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Spieler

Nutzer: impala
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geschrieben am: 14.03.2001    um 15:53 Uhr   
Spiele, sie dienen dem Selbstzweck nur - Dem eigenen Wert, der eigenen Macht - Sie bedeuten keine Gefahr, kommen uns nicht nah - Halten den anderen schön auf Distanz - Nur wennŽs gefällt und das Spiel es erlaubt - Ein wenig Nähe ohne Risiko - Ohne echtes Gefühl - Viel geliebt, weil unerreibbar scheinend - Und doch allein - Spiele, sie verbergen die Angst - Ein Gefühl des Herrschens - Ein Gefühl der Macht - Balsam für die Seele, geliebt zu werden, nicht verletzt werden zu können - Im Spiel - Es macht süchtig, dieses Spiel - Doch wehe der andere wird uns überdrüßig - Dann muß ein neues Spielzeig her - Fällt leicht sich umzudrehen - Die Tränen nicht zu sehen - Da hilft auch kein Flehen - Denn das Herz blieb kalt - Spiele, sie geben uns Macht, machen unverwundbar - Kein Blick zurück, kein Interesse mehr - Nach vorne sehen - Und da, ein Lächeln - Umgarnt sogleich das neue Spielzeug - Noch neu, noch unerreicht - Mit Spass und Eifer voll dabei, doch ach, auch das ist schnell vorbei - Nach Neuem schreits in uns - Spiele, sie verbergen, wie einsam sie uns machen - Im Innern allein und kalt - Lass mich nie dein Spielzeug sein - Ich weiß wieŽs geht, ich weiß wieŽs läuft - Hab lang gespielt, nicht nur um Macht - War stolz auf Perfektion, war Spieler ganz und gar - Sah nie den Menschen, nur das Spiel - Das Spiel welches uns so einsam macht - Gebrochene Herzen mehr und mehr - Kein Mitgefühl, im grund schon leer - Der Triumph war immer mein, doch am End war ich allein - Nach langen Jahren Spiel - Hab ichs begriffen, hab ichs gesehen - Spiele, sie belügen, mehr auch nicht - Denn zufrieden, war ich am Ende nur - Wenn ich den Moment der Gram, nach Beendigung, das Glück im neuen Spielzeug fand - Doch nun hab ich es endlich kapiert, um was es geht - Was es ist, was wirklich zählt - Es ist die Liebe, die uns belehrt, uns den Weg weist, ganz unbeschwert - Doch wieŽs im Leben immer ist, bekommt, was man verteilt, denn auch zurück - Der Schmerz ist groß, die Seele klein - Nun ist man selbst das Opfer - Das Spiel ist des anderen nur - Nun seh ichs anders, nun seh ich klar - Welch Schmerz wohl hinter meinem Wege liegt - Vorbei mit Spielen - Nie wieder solche Qual - Am eigenen Leibe spürt sichs härter - Und wenn ein Spieler kreuzt, den eignen Weg - Ein Schrei aufkeimt, das Herz erzitterrt - Lass mich nie dein Spielzeug sein - Ich wußte wie es geht, ich wußte wie es läuft - Doch gelernt habe ich des Lebens Leiter - Nie wieder falsche Spiele - Der Schmerz auch groß - Leb wohl Spieler - Nie wieder ....
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