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Schwarzer Vogel Freiheit |
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geschrieben am: 27.03.2001 um 21:57 Uhr
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An all die fernen, unbekannten Niemande, die zuviel Angst haben ihren Wünschen und Träumen gemäß zu leben.
Du erzählst, du weißt nicht, was du willst. Jetzt erzähl' ich dir, was ich will. Ich will frei sein und fliegen. Ganz weit oben und ganz weit weg von der Erde. Du sagst 'BleibŽ doch! Ich will dir helfen!' Dann sag' ich lachend 'Ich brauche keine Hilfe. Ich will auch keine.' Ich will mit dir zusammensein; nicht so, dass einer vom anderen abhängig ist.
Aber du willst es nicht. Ok, ich bin der schwarze Vogel: Ich fliege. Folg' mir, wenn du willst oder lass' es.
Ich breite meine schwarzen Flügel aus. Ich stosse mich vom Boden ab. Du siehst mir nach und was du siehst ist ein freies Wesen, wild und schön. Ich tobe durch die Luft, steige höher und höher. Ein schriller, mächtiger Schrei gellt aus meinem Schnabel. Unter mir liegt die Welt. Sie ist klein und doch erscheint sie euch so weit. Ich gehöre nicht zu ihr. Zuviele Bande gibt es dort, die einen binden an etwas. ICH blicke nicht zurück. Folgst du mir? Keine Ahnung. Hast du den Mut, dich deiner Freiheit zu stellen? Oder verkriechst du dich? Ich lächele höhnisch bei diesem Gedanken, denn er erscheint mir absurd. Welches Wesen würde schon sein Glück opfern?
Siehst du mir immer noch nach? Ich genieße die gewaltige Größe meines Körpers.
Hier oben ecke ich nirgendwo an.
Die anderen Menschen, die die deiner Rasse angehören, sehen mir wehmütig zu, wenn ich am Himmel meine Kreise ziehe. Mir ist, als hörte ich ihre Gedanken förmlich: 'Wäre ich doch auch so. Ich will auch fliegen...' Und sie versinken in Trauer und Sehnsucht.
Wissen sie denn nicht, dass sie nur die Arme ausbreiten müssen und ihre Gedanken loslassen brauchen um so wie ich zu werden?
Und ich lache so laut und reiße meinen Schnabel so weit auf, dass dieses Schaumbild, das sich "einzig wahre Realität" nennt, zerbricht und in meinem Bauch landet. An der Leichtigkeit meines Fluges ändert das nichts.
Selbst mit der ganzen Welt im Leib bin ich frei.
xxx
Und wenn jetzt jemand sagt: "Du machst es dir einfach. Für mich ist es zu schwer.", dann schüttle ich denn Kopf und sage: "Es ist nicht einfach für mich. Aber du machst es dir schwer. Lass los und entdecke die neue Welt!"
T.-Lee |
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geschrieben am: 31.03.2001 um 13:46 Uhr
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Krieg ich keine Antworten? fg
Ist den meisten meine Stärke oder die Art wie ich sie zeige unangenehm? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.04.2001 um 19:20 Uhr
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Ich habe mich dabei ziemlich von Queenies Beitrag "Drachen sollen fliegen" inspirieren lassen, wie ich gerade merke...
T.-Lee |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.04.2001 um 19:42 Uhr
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| Bist du denn nicht einsam dort oben ? Wo dich niemand erreichen kann...und du niemand erreichst ? Ist es denn wirklich so das du niemanden brauchst ? Das dich niemand braucht ? Auch ich würde gern fliegen,aber vor so einer Einsamkeit graust mir einfach, da würde mir das Herz einfrieren. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.04.2001 um 20:30 Uhr
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Es ist nicht einsam. Denn du kannst an jedem Ort der Welt landen, an dem du Menschen hast, die du liebst. Ich habe nicht geschrieben, ich bräuchte niemanden; ich möchte nur nicht die Hilfe von jemandem, der sich so vor mir verschließt, dass ich ihm nichts zurückgeben kann.
Die Freiheit, die ich meine, ist die Freiheit des Geistes, der sich nicht in Schranken binden lässt.
Such' immer nach Menschen, denen es ähnlich geht!
D a s meint meine Widmung:
(zitat)An all die fernen, unbekannten Niemande, die zuviel Angst haben ihren Wünschen und Träumen gemäß zu leben(/zitat)
Für mich ist die Angst die schwerste aller Fesseln. Und von ihr habe ich mich befreit. Zum Teil eben durch diesen Text. Ich habe ihn vor allem als Wegweiser für einen ganz bestimmten Menschen hier ins Forum gesetzt.
