umherschupsen.'Oh kommt,laßt ihn uns anbeten,mißbrauchen und ihn dann mißachten.Keine Bedeutung was;laßt ihn nicht sein.Laßt uns sein Elend füttern.'Jetzt ist es an der Zeit für sie,sich mit mir zu befassen.
VI.Der unvermeidliche Sommer
(...)
VII.Der karmesinrote Sonnenuntergang
Ich bin viel weiser,nun.Eine Lebenszeit voller Erinnerungen rannnten durch meinen Kopf.Sie verhöhnten micht wehklingend.Ob besser oder schlechter,tod oder lebendig;ich erkannte,es gibt kein Zurück.Das Leben folgt seinen unabdinglichen Fährten.Ich sitze hier mit meinem 'sohn',bereit dem karmesinroten Sonnenuntergang entgegenzusehen.Viele Jahre sind gekommen und gegangen.Ich versuchte,zu leben,doch nun muß ich weiter.'Er' ist mein Einziger.Jetzt,da meine Zeit gekommen ist;jetzt,da mein Leben geschehen ist,schaue ich in die Sonne."Ergreife die Sonne und weine nicht - jetzt ist es an der Zeit,good-bye zu sagen.Sogar obgleich ich gegangen sein werde,werde ich dennoch weiterleben.
Geändert am 28.02.2001 um 17:13 Uhr von White_Rabbit
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Nutzer: tormentilla
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Registriert seit: 07.06.2001
Anzahl Nachrichten: 1

geschrieben am: 07.06.2001    um 12:27 Uhr   
kennt denn keiner das Gesetz der Wandlung oder warum antwortet niemand auf diese genialen Ausführungen ?
Bist du Chinese?
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