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Engelsblut

Nutzer: setesh
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geschrieben am: 02.03.2001    um 12:31 Uhr   
Ein kantiger Berg liegt in dunklem Nebel
durchschienen von einigen hellen Sonnenstrahlen.
Viele Montanen mit Liebe prahlen
doch sie sehen das Blut des Herzens nicht.
Die Dunkelheit verschlingt die Sonne
Hass, Gleichgültigkeit erscheinen als Wonne.
Dem Geist des Engels spuckt man ins Gesicht
doch er ist nur auf Beachtung erpicht.
Die Flügel zerbrochen, das Herz zerstochen
tiefe Dunkelheit in die Seele gekrochen.
Blutiger Speichel, die Sehnsucht zerquetscht
der Engel geschlagen, gebeutelt, verletzt.
Blutüberströmt liegt der Engel im Dreck
getötet,verraten,verachtet.. zu welchem Z w e c k?

In Gedanken Setesh

Geändert am 15.06.2002 um 11:14 Uhr von Setesh
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Nutzer: Gast_ElfeA
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geschrieben am: 13.06.2002    um 16:50 Uhr   
Zu keinem anderen Zweck, als zu lernen.
Und sei es nur nicht mehr wiederzukehren!
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Nutzer: setesh
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geschrieben am: 14.06.2002    um 19:07 Uhr   
Und der Himmel stürzte ein...
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Nutzer: Schattenzauber
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geschrieben am: 14.06.2002    um 19:35 Uhr   
gefällt mir richitg gut...
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"Autor"  
Nutzer: setesh
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geschrieben am: 15.06.2002    um 11:17 Uhr   
oftmals sehe ich viele dieser Engel.. Sie sehen mich mit traurigen Augen an und hoffen sie werden gerettet.. Doch ihr Herz ist schon infiziert vom Gewand des Todes.. und sie gehen der Welt verloren.. Man könnte sie auch Glückskinder nennen..


Gedankenverloren Setesh
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Nutzer: Gast_ElfeA
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geschrieben am: 17.06.2002    um 16:44 Uhr   
Sicher, dass es "Glückskinder" sind?

Ich weiß das diese sogenannten "Glückskinder" in ihrem kurzen Leben meist mehr durchmachen, als viele andere Menschen!

Sowohl positive, als auch negative Extreme!

Jedoch können sie die positiven Extreme stärker erleben und genießen!

Ins Nachdenken kommt ElfeA
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Nutzer: Filiana
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geschrieben am: 17.06.2002    um 17:36 Uhr   
Sanft fliegt ein Engel
in unseren Träumen an uns vorbei.

Seine Flügel, streicheln sanft
das Mondlicht in seiner dunkelsten Nacht.

So weich und zart seine Flügel
sie sanft über den Sternenhimmel schweben.

Das blutende Herz des Engelleins
sehen deine Augen nicht.

Blutrote tropfen bedecken die stelle,
seines verloren Herzens.

Erst jetzt siehst du es.
Doch viel zu Spät...


*in Gedanken Filiana



~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

Meine Sternenkinder Liam und Jolina
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"Autor"  
Nutzer: setesh
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geschrieben am: 26.06.2002    um 19:40 Uhr   
Gäbe
es
ein
Lebenslicht
das
nicht
blenden
würde
wäre
es
die
Laterne
welche
aus
der
Dunkelheit
führen
könnte..

Setesh
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Nutzer: setesh
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geschrieben am: 27.06.2002    um 13:22 Uhr   
(denkt mal über die Worte von ElfeA nach
Ich denke nicht das die Glückskinder stärker empfinden als andere Menschen..Sie stumpfen eher mehr ab in der Empfindung von Gefühlen..Oder fehlinterpretieren die Gefühle anderer... Was zu neuem Schmerz führt..

Gedankenlos Setesh
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Nutzer: Gast_ElfeA
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geschrieben am: 28.06.2002    um 08:17 Uhr   
Um mal ehrlich zu sein, ich hatte das Glück eine Schwester zu haben, die man als "Glückskind" bezeichnen kann.
Sie hat zwar zu kurz gelebt, aber dafür so intensiv, mit extremer Freude, aber auch extremen Schmerzen...
und trotzdem hat sie ihre Lebensfreude nicht verloren.
Das verstehe ich als Glückskind oder aber auch als ein Engel, der das Recht hatte uns auf Erden zu besuchen!

