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"Autor"

Einsamkeit?!

Nutzer: Little_Dwhy
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geschrieben am: 17.05.2003    um 00:52 Uhr   
gähnende leere in einem zimmer
man sitzt nur da und denkt nach
man denkt nach,warum man eigentlich nur
dasitzt und nachdenkt

alles ist still
nur der wecker tickt,
wie die anderen leeren
stunden zuvor auch

manchmal gehen leute vorbei,
von denen ein lautstarkes gemurmel ausgeht
doch die stimmen
verstummen langsam im rauschen des windes

gelgentlich fahren autos vorbei
man kann sie schon von weitem hören
doch innerhalb mehrerer sekunden sind sie
schon wieder weg

immer wieder wird man von dieser totenstille überrascht
man sieht aus dem fenster
der himmel ist blau und manchmal
schweben ein paar weisse wolken vorbei

langsam wird es dunkel
man spürt es förmlich
plötzlich steht man auf,

aus irgendeinem grund
- vielleicht auch ein reflex
man lässt den rolladen runter und
schaltet das licht und das radio an

doch auch das ändert nichts
an der einsamkeit

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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 17.05.2003    um 11:08 Uhr   
Ich mag solche Gedichte, bei denen sofort auffällt, dass sie aus dem Bauch heraus geschrieben worden sind. :)

Gruß Lama
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Nutzer: Little_Dwhy
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geschrieben am: 17.05.2003    um 12:03 Uhr   



Es liegt eine große Schönheit darin, ohne Angst und Furcht durchs Leben zu gehen. Die Hälfte unserer Ängste ist unbegründet, die andere Hälfte schadet uns nur.

Wir sind immer nur so zufrieden oder unzufrieden mit unseren Mitmenschen, wie wir es mit uns selbst sind. Das Bewußtsein, etwas falsch gemacht zu haben, macht uns gereizt, und unser Herz gerät in einen heftigen Streit mit dem, was draußen ist, um den Tumult im Inneren zu übertönen.

Überleg einmal, was Deine Fesseln sind in der Welt. Was mußt Du erdulden, um die Achtung der Menschen zu behalten, die Du so beschimpfst?

Immer die Absicht zu haben, sein Leben in vollen Zügen zu leben, aber sich niemals entschließen, es wirklich in Angriff zu nehmen, ist so, als würde man von einem Tag auf den anderen aufhören zu essen, zu trinken und zu schlafen, bis man verhungert und zerstört ist.

Das Nützlichste, was wir im Leben lernen können, ist es zu verlernen, was unwahr ist.

Was ist eine Niederlage? - Nichts weiter als eine Lehre, nichts weiter als der erste Schritt zu etwas Besserem.

Nichts kann Dir Selbstsicherheit geben außer dem Selbst, das Du wirklich bist.

Verliere keine Zeit, steh auf und begib Dich erneut auf den Weg, denn jemand, der nach einem Fall schnell wieder aufsteht, wird ebensogut ans Ziel gelangen, als sei er nie gefallen.

Wenn wir auch nur ein wenig bedenken, was um uns herum geschieht, werden wir Tag für Tag merken, daß ein höheres Gesetz als unser eigenes die Ereignisse regelt. Wir werden merken, daß unsere schmerzlichen Anstrengungen überflüssig und fruchtlos sind und wir nur in unserem lockeren, einfachen und spontanen Handeln wirklich stark sind.

Unser wichtigstes Geschäft besteht nicht darin, zu sehen, was im Dunst in der Ferne liegt, sondern zu tun, was direkt vor unseren Händen liegt.

Widerstand gegen eine Störung ist die Störung!!!

Wenn Du etwas befürchtest, glaubst Du es. Befürchtung ist negativer Glaube. Du mußt an das, was Du willst, auch glauben, sonst geht es in alle Ewigkeit nicht in Erfüllung.

