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geschrieben am: 20.03.2001 um 23:07 Uhr
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Lysanda saß auf einem starken höhergelegenen Ast eines Baumes und blickte auf die Lichtung, die sich unter und vor ihr öffnete. Der silbrig glänzende Vollmond warf ein fahles Licht auf die Lichtung und ließ die Schatten der Bäume in die Länge wachsen.Sie lies die Beine gedankenverloren baumeln als ein Heulen,wie aus weiter Ferne und doch nah sie Schaudern machte.Sie dachte an vergangene Zeiten, als der Schattenald noch anders war, sie zählten zu den jungen Vertretern ihres Volkes.
Die Elben (alte Form für Elfen) waren mit die letzten Vertreter der uralten Völker des Waldes.Als sie geboren wurde, war dieser Wald dicht besiedelt, viele Völker und Wesen lebten friedlich miteinander.
Zwerge, Elben, Irrlichter viele unzählbare Arten von Fluß- und Waldgeistern lebten friedlich in Harmonie und Frieden zusammen...auch Drachen gab es, die mit ihrer Weisheit und Macht, ihrer Magie und ihrem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn den Wald schützten. Sie schützten den Wald vor allem, was diese Harmonie zerstören könnte.
Der Wald hieß gar nicht immer Schattewald, fiel ihr ein.
Sie kämmte mit den Fingern eine Haarsträhne, ihren Gedanken folgend.
Er hies ursprünglich Wald der tausend Lichter, denn der ganze Wald erstrahlte vom Licht unzähliger lustiger Irrlichter, den Festen und Gelagen der Elben und vielem Geheimnisvollen, was nie jemand erblickt hatte.
In einem anderen Teil, einem abgegrenzeten Gebiet des Waldes, lebten die Schattenwesen. Wesen so abgrundtief dunkel und böse, dass ihr Gebiet vom Dunkel umhüllt war.
Die Bäume stellenweise kahl und tot.
Dann eines Tages verschwanden die Drachen. Keiner hatte sie gehen sehen, niemand wußte genaues, die Unruhe wuchs. Man suchte nach den Drachen, doch sie waren und blieben verschwunden.
Eines Tages fand ein Trupp Elben Jadeflügel, den ältesten und weisesten Drachen, dieses Drachenweibchen existierte seit Anbeginn des Waldes, kein Waldwesen konnte sich an eine Zeit vor ihr erinnern. Sie war tot, der Körper mit unzähligen Striemen und Schnitten übersäät, doch diese allein hätten diesen mächtigen Drachen niemals töten können.
Eine Panik brach aus,denn die Drachen waren fort, das älteste Weibchen getötet.
Was nun in der nächsten Zeit folgte war absehbar gewesen.
Die Schattenwesen brachen wie eine Pest aus ihrem Teil des Waldes hervor. Harpien, Warge, Orks, Werwölfe, Golems fielen über den bisher so friedlichen Teil des Waldes her. Sie quälten und töteten,
raubten und plünderten, das Leuchten des Waldes verlosch.
Angst breitete sich aus, die Waldwesen die das Gemetzel, die rasende Wut der Schattenwesen überlebten, flohen oder lebten im Versteckten. Die Wildtiere flüchteten oder wurden getötet, aus dem prächtigen 'Wald der tausend Lichter' wurde ein Schattenwald. Dunkel, furchteinflößend und grausam.
Wer überleben wollte mußte sich an Strohhalme klammern.
Die Elben zählten zu den letzten Waldbewohnern, die dem Ansturm standhielten, nicht zuletzt dank ihres Geschickes in der Herstellung von Waffen. Der Elbenkönig Dendayar Silbermond ließ die letzten seines Volkes ins Schloß kommen.
Eine Festung entstand.Ranari, die älteste Elbin des Hofes,
stellte Regeln auf. Das Verlassen des Schlosses allein war strengstens untersagt, entweder man verließ es in Begleitung zweier weiblicher Elben oder eins männlichen.
Ranaris Begründung war einleuchtend: keine weiteren unnötigen Toten, wollte man dem Feind die Stirn bieten.
Alle hielten sich daran; ja, bis auf Lysanda,sie trotzte den Worten der Elbin und ging heimlich des nachts zur Lichtung, um ihren Gedanken nachzuhängen.
[...]
Fortsetzung bei Gelegenheit
sagt mir doch bitte was ihr bis hier hin von der Story haltet...
ich habe angefangen ein Buch zu schreiben, dies war der Anfang und ich brauche kritische Leser :o)
Tipps nehme ich gern an und werde sie nach Gutdünken auch umsetzen.
Vielen Dank im Voraus
Pumalady
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