| "Autor" |
Am Boden der Realität |
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geschrieben am: 20.04.2001 um 19:11 Uhr
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Am Boden der Realität
Verloren hab ich meine Gedanken, meine Träume
Vergessen habe ich den leisen Anflug der Hoffnung
Mein Inneres so kahl, wie die winterlichen Bäume
Das Feld des Kampfes wortlos habe ich geräumt
Die Flügel gebrochen, ich bin unfähig zu fliegen
Ich falle laut schreiend in die bodenlose Tiefe
Ich sehe hinab und sehe dort meinen Körper liegen
Zerschellt und zerschunden auf den steilen Klippen
Alles verloren, sogar meine unerfüllten Träume
Meine Seele in der dunklen Kammer eingesperrt
Nichts ist mir geblieben, nichts als die Schäume
Die leeren Halbwahrheiten nehme ich wortlos hin
Zu nah an der grausamen Wirklichkeit bin ich
Viel mehr der Einsamkeit des Herzens gefunden
Keine Worte dringen zu mir, kein strahlendes Licht
Aufgegben das sinnlose, qualvolle Leben?
SaTaN
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