| "Autor" |
Hilflos |
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geschrieben am: 17.03.2001 um 12:54 Uhr
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Eine Geschichte
Ich wandelte durch eine tiefe dunkle Schlucht in der man den Himmel nicht sah. Einsam irrte ich durch die Dunkelheit.
Plötzlich spürte ich die Anwesenheit eines anderen Wesen. Ich ging zu ihm. Er weinte und seine Augen waren voller angst, Zweifel und Trauer. Für mich war es wie das Gefühl in einen Spiegel zu blicken...
Die Zeit verging, ich blieb bei ihm und wir redeten. Er hatte schon vielen den Weg zum Licht gezeigt. Doch selbst wollte er nicht gehen. Er dachte, es wäre zu spät für ihn. Das zu hören tat mir weh, denn ich liebte ihn vom ersten Augenblick an. Seine Nähe ließ mir die Flügel wachsen, die ich benötigte um der Dunkelheit zu entkommen. Ich nahm seine Hand und beschloss, ihn mithochzunehmen, dem Licht entgegen. Eine zeitlang flogen wir. Das Licht kam näher und näher. Welch Glücksgefühl!
Doch meine Zweifel und Ängste veränderten alles. Er begann mir aus den Händen zu gleiten. Ich konnte ihn nicht halten. Sein Herz war zu schwer.
Und er fiel...
Ich konnte sehen, wie mich sein trauriges Gesicht anblickte während er in der Dunkelheit versank. Ich stürzte ihm ein Stück weit nach um ihn aufzufangen; doch immer, wenn ich ihn greifen wollte, zerschwamm sein Körper wie ein Schatten. ich wollte schreien, doch meine Lippen blieben stumm.
Ich begriff, dass ich ihn nicht auf meinen Schwingen tragen konnte. Ihm selbst mussten Flügel wachsen.
Erst wenn er zu sich selbst finden würde, könnte er den Weg zu mir gehen.
Und ich ließ mich fallen... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.03.2001 um 13:04 Uhr
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Ich hätte es auch anders erzählen können. So, wie es dem erlebten näher kommt.
Seit langer Zeit wandelte ich in einem dunklen Raum. Diesen Raum hatte ich mir zum Teil selbst geschaffen; durch meine Angst und meinen Schmerz.
Eines Tages fand ich eine Tür. Ich hatte kaum noch die Kraft, zu hoffen, dass dahinter das Licht zu finden sei.
Hinter der Tür lag nur ein weiterer dunkler Raum. Doch darin war jemand. Eine einsame, traurige Seele. Ich setzte mich zu ihm und war voller Leidenschaft ihm den Weg zum Licht zu zeigen. Er ließ sich überreden und folgte mir. Schon waren wir an der Tür, über viele Steine waren wir schon gefallen; doch dann: Angst überkam ihn und die Traurigkeit kehrte zurück. Er wich vor mir zurück, auch wenn er es selbst nicht bemerkte.
Nun sitze ich auf der Türschwelle und betrachte sehnsüchtig die welt im Licht.
Aber ich blicke auch zurück und sehe voller Schmerz den Mensch, den ich liebe in seiner Trauer versinken. Ich bin hilflos, denn ich kann ihm nicht helfen. Er verschließt sich mir, obwohl er mir voll Gefühl sagt, wie sehr er mich liebt.
Hilflos... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.06.2001 um 22:15 Uhr
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Ich bin dabei zu fliegen,
Ich bin dabei zu gehen,
denn ich hab gesehen
er muss seinen eigenen Weg gehen.
Meine Hilfe hat er ausgeschlagen
weil ich auch meinen Weg gehen will.
Ich glaube, er denkt,
er kann immer so bleiben wie jetzt.
Aber das kann er nicht.
Nicht, wenn er leben will.
T.-Lee |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.06.2001 um 22:20 Uhr
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das tigerchen mal drückt und ihr die hand ins licht reicht!
du kannst niemanden zwingen glücklicher zu sein und wenn du es doch versucht wird er dich mit reißen und auch du wirst nicht über diese schwelle gehen!
atla |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.06.2001 um 22:34 Uhr
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| Es war ein schöner Traum..... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2001 um 01:15 Uhr
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Es gibt Menschen, die sich selbst aufgegeben haben. Die die Probleme der Anderen leichter zu tragen wissen, als die eigenen. Die ihre ganze Kraft zur Hilfe Anderer aufbringen, damit sie niemals einen Gedanken an sich selbst verlieren müssen. Und weil sie die eigenen Sorgen unüberwindlich fürchten, werden sie es auch....
Fux
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