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Schuldfrage |
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geschrieben am: 08.03.2001 um 12:37 Uhr
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Schuldfrage
Der Dolch in meiner Hand
Spitz und scharfkantig.
Reflektiert er der schwarzen Kerze Schein.
Die Kerze flackert,
der Schein nun von der klinge weicht,
die begann denn Sinn ihres Seins zu erfüllen.
Die Kacheln weis,
dem Zustand der Unschuld,
wird nun da der erste Tropfen fällt
ihrer Unschuld beraubt.
Der Vorbote einer Flut.
Klein und zielstrebig
Steuert er auf das weis zu,
zerspringt in tausend Teile breitet sich aus.
Die Frage der Schuld ist nicht die Frage
Des wer hat was getan,
sie liegt tiefer...
Wer hat etwas unterlassen,
gedacht doch nie getan.
Durch feigen Wahn
zum Träger der Schuld gemacht |
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