| "Autor" |
Undine |
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geschrieben am: 31.03.2001 um 02:30 Uhr
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Zueignung
Undine,liebes Bildchen du,
Seit ich zuerst aus alten Kunden
Dein seltsam Leuchten aufgefunden,
Wie sangst du oft mein Herz in RuhŽ!
WIe schmiegtest du dich an mich lind
Und wolltest alle deine Klagen
Ganz scacht nur in das Ohr mir sagen,
Ein halb verwöhnt, halb scheues Kind.
Doch mein Zithr tönte nach
Asu ihr goldbezognen Pforte
Jedwedes deiner leisen Worte,
Bis fern man davon hörtŽund sprach.
Und manch ein Herz gewann dich lieb,
Trotz deinem launisch dunklen Wesen,
Und viele mochten gerne lesen
Ein Büchlein, das von dir ich schrieb.
Heute wollen so nun allzumal
Die Kunden wiederum vernehmen.
Darfst dich, Undinchen, garnicht schämen!
Nein, tritt vertraulich in den Saal.
Grüß sittig jeden edlen Herrn,
Doch grüß vor allen mit Vertrauen
Die lieben, schönen deutschen Frauen;
ICh weiß, die haben dich recht gern.
Und fragt dann eine wohl nach mir,
So sprich: »Er ist ein treuer Ritter
Und dient den Fraun mit Schwert undZither
Beim Tanz und Mahl, Fest und Tunier.«
Aus dem Buch Fouqué des "Buchendorfer Verlages" Geändert am 31.03.2001 um 02:46 Uhr von Exay |
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