T.-Lee
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geschrieben am: 07.04.2001 um 22:19 Uhr
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komisch, grade eben hätte ich noch lachend durchs zimmer springen können, jetzt hab ich tränen in den augen.
ich weiß, ich weine viel, früher wurde ich heulsuse gerufen.
aber ein freund sagte mir weinen wäre eine stärke, eine art talent das er selber nicht besitzt, da es sich nicht "schickt" als mann zu weinen.
ich habe angst. hatte ich schon immer. angst davor verlassen zu werden. angst zu fallen. meist verdränge ich meine angst, ich überspiele sie. manchmal hab ich angst vor mir selber. ich weiß noch nicht wirklich wer ich bin, was ich will. ich bin wohl noch zu jung. ich will auch frei sein. aber ich weiß nicht wie. mein leben ist voller sehnsüchte.
ich fühle mich oft allein und in meinen träumen bin ich es auch. ich träume oft, dass ich zu ertrinken drohe, oder dass ich tief falle, aber jedes mal überlebe ich, wenn auch nur knapp.
ich wollte dass kurz loswerden, leider bezieht es sich weniger auf den text als auf mich, aber ich fühle mich jetzt besser. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.04.2001 um 11:22 Uhr
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Ich freue mich sehr, dass du das geschrieben hast.
Ein Leben voller Sehnsüchte... Das ist ein großes Geschenk. Mit der Zeit wirst du die Kraft finden, die du brauchst um diese Sehnsüchte auch zu verwirklichen.
Aber die Angst...Ich merke, du möchtest es ändern. Doch wie verändert man Angst? Eigentlich noch am ehesten durch den Spruch: "Was soll das eigentlich alles?" Denn eigentlich muss man vor nichts Angst haben. Erst recht nicht vor dem Tod. Denn wenn man tot ist, ist eh alles egal. Ob man viel geschafft hat oder nicht; ob man viel besitzt oder nicht oder ob man ein toller Mensch war oder nicht.
Das schlimmste ist, wie ich aus eigener Lebensweise weiß, die Angst verlassen zu werden. Oft wache ich nachts auf und habe panische Angst allein zu sein. Wenn ich dann mal wirklich einen Menschen habe, den ich liebe, treibe ich ihn fast zum Wahnsinn dadurch, dass ich ihm immer wieder sage, er würde mich ja doch verlassen.
Wenn es dir auch so geht, denk öfter mal an den Spruch von oben.
Würde mich auch sehr über mails von dir freuen. Meine addi lautet: Horst.Greim@t-online.de
Kannst mir immer schreiben, wenn es dir schlecht geht.
liebe Grüsse
T.-Lee
Ach ja, sag deinen Freund mal, dass er recht hat, wenn er sagt, weinen ist eine Stärke. Aber er sollte nicht allzu viel um die Meinung der anderen kümmern....
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.05.2001 um 00:27 Uhr
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Einfach nur fort
Ich möchte fliegen,
fliegen wie ein Vogel.
Fort von all meinen Sorgen
und niemand könnte mich hindern.
Weit weg, an einem fremden Ort
und all meine Probleme vergessen.
Einfach nur fliegen, ohne Ziel!
xxx
Hab ich in einer Zeitschrift gefunden. Passt gut...
T.-Lee |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.05.2001 um 01:08 Uhr
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.....
kommt rein setzt sich still und liest...
ein sehr ergreifender text!
auch ich fühle mich manchmal so, stelle mir die frage und wünsche mir so frei zu sein wie ein vogel im wind. hinzufliegen, unbeschwert und leicht, wohin man möchte, oder wohin der wind einen trägt. leider ist man nicht so frei, aber die gedanken sind es, die träume und sie helfen einem ein kleines bißchen weiter. vor einiger zeit waren meine träume nicht mehr greifbar für mich aber ich habe wieder zu träumen angefangen und somit zu leben begonnen, dass verdanke ich nicht zuletzt lieben menschen, die für mich da sind und alleine dieses wissen um ihr da sein, läßt mich so sein wie ich bin, läßt mich wieder träumen und leben.
dich mal ganz dolle drücktzt weil auch du zu diesen menschen gehörst
Fee |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.05.2001 um 23:25 Uhr
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Feechen umärmeltz
Nie die Träume verlieren!
T.-Lee |
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