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Mein Stern |
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geschrieben am: 18.03.2001 um 13:18 Uhr
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Wieder einmal saß ich an der Klippe, an meiner Klippe. Es war eine Nacht, wie so viele vor ihr, nur hatte ich heute den Entschluß gefasst mein bescheidenes Leben zu beenden. Es war keine Hast in mir denn der Gedanke hatte Jahre Zeit zu reifen und ich wollte in Ruhe mein Leben noch einmal an mir vorbeiziehen lassen.
Schon als Kind war ich hier - dieser Ort hat mich schon so oft gtröstet. Ich sah zu den Sternen und oft glaubte ich, dass einer ganz besonders strahlte - mein Stern. Ich sprach mit ihm, erzählte ihm meine Sorgen oder manchmal betrachtete ich ihn einfach stundenlang, war fasziniert von seiner Schönheit. Auch heute sah ich suchend zum Himmel. Da war er - in seiner ganzen Pracht - aber irgendetwas war heute anders - er strahlte noch heller und verschwamm vor meinen Augen.
Mir war, als bewegte er sich auf mich zu. Sekunden später stand ein Wesen vor mir. Ich könnte nicht beschreiben in welcher Gestalt dieses Wesen zu mir kam - es war einfach nur ein helles wärmendes Licht, dass mich bis ins Herz zu treffen schien. Einen Augenblich glaubte ich einen traurigen Ausdruck zu erkennen - bis es mich ansprach: "Ich bin hier, um Dich auf Deiner letzten Reise zu begleiten - aber laß Dir nicht die ganze Nacht Zeit, schließlich muß ich mich noch um andere Menschen kümmern, die ihr erbärmliches Leben wegschmeißen wollen!"
Verwirrung machte sich in mir breit - warum sprach das Wesen so mit mir? -Ein Wesen von meinem Stern - den ich in all den Jahren so liebgewonnen hatte - sprach in einem Ton, den ich so sehr hassen gelernt hatte. In einem Ton wie.....
Ich konnte den Gedanken nicht zuende bringen denn schon rief das Wesen:"Nun mach endlich - oder fehlt Dir dazu auch der Mut?"
Ich wurde wütend - war außer mir - hatte nicht meine Mutter und später auch mein Mann so mit mir gesprochen? Es reichte jetzt-"NIEMAND" wird mich mehr so behandeln!! Ich stand auf, trat dem Wesen gegenüber und schickte es zum Teufel. Es lachte laut und sagte nur:"Na ja, wir sehen uns ja bald wieder - auf schwache Menschen ist eben immer Verlass."
Ich drehte mich um und ging - und so konnte ich nicht sehen, dass eine glitzernde Träne in den Sand fiel. Mit einem wissenden und glücklichen Ausdruck entschwand das Wesen - zurück zu meinem Stern.
Ich war bis zum heutigen Tag nicht mehr an "Meiner Klippe |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.03.2001 um 13:59 Uhr
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*ich weiss gar nicht was ich sagen soll*
*wortlos hochschiebt*
Liebesstern! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.03.2001 um 14:21 Uhr
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... Geändert am 11.10.2001 um 14:17 Uhr von Nina.D. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.03.2001 um 15:35 Uhr
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es hat mir gefallen, es ist wunderschön.
Doch ich weiss nicht ob das wort wunderschön dazu passt. da dein stern von Selbstmord handelt.
Ich bin mir unsicher!
Liebesstern! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.03.2001 um 16:26 Uhr
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Im Grunde geht es doch darum, dass man immer wieder in Situationen gerät, aus denen man keinen Ausweg mehr sieht. Sinnbildlich dafür steht bei mir in dieser Geschichte SUIZID
Aber man kann das auf alles mögliche beziehen
Genauso egal ist es ob es ein Wesen von deinem Stern ist oder aber ein Freund, der genau weiß, wie er in dieser Situation mit Dir ungehen muss um Dich wieder zur Vernunft zu bringen - da man ja oft die Wahrheit gar nicht hören will!!!
freue mich aber, dass es Dir gefallen hat
Nina |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.03.2001 um 16:47 Uhr
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Ja du hast recht wir wollen meistens nicht die wahrheit hören.Man sagt dann ja ja ja ich weiss und damit hat es sich.Doch wenn man hart auf etwas angesprochen wierd, wierd man wachgerüttelt.
Ich verstehe was du damit meinst.
Liebesstern! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.03.2001 um 18:12 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.03.2001 um 18:31 Uhr
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..*aus dem dunkel tritt*...*respekt*...das gedicht ist wunderschön...und ich freue mich dass du dazu gelernt hast....KEIN leben ist so wenig wert als dass es sich lohnt es einfach wegzuschmeissen...wer aufgibt ist feige...
...mit diesen worten zurück ins dickicht tritt*... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.03.2001 um 15:06 Uhr
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Lieber der-alpha
Das Leben ist ein Kampf-
Aber man lernt immer neues dazu!
Manches ist erfreulich und manches tut so unendlich weh!
Aber dadurch sind wir heute das, was wir sind
Wie oft gab es Momente, in denen wir alle dachten -
Es geht nicht mehr - ich kann nicht mehr -
Der Mensch ist aber leidensfähiger als man denkt und es geht immer irgendwie weiter
Und mit jeder Hürde, die wir meistern, werden wir stärker und stärker und glauben irgendwann wieder an uns!!!!!!!!!
Nina |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.03.2001 um 17:57 Uhr
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..wünschte mir, dass es auch die Leutz erreicht, die sich gerade überlegen, wie wenig lebenswert doch dieses kurze Leben für sie ist.
Meine Erfahrung ist, dass depressive Menschen nicht fähig sind, so etwas wie dies aufzunehmen. Sie glauben einfach nicht und sehen auch nicht IHREN STERN...leider..
Mir gefällt es sehr gut :))
fratz |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.03.2001 um 18:16 Uhr
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Hallo fratz
Leider ist das so und noch schwerer fällt es wenn es sich um Freunde handelt!!!!!!!!!
Oftmals ist man so hilflos und möchte doch so gern helfen
aber wie soll man jemandem dunkle Gedanken und Gefühle abnehmen?
Ich versuche einfach nur dazusein -
aber oft reicht das eben nicht
Nina |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.03.2001 um 18:58 Uhr
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..und doch...einfach nur dasein für die Freunde..das ist alles, was in Deiner Macht steht.
Dass das weh tut, glaube ich Dir, liebe Nina.
Freunde wie Du sind sehr wichtig, gerade in so schweren Zeiten.
also, nur Mut und viel Geduld..
wünscht Dir
fratz :-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.03.2001 um 13:26 Uhr
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Hy,Fratz
lieb von Dir,
und glaub mir - auch wenn ich mir eigentlich immer wieder gut zureden muss -
sage ich immer und immer wieder
Jetzt erst recht!!!!!!
Nina
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.03.2001 um 14:12 Uhr
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...lächelnd nickt...
Nicki |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2002 um 23:43 Uhr
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Komm schon Nina,
lies Deine eigenen Worte,
schon so oft war es schwer,
du hast nie aufgegeben,
warum jetzt damit anfangen?
Tom
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