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Leben...

Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 21.05.2003    um 10:04 Uhr   
Eine Rose ohne Dornen,
die gibt es nicht.
Erst spitze Stacheln
geben der Rose ihr Gesicht.

Eine Liebe ohne Schmerzen,
die wäre verkehrt.
Erst durch großen Kummer
schätzt man ihren Wert.

Ein Leben ohne Leiden,
das hätte etwas vermisst.
Erst durch Sorgen merkt man
wie schön das Leben ist.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: süße-sub
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geschrieben am: 21.05.2003    um 10:47 Uhr   
(zitat) Eine Liebe ohne Schmerzen,
die wäre verkehrt.
(/zitat)
Wieso? Bist du SM-Fan?

Ein Tag im Leben einer sub ...

Heute Morgen als ich aufwachte, war es wieder soweit. Meine Handgelenke baumelten lose von der Decke, und von dem Schlüssel für die Handschellen hatte ich diesen tollen metallischen Geschmack im Mund. Es war ein Montagmorgen, wie er im Buche steht. Ich zog mich an den Händen hoch, um die Handschellen zu öffnen, rieb mir zunächst die Hangelenke, dann die Augen und trabte ins Bad.

Auf allen vieren in die Küche ... Kaffee kochen ... Warten ... Mein Mitbewohner guckt zwar immer ein bißchen komisch, wenn er mich so sitzen sieht, während ich devot und flehend die Kaffeemaschine anschaue, mich von meinem Schicksal zu erlösen, aber was solls, das Leben ist halt hart. Anziehen ... Korsett ... Scheißmist, wenn die Schnur immer wieder von der Türklinke abrutscht, die Strümpfe sind auch schon wieder zerrissen, wenn jetzt noch der Absatz von den 18 cm Highheels bricht, bin ich geliefert ... Puha. Ausgehfertig ...

Gesenkten Blicks trippel ich durch die Stadt, bloß blöd immer, dass man die Autos dann nicht sieht ... Die blauen Flecken vom Unfall gestern sind gar nichts gegen den verstauchten Knöchel von letzter Woche ... Heute komm ich unbeschadet davon ...

Im Büro lass ich mich auf die Kniebank fallen und schalte den Rechner ein ... E-mail vom Chef: 'Sie sind schon wieder zu spät ... Ich seh Sie Punkt 8 in meinem Büro!' Mir bleibt aber auch nichts erspart. Punkt 8 stehe ich zitternden Knies vor dem Büro, höre mich klopfen, trete ein ...

Sofort falle ich auf die Knie "Bitte Chef, Herr, Meister, ich will es nicht wieder tun, nie mehr". Ich küsse ergeben die Füße meines Arbeitgebers... "Ich will alles tun, was Sie verlangen, nur bitte strafen Sie mich nicht". Auch mein Chef weiß langsam, wie er mit mir umzugehen hat. Er versetzt mir einen Tritt und verlangt böswillig, dass ich bis zum Feierarbend 500 Seiten bearbeitet haben soll, dazu zwei Berichte zu tippen, später dann ihm Kaffee kochen und ihm, bevor er heim fährt, nochmal fix auf dem Schreibtisch zu willen zu sein. Dankbar akzeptiere ich.

Am schlimmsten ist immer die Mittagspause, ich stelle meinen Fressnapf mit dem Hundefutter in die hinterste Ecke des Speisesaals, aber es ist trotzdem beschämend, die Blicke der Kollegen zu sehen ... Ich versteh nicht, warum sie mich so verachten, aber ich kann doch nicht jedem einzelnen winselnd die Hände küssen, oder doch ... ?? Vielleicht ertwartet man das von mir, was soll ich bloß tun ??

