| "Autor" |
Brag-thattr |
|
|
|
geschrieben am: 27.03.2001 um 17:21 Uhr
|
|
Als wie von des blutgen Adlers Schwingen schraubte sich die graugefiederte Taube empor, flatterte wie ein aufgeregtes Huhn vondannen, als die rücksichtslos stampfenden Horden derer, die Schatten gleich den Tag begingen, auf der Suche nach etwas Licht den freien Platze beschritten, als währe Erlösung in dieser Tat.
Die aus Steine kalt und graugehauenen Gedanken entronnenen Fratzen, die todesmutig über dem Platze an der Fasade eines menschengeschaffenen Abbildes eines Traumes hingen, wußten, ihrer Redlichkeit zum Trotze, keine Antwort auf die Taten derer, die um der Flucht vor ihres sumpfes Leben, ihren geronnenem Blute gleich geführten Schritten, ihren Herzen ferne weilten.
Und, wie von des Stürmen ersten Tagen, ergoß sich der Himmel Tränen fallenden Gedanken gleich eines Vorhanges des Schweigens.
Der stampfenden Schritte führenden Horden blieb die Wahl, in ihres Himmel zugeführtem Blute zu baden oder Flucht zu ergreifen und Schutz zu nehmen unter den blühenden Rüstzeug ihres wirrenden Haderns.
Und, als wards gerufen, ertönt dem Schlag des Schicksals gleich der hellen Klang der menschengeschaffenen Götterhymne.
Doch eines ward es nimmer mehr.
Niemals wieder des Menschen Traum, gedeiht auf nimmer satten Feldern mit Tugendherz gesähten Früchten.
Es öffnet sich der Pforten weites Glücken, speit aus das vom Traume satte, bangende Herz.
Und hinein ergießen sich erbarmungslose Fluten, die fern der wirrenden Erkenntnis weilen.
Streben, fern des Himmels blutgen Tränen und ausgespeiten Haderns der Fratzen, deren Geifer des Weges zur Erde wie an einem gottgespannten Faden eilt.
Und, so blieb nur, die Schritte weiter zu lenken, fern des von Geisteskraft geschaffenem Geschicke.
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 27.03.2001 um 20:47 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Top
|