Niemals sollten wir uns von uns selbst entmutigen lassen.
Nicht dadurch, daß wir Fehler machen, sind wir schlecht. Zu unserer Beruhigung sollten wir daran denken, daß wir unsere Fehler erst dann wahrnehmen, wenn wir bereits begonnen haben, sie zu heilen.

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Nutzer: Little_Dwhy
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geschrieben am: 17.05.2003    um 17:17 Uhr   
Die Sonne scheint zum letzten Mal.

Für die Menscheit.

Zum letzten Mal geht die Sonne auf.

Doch die so geliebte Sonne,

der Menschen, hüllt sich,

mehr und mehr in Dunkelheit!

Nun ist die Sonne,

für immer erloschen.

Nach und nach erwachen wir,

die Kinder der Nacht.

Die Zeit der Menscheit,

ist erloschen.

Nun regieren wir,

Die KINDER DER NACHT!

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Nutzer: Little_Dwhy
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geschrieben am: 17.05.2003    um 17:18 Uhr   
Ich stehe im Regen,

verlassen, verborgen, verwelkt.

Graue Schwarten düsterer Erkenntnis

umhüllen mein geknicktes Sein.

Verdorben wovon?

Einsamkeit? Verlust? Schmerz?

Niemals mehr die Sonne des Glücks spüren,

in Dunkelheit flüchten, verstecken.

Zerstörte Gefühle fallen stückchenweise in einen Tümpel.

Ein Schwert, tief, bohrend ,scharf,

dringt in meine Seele,

hinterlässt eine blutende Spur zersprengter Träume.

Vertrauen platzt ab un zerläuft im Wasser,

Seeligkeit schmilzt in der Hitze der Enttäuschung.

Konsequente Bitterkeit hat keine Prbleme gelöst,

aufgehoben.

Verwirrug in den Abgründen meines Herzens.



In weiter Ferne ein Singen,

doch nicht für mich, ich muss angleiten in verwunschene Bilder,

weiter, weiter, weiter...


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Nutzer: Little_Dwhy
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geschrieben am: 19.05.2003    um 11:36 Uhr   
Weiße Mauern ringsum, wohin man nur schaut,

ein Gefängnis, aus dicker Luft nur gebaut.



Beklemmende Stille, Geborgenheit,

erdrückende Enge, doch unendlich weit.



Nur graublasse Schatten und ich ganz allein.

Das Geräusch meiner Schritte muss das einzige sein.



Gefangen und hilflos, voll Gedanken, doch blind

im Netz des Nebels wir Menschen sind.

- Luise Kamusella -
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Nutzer: Little_Dwhy
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geschrieben am: 20.05.2003    um 11:43 Uhr   
Dunkelheit
kein Schein eines Lichtes
kein Fenster
keine Öffnung
nichts
ich suche
nach einem Spalt
einem Schein
in der Finsternis
doch die Dunkelheit
lässt mich nichts erkennen
kein Fenster
keine Öffnung
nur eine schwarze Wand
kein Ausweg
nichts
ich spüre
die Müdigkeit
ich kauere
in der hintersten Ecke
in der Abstellkammer
meiner Seele
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Nutzer: Little_Dwhy
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geschrieben am: 20.05.2003    um 22:08 Uhr   
Silentium

Schweige verbirg dich und halte deine Gefühle und Träume geheim,
lass sie in der Tiefe deiner Seele lautlos auf- und untergehen wie Sterne
in der Nacht; erfreue dich an ihnen - und schweige.

Wie soll das Herz sich offenbaren? Wie soll ein anderer dich verstehen?
Begreift er, wodurch du lebst? Ein ausgesprochener Gedanke ist eine Lüge.
Wenn du die Quellen aufwühlst, trübst du sie; zehre von ihnen - und schweige.

Verstehe, nur in dir selbst zu leben: es gibt in deiner Seele eine ganze Welt
geheimnisvoll-zauberhafter Gedanken; sie betäubt der äußere Lärm,
die Strahlen des Tages vertreiben sie; lausche ihrem Gesang - und schweige ...

Fedor Tjutchev (1803 - 1873)

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