Nachdenklich wird, da es sie an ihre Schwester erinnert ElfeA
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Nutzer: QueenofVampires
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geschrieben am: 28.06.2002    um 15:07 Uhr   
Gefällt mir sehr gut. Du hast echt Talent.
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"Autor"  
Nutzer: setesh
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geschrieben am: 28.06.2002    um 17:32 Uhr   
sieht nachdenklich zu ElfeA
Dazu etwas zu sagen ist schwer, da ich nicht gern alte Wunden aufreißen will.. Dennoch denke ich das deine Schwester da eine Ausnahme ist und nicht auf die Personen abzielt die ich mit den "Glückskindern" meinte.. Auch wenn du sicher recht mit dem hast was du geschrieben hast..

zur Queen
Wie meinen?


Gedankenverloren Setesh
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Nutzer: Vile
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geschrieben am: 29.06.2002    um 14:20 Uhr   

hier noch meine, eine schon etwas ältere Variante...
(/zitat)


(zitat)
Engelsblut
(/zitat)



Die Winde wehen sanft umher,
Umspielen lieblich diese Welt.
Bringen dabei immer näher,
Den Wechsel, der die Eiche fällt.

Der Wasser Wellen bäumen sich,
Ihr Tosen füllt den weiten Raum.
An Klippenstrände stetig bricht,
Was grad noch ziert der Kronenschaum.

Wenn Winde weh'n, die Wasser brechen,
Und Feuer durch den Himmel zieht,
Wird höchste Stimme Urteil sprechen,
Was nun mit dieser Welt geschieht.

Dann schießt aus jenem Schicksalstor
Des Richters Macht ganz jäh hervor
Und bricht mit Donners Kraft daher
Den menschlich Wandel erdenschwer.

Und Abseits werden Krieger stehen;
So feucht der Augen Schimmerschein.
Ihre Seelen tot im Winde wehen,
Verbrannt in schwarzem Fackelschein
Und ersäuft in finstersten Gewässern
Verdammt zum Tod und Einsamsein.

Denn sie helfen nicht.

Verbittert durch ihr einsam' Leben,
Wurd zerissen was so schwer erkämpft.
Sie hilflos über Flammen schweben,
Ihr Blick von Trauer still gedämpft.

Zertreten von der Selbstsucht Schritt
Liegt ihr Herz ganz schutzlos bar
Geschwächt, fast tot vom Höllenritt.
Ihr Weg so furchtbar steinig war.

Geschwächt sind sie durch so viel Leben,
Doch war'n sie nie, nie dem Hass ergeben,
Sie beten noch für unsre Welt,
Die nun der Hand des Richters fällt.

Voll Schmerz, voll Trauer und voll Leid,
War'n jenen stets zu helfen bereit,
Die tief, so tief, sie fallen ließen
Und weg aus ihrem Herzen stießen.

Nun geh'n sie stumm mit ihren Wesen,
Die lang, so lange hier gewesen.
Und verzagt ihr Herz, das einst so teuer,
Vergehen auch sie im Sternenfeuer.


~Vile

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Querverweis auf weitere Beiträge in diesem Forum:
- Engeln wird nur weh getan
- Sternenfeuer
- Dämmertief
- Jadestein


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Nutzer: Gast_ElfeA
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geschrieben am: 02.07.2002    um 12:55 Uhr   

Alte Wunden müssen ab und zu aufgerissen werden, damit der ganze Eiter heraus kommt und sie richtig heilen können!

Gerade bei dieser Wunde habe ich leider vor kurzem erst bemerkt, dass noch viel zu viel Eiter vorhanden ist und dieser nun endlich raus muss, damit die Wunde überhaupt die Chance hat zu verheilen!!!

Nur werde ich an dem Tag, wo ich vorhabe an den Schauplatz ihres Todes zurückzukehren, Hilfe brauchen. Ich bin in der Hinsicht froh zu wissen, dass es mindestens einen gibt, der mir beisteht *dankend zu Evil guckt*

ElfeA
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Nutzer: setesh
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geschrieben am: 07.07.2002    um 13:35 Uhr   
sieht ebenso zu ihr hinüber

Es muß immer erst alles ausbluten bevor es verheilen kann.. Doch es gibt auch Wunden die sind so tief das sie nicht mehr mit bluten aufhören..


