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"Autor"

Über den Wolken

Nutzer: margaret
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Anzahl Nachrichten: 253

geschrieben am: 22.03.2001    um 01:07 Uhr   


Reinhard Mey

Wind Nord-Ost, Startbahn null-drei, bis hier hör ich die Motoren.
Wie ein Pfeil zieht sie vorbei, und es dröhnt in meinen Ohren.
Und der nasse Asphalt bebt, wie ein Schleier staubt der Regen,
bis sie abhebt und sie schwebt der Sonne entgegen.
Über den Wolken muß die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Alle Ängste alle Sorgen, sagt man,
blieben darunter verborgen, und dann,
würde, was uns groß und wichtig erscheint,
plötzlich nichtig und klein.
Ich seh' ihr noch lange nach, seh'sie die Wolken erklimmen,
bis die Lichter nach und nach ganz im Regengrau verschwimmen.
Meine Augen haben schon jenen winz'gen Punkt verloren,
nur von fern klingt monoton das Summen der Motoren.
Über . . .
Jetzt ist alles still, ich geh. Regen durchdringt meine Jacke.
Irgendjemand kocht Kaffee in der Luftaufsichtsbaracke.
In den Pfützen schwimmt Benzin, schillernd wie ein Regenbogen,
Wolken spiegeln sich darin, ich wär' gerne mitgeflogen.
Über . . .

lächelt
ich wär' auch gern mitgeflogen .....
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Nutzer: Der_Wiener
Status: Profiuser
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Registriert seit: 11.03.2001
Anzahl Nachrichten: 68

geschrieben am: 22.03.2001    um 08:22 Uhr   
Reinhard Mey

Es schneit in meinen Gedanken
und es weht kalt in meinem Sinn
und meine Träume umranken
Eisblumen-als wär Jannuar darin.
Schlaft noch nicht ein ihr Zechkumpane
lasst mich heut Nacht nicht allein
und lasst die Schwermut die ich ahne
uns einen Grund zum Zechen sein.
Trinkt mit mir-ich will mit euch wachen,
singt bis das ganze Haus erdröhnt
bis unser Gröhlen,unser Lachen
die Stille in mir übertönt.
Es schneit in meinen......

Kommt trinkt auf die,die sich von mir abwanten
ich glaub dass sie aus ihrer Sicht
mich vielleicht zu Recht verbannten
doch anders handeln konnt ich nicht.
Die mich geliebt und nicht mehr lieben,
so hat Geschwätz und Zwistigkeit
einen Keil zwischen uns getrieben
und falscher Stolz hat uns entzweit.
Es schneit in meinen.....

Trink mit auf die,die ich in dieser Runde
heute Nacht unter uns vermiss
und ob wir uns in dieser Runde
je wiederseh`n ist ungewiss.
Denn uns wird all das widerfahren
was uns da widerfahren soll,
trinkt auf die Freunde,die wir waren
und wenn ihr geht,verlasst mich ohne Groll.
Und es taut in meinen Sorgen
und ein Föhn weht in meinem Sinn,
trinkt mit mir Brüder bis zum Morgen
bis ich betrunken eingeschlafen bin.

So,jetzt muss ich mir ein Bierchen genehmigen. :-))


Geändert am 22.03.2001 um 08:27 Uhr von Der_Wiener
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Nutzer: atlantica:-)
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 554

geschrieben am: 22.03.2001    um 10:55 Uhr   
wortlos schiebt

atla
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