Während ich zurück in mein Büro krieche, pfeift der Chef mich zu sich ... Er möchte Kaffe trinken ... *seufz*. Nachdem ich ihm den Becher gereicht habe, kauere ich mich ihm zu Füssen, damit er seine Beine hochlegen kann ... So verharre ich eine Stunde, während er Zeitung liest und mir ab und zu ein paar Topfen heißen Kaffee über den Nacken gießt. Nun gut, er wird bald Feierabend machen ... Schwupp, über den Schreibtisch mit mir, eine schnelle Nummer, und wech isser, der Chef.

An manchen Tagen bin ich wirklich enttäuscht von ihm, wenigstens einmal könnte er mich doch mit dem Geodreieck verdreschen, man muss aber auch alles alleine machen.
Endlich Feierabend, ich allein unter der eiskalten Dusche, Masagestraht sehr hart ... Ich erhole mich unter dem Gefühl von pieksigen Nadeln ... das war wieder ein Tag ...
Nachdem ich mir im Fernsehen noch ein bißchen Musikantenstadel angesehen habe, schließlich ist Folter für _alle_ Sinne Pflicht, gehe ich schlafen ... meine wohlverdiente Ruhe ... Ich befestige die Spreizstange zwischen den Beinen, hake die Handschellen in die Decke ... Und irgendwie hoffe ich, dass ich heute Nacht wenigstens den Schlüssel verschlucke ...

Und dann träume ich davon, wie mir der Chirurg ohne Betäubung den Bauch aufschlitzt, sich das Blut über den OP-Tisch verteilt und er mit sardonischem Grinsen fragt "Na, meine Kleine, wie gehts uns denn heute?"
Schööön...

Cassandra

Geändert am 21.05.2003 um 10:48 Uhr von süße-sub
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 21.05.2003    um 11:17 Uhr   
Hallo Röschen, mir gefällt dein Gedicht und süss-sub hat wohl nicht verstanden, dass es wahrscheinlich nur eine Stimmung widerspiegeln soll. Die bittere Ironie, die ihrem Kommentar innewohnt, halte ich für unangebracht.

Gruss an Röschen :)
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 21.05.2003    um 14:23 Uhr   
Danke Dir Lama :-))

Das Sterben der Seele
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Nutzer: süße-sub
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geschrieben am: 21.05.2003    um 16:37 Uhr   
(zitat) Die bittere Ironie, die ihrem Kommentar innewohnt, halte ich für unangebracht.
(/zitat)
BlueLama, das ist kein Kommentar, sondern eine Kurzgeschichte, und zwar eine satirische.

Man möge mir verzeihen, dass ich auf SM stehe, aber "sowas" gehört auch zum Leben.

subbi
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"Autor"  
Nutzer: Schmuseteufel
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geschrieben am: 21.05.2003    um 19:02 Uhr   
(zitat)(zitat) Die bittere Ironie, die ihrem Kommentar innewohnt, halte ich für unangebracht.
(/zitat)
BlueLama, das ist kein Kommentar, sondern eine Kurzgeschichte, und zwar eine satirische.

Man möge mir verzeihen, dass ich auf SM stehe, aber "sowas" gehört auch zum Leben.

subbi
(/zitat)
wie passt satire zu nightroses beitrag --- denke unpassend, sub

liebe nightrose,

sehr schön und einfühlsam :-)

mfg
Schmuseteufel
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"Autor"  
Nutzer: süße-sub
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geschrieben am: 21.05.2003    um 19:08 Uhr   
(zitat) "sowas" gehört auch zum Leben.
(/zitat)
Der Thread heißt "Leben", da passt alles dazu, Schmuseteufel.

