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Todesschlaf |
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geschrieben am: 04.03.2001 um 19:14 Uhr
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Todesschlaf
Ich verfiel in einem Todesschlaf,
Der mich ins Mittelalter verbannte.
Und eines Freitad den 13ten im Monat Dezember,
nackig in einem Kerker erwachte.
Ein nichtwärmender Sonnenstrahl
Dringte durch das vergitterte Fenster der engen Höhle.
Ich tastete nach meinem Körper, doch ich konnte ihn nicht spüren
Versuchte meinen Körper anzuschauen, doch ich konnte ihn nicht sehen.
War ich der Unsichtbarkeit verbannt?
Ich fühle mein Herz schneller schlagen,
Ich konnte die kahlen Wände des Kerkers sehen und fühlen,
den Boden den meine Füße berührten.
Blut tröpfelte auf den Boden zwischen meinen Füßen,
Ein kalter Hauch des Windes konnte ich an meinem Köfper verspürren,
Und Stimmen erklangen von draußen, aus der eisigen Kälte des Tages.
Doch niemanden sah ich, keine Menschen- noch Tierseele.
Die Stunden verstrichen, es wurde Dunkel.
Es schneite durch das Gitter, auf meinem nackten, unsichtbaren Körper.
Ich saß zusammen gerollt in einer Ecke und sang schluchzend ein Lied aus zukünftigen Zeiten.
Doch ohne zu merken schlief ich wohl des Nachts,
im Todesschlaf.
Dann ganz früh erwachte ich und schate durch die Gitter hinaus.
Engelstimmen hörte man schreien,
Menschen sangen fröhlich und tanzten auf den frisch gefallenen Schnee,
Die Musik spielte fröhlich, es bewegte mich dazu mich aufzurichten und zu tanzen.
Ich spürrte die Wärme die meinem Körper umgab,
Ich spürrte meine Haare im Winde tanzen,
Ich konnte spürren wie meine Augen fröhlich glitzerten,
Meine Stimme fröhlich sang.
Doch war das nur der fröhliche Traum der vergangenen Nacht?
Denn ich erwachte in meinem warmen Bette,
mit dem Gesicht zum Fenster gerichtet.
Der Himmel von grauer Decke bedeckt,
Die Bäume kahl, nur wenige verfärbte Blätter hingen kreischend an den sterbenden Ästen des alten, grauen Baumes.
Doch vergaß ich den Traum nicht,
Die Musik die ich hörte,
War das Mittelalter das ich träumte,
In diesem Todesschlaf den ich deutlich zu spüren bekam
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