Gedankenverloren Setesh
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Nutzer: Gast_whisper
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geschrieben am: 07.07.2002    um 19:42 Uhr   


narben
die bleiben
narben
die schmerzen
narben
die aufreissen
narben
die bei jeder erinnerung
schmerzen
immer

verloren im nebel
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Nutzer: setesh
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geschrieben am: 09.07.2002    um 13:42 Uhr   
Narben sind die Kennzeichen des Lebens.. und doch auch die Nahrung für das Feuer der Hölle und das Leiden der Seele.. Sie sind immerdar und erinnern einen immer wieder an die Fehler und die Unvollkommenheit des Daseins..


Gedankenlos,

Setesh
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Nutzer: Gast_whisper
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geschrieben am: 09.07.2002    um 20:51 Uhr   


in den narben meiner selbst will ich fliessen
und lernen
unvollkommen zu sein
trotz verzweiflung zu lachen
zu geben,wo sinnlos
zu erkennen,wann ende

und vor allem

warum das alles
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"Autor"  
Nutzer: setesh
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geschrieben am: 10.07.2002    um 07:32 Uhr   

In der Wüste ein Wesen,
nackt, bestialisch, am Boden kauernd,
sein Herz in den Händen und es aß davon.
Ich fragte:" Ist es gut Freund?"
"Es ist bitter, bitter! Aber es ist gut
weil es mein Herz ist"..

Mögen alle narben dieser Welt vergehen in einem Moment der wahren Liebe.. so es sie denn gibt.. denn sie ist die stärkste Kraft in uns...

Seth
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Nutzer: Gast_ElfeA
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geschrieben am: 14.07.2002    um 16:58 Uhr   
Gedankenverloren zu Seth guckt ...

Es gibt die Liebe, nur kennt man bzw. spürt man sie nur selten ... diese Augenblicke sind Momente des höchsten Glückes!

ElfeA
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Nutzer: Gast_whisper
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geschrieben am: 14.07.2002    um 18:19 Uhr   



deine arme streicheln meine seele
deine hände streicheln mein herz
deine worte streicheln meine narben

und der schmerz ist vergessen


~für jemanden,den ich über alles liebe!!!~
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Nutzer: Murmur
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geschrieben am: 19.07.2002    um 18:46 Uhr   
(zitat)Gebt mir einen Hebel, einen Stützpunkt, und ich werde die Welt aus den Angeln heben(/zitat) Archimedes



ich habe meinen Hebel gefunden...meinen Stützpunkt...

murmur


ich liebe Dich....



Geändert am 19.07.2002 um 18:47 Uhr von murmur
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"Autor"  
Nutzer: Gast_ElfeA
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geschrieben am: 27.07.2002    um 00:15 Uhr   

Tja es gibt auch immer Enttäuschungen!
Ein Versprechen wurde nicht gehalten und so konnte ich eine meiner Wunden nicht endlcih auskurieren!
Sollte vielleicht noch nicht sein, bzw. gehe später mit jemandem anderen an den Todesort meiner Schwester!

Einfach nur traurig und enttäuscht ist ElfeA
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"Autor"  
Nutzer: setesh
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geschrieben am: 22.08.2002    um 13:59 Uhr   
hat leider nicht viel zeit
Ich denke das Versprechen wurde nicht mit absicht nicht erfüllt sondern aus sicher wichtigen Gründen.. Sei nicht traurig darüber und gib demjenigen eine neue Chance.. Auskurieren wird man allen Schmerz sowieso nie.. Narben bleiben immer zurück, selbst wenn sie durch Liebe verdeckt werden..

Setesh
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"Autor"  
Nutzer: Gast_ElfeA
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geschrieben am: 22.08.2002    um 22:21 Uhr   

Sie sollen ja nicht verdeckt werden, ich möchte sie soweit unter Kontrolle bekommen, dass es mir nicht in ungünstigen Augenblicken passiert, dass ich an mein Schwesterchen denken muss.

Nein das versprechen wurde sicherlich nicht mit Absicht vergessen, doch war ich enttäuscht, dass mir vorher nicht einmal bescheid gesagt werden konnte. Heute sehe ich das ein wenig anders!

Sich grüßend gen Seth verneigt ElfeA
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"Autor"  
Nutzer: setesh
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geschrieben am: 09.01.2003    um 09:18 Uhr   
sich mal wieder in seinem Engelsblut einfindet
Ich denke, ElfeA man sollte immer versuchen eine Brücke zwischen sich und seinen Mitmenschen zu bauen.. denn jeder steht auf einer insel und möchte nicht auf die des anderen hinüber.. Und daraus resultieren Streitigkeiten.. Wenn man jedoch eine Brücke zwischen den Inseln baut erkennt man oft mehr.. und bleibt so nicht zu stark auf sich selbst bezogen..

Setesh
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