Sehr gut gewählt übrigens, nightrose. Ein flexibler Titel.

subbi
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"Autor"  
Nutzer: MetalSon
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geschrieben am: 21.05.2003    um 20:39 Uhr   
Hallo , tolles gedicht , darf ich es für unseren Deutschunterricht verwenden??? (natürlich mit deiner signatur)
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Nutzer: RasPutina
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geschrieben am: 21.05.2003    um 20:44 Uhr   
...subs geschichte ist zwar unpassend, aber ich find sie lustig
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"Autor"  
Nutzer: longSilver
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geschrieben am: 21.05.2003    um 21:09 Uhr   
.. grüß dich hexchen... schön dein gedicht, aber das von subbi find ich auch toll.. stimmt doch mit dem titel, leben leben leben, egal wie.. hauptsach es macht doch spaß

so wie du geschrieben hast von schmerzen, dass du sie vermisssen würdest, wenn du sie nicht hättest, da hab ich auch so gedacht in die richtung wie subbi.. egal
liebe grüße
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"Autor"  
Nutzer: Todestraum
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geschrieben am: 21.05.2003    um 21:13 Uhr   
...schmerz ist leider die einzige form, dir klar zu machen, was du hast...
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 21.05.2003    um 22:34 Uhr   
Subi hat recht es heisst Leben ....


Hallo Schmuseteufel danke :-)

MetalSon wenn Du willst gerne

Hallo Silver wie gehts hm?
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 22.05.2003    um 08:26 Uhr   
Träume...
...Sonnig und von hellem Blau der Himmel,
Güte und Lachen in des Menschen Gesicht,
Friede und Freundlichkeit des Menschen Kleid,
Mitleid und Liebe in des Menschen Herz.

Und Leben...
...Grau und von gift'gem Geruch der Himmel,
Hass und Furcht in des Menschen Gesicht,
ein stachelbewehrter Panzer des Menschen Kleid,
voll Eifersucht und Neid des Menschen Herz.
Das Sterben der Seele
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 22.05.2003    um 08:31 Uhr   
Der Schlüssel zu meinem Überleben in dieser Welt,
ich weiß nicht ob ich es bin, der ihn in Händen hält,
ich weiß nicht, wann ich beginne zu fluchen,
aufgebe, "meinen Weg" noch weiter zu suchen.

Dieser Weg war nicht immer einfach, oft steinig und schwer,
meinen Frieden zu finden, bemüht hab ich mich sehr,
und ich brauchte einen Platz, mich zurückzuziehen,
einen Ort der Stille, auszuruhen, mal zu fliehen.

Ich habe viel drüber nachgedacht, zu finden diesen Ort,
nicht einfach weggelaufen... nicht nur weg, nicht einfach fort,
und nun hier in der Stille, in der Ruhe um mich herum,
betrachte ich mein Leben, schau mich in der Vergangenheit um.

Getrennt haben sich meine Eltern, ich bin hin und her,
bald groß genug auf eigenen Füßen zu stehen, nichts hält mich mehr,
hinaus in die Welt, dort viele Fehler gemacht,
doch noch zu jung, doch nicht richtig nachgedacht.

Gemeint, das Glück fürs Leben gefunden zu haben, zweimal an der Zahl,
doch aus und vorbei, verloren... geblieben ist nur doppelte Qual,
traurig, verbittert sehe ich oft in den Spiegel an der Wand,
sehe meinem "ich" in die Augen... oft ein Fremder mir gegenüber stand.

Doch die Zeit heilt alle Wunden, auch die welche Tief in der Seele sind,
manche Dinge betrachte ich nun aus anderer Sicht... freue mich wie ein Kind,
das ich hinausgehen kann in die Sonne, hinein in einen neuen Tag,
nicht mehr "mich" verstecken brauch, "Leben" kann, weil ich das Leben mag.

"Ich" sein kann, wie ich mich erkenne, wie ich mich selbst verstehe,
meine guten Seiten, und auch meine Unzulänglichkeiten sehe,
Pflichten aus der Vergangenheit werden noch oft ihren Weg zu mir finden,
und ich werde dazu stehen, nicht versuchen mich heraus zu winden.

Aber selbst werd ich bestimmen und lenken meinen Weg... meine Zukunft,
mein Leben leben, wie ich es will, möglichst herrschen lassen die Vernunft,
denn eines hat mich das Leben und die Zeit gelehrt...
...es lebt sich auf dieser Welr nicht unbeschwert.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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geschrieben am: 22.05.2003    um 18:20 Uhr   
Du hast mich
an einen
Regenbogen erinnert,
wie Du mir
in Deiner
schillernden
Farbenpracht
begegnet bist.

Du warst
wundervoll
anzuschauen,
wie Du mit
im Wind
dahergetrieben
kamst.
Dies ließ in mir
die Sehnsucht
erwachen,
mir Dir
zu schweben.

Doch als
ich Dich
vorsichtig
berührte,
bist Du
in meiner Hand
zerplatzt.
Das Sterben der Seele
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geschrieben am: 22.05.2003    um 21:10 Uhr   
Schöne Worte Fratzi

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geschrieben am: 23.05.2003    um 17:26 Uhr   
Heut Nacht
hab ich
nach den Sternen gegriffen,
ich konnte fliegen,
den Vögeln gleich,
so leicht.

Heut Nacht
reichte
meine Kraft,
um nach den
Sternen zu greifen.

Heut Nacht
ließ ich
meinen Verstand
zurück
und doch
erwachte ich
mit dem Herzen
voll Sehnsucht
aus meinem Traum.
Das Sterben der Seele
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geschrieben am: 23.05.2003    um 17:51 Uhr   
Wirre
Gedanken
wirbeln
erzeugen
Bilder
eigenwilliger
Klarheit
voller
Träume
inmitten
der
kalten
Betonwelt
lassen
sie
farbenfrohe
Blumen
wachsen
die
das
Herz
mit
Freude
erfüllen.
Das Sterben der Seele
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geschrieben am: 24.05.2003    um 19:48 Uhr   
Deine Augen
leuchten
vor Glück,
eine Träne
läuft einsam
Deine
Wange entlang.

Wie gerne
würde
ich
mit ihr
tauschen,
Dir
so nahe sein,
Dich
berühren.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 24.05.2003    um 19:55 Uhr   
Fühlst du den Hauch des sanften Windes,
wie sein Atem Deine bloße Haut berührt...
wie sein Streicheln dich kost
und dir mit wunderbarer Sanftheit sagt:
Wildgans ich will dich -
- fühlst du das?

Laß es zu, laß es ein
das innige Gefühl,
ganz nah bei dir zu sein
es ist das Leben!

Spürst du den Kuß des milden Regens,
wie sein Wasser dich benetzt
und deine Sinne klärt...
wie dein Körper sich sehnt,
sich nackt mit ihm zu einen
und sagt - ich will dich -
- spürst du das?

Laß es zu, laß es ein
das innige Gefühl,
ganz nah bei dir zu sein
es ist das Leben!

Siehst du den hellen Schein am Firmament,
wie am Morgen sich die Sonne aus dem Horizont erhebt,
wie das Licht in alle Wesen dringt und sie belebt
und sagt - ich erfülle dich -
- siehst du das?

die Wüste erblüht... Laß es zu, laß es ein
das innige Gefühl,
ganz nah bei dir zu sein
es ist das Leben!

Hörst du das sanfte Rufen in der Stille
wie eine Stimme dich ergreift und dein Herz berührt
wie deine Seele sich streckt und erblüht -
- ihr zu begegnen
und sagt - ich liebe dich -
- hörst du das?

Laß es zu, laß es ein das innige Gefühl,
ganz nah bei dir zu sein
es ist das Leben...
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 27.05.2003    um 08:39 Uhr   
ich laufe
auf dem zeitstrahl
meines lebens

wie weit
bin ich schon gegangen
lebe ich
gemäß der mir
verbliebenen zeit

täglich gehe ich
weiter
immer weiter
sehe zum glück
noch keine ende

doch wie viel zeit
verbleibt mir noch

lebe
lebe
denn die zeit
bleibt
nicht
stehn
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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