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Es war einmal...

Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 11.04.2001    um 14:29 Uhr   
...so fangen alle Märchen an :)

Dies ist das Märchen des braven Träumers Gutolux.

Eines Tages, des Wanderns müde, sagte sich Gutolux, dass es schön wäre, nette Wesen zu treffen, mit denen man sich so richtig gut austauschen kann. Die lieb und fröhlich sind, so wie ich. Die auch gern Spaß haben und zu manch lustigen Spielchen bereit sind.

Gedacht, getan. Auf seinem Weg geriet er in einen großen Wald, der bestand aus vielen kleinen Wäldern.
Gutolux entdeckte bald, dass diese Wälder sowohl Spaß als auch ernsthafte Abwechslung boten, mit ihren vielen Geistern.

Wunderbar! Sagte sich Gutolux, das ist was für mich!

Zu dieser Zeit gab es da ein Wäldchen, das da verträumt vor sich hin schlummerte, obwohl es seinem Namen nach eher hoch lebendig sein sollte. Denn, die Geister, die dort verkehrten, waren meist sehr gegensätzlich eingestellt in ihren Ansichten und Meinungen.

Nun, dachte sich Gutolux, hier ist es so still, vielleicht kann ich das ja ändern mit einem guten Spielvorschlag?

Tatsächlich, es wirkte. Der Feuerwald erwachte aus seinem Schlaf. Immer mehr Geister trafen sich zu regem Austausch und Spiel mit Gutolux, was seinen Eifer bestärkte und weitere Spielvorschläge folgten.

Gutolux fühlte sich wohl, wie schon lange nicht mehr.

Das hätte nun bis in alle Ewigkeit so weitergehen können, wenn, ja wenn es da nicht auch noch gewisse, streitbare Geister gegeben hätte!

Es waren keine wirklich bösen Geister - es waren Geister, die solch einen Eifer nicht verstehen konnten. So fühlten sie sich zunehmend unwohler. Und hatten sie sich bis dahin noch zurückgehalten, wurden sie nun zunehmend ungehalten ob Gutoluxens Verhalten.

"Was will der hier?" grummelten sie und "der paßt hier nicht her!" Die Stimmen wurden immer lauter "Der müllt uns unseren Wald doch zu!" schimpften sie.

Das erschreckte Gutolux sehr. Was hatte er denn böses getan? Warum schimpften diese Geister so?

In seinen Gefühlen tief verletzt suchte sich Gutolux einen anderen Wald und fand den Feenwald.

Na bitte! Hier waren also all die fröhlichen, guten Geister zu finden. Gutolux atmete auf. War also doch noch nicht alles verloren!
Viele der fröhlichen Geister nahmen ihn liebevoll auf, freuten sich über Gutoluxens Herzenswärme und hatten viel Spaß und Freude mit und an ihm.

Das blieb den anderen Geistern jedoch nicht verborgen, denn auch sie waren oft im Feenwald zu Besuch.

Und wieder konnte Gutolux nicht lange seine Freude und seinen Frieden behalten.

Konnte es denn wirklich sein, dass Gutolux so ganz verkehrt war in dieser Welt? Warum konnten diese Geister ihn denn nicht einfach so akzeptieren, wie er nun einmal ist?

Schließlich hatten diese Geister in allen Wäldern freien Zutritt, wo alle Wesen der Wälder sich aufhielten. Ihnen machte doch auch niemand das Leben schwer!


Dieses Märchen ist noch nicht zu Ende.
An diesem Märchen können wir mitwirken
und vielleicht wird noch alles gut -
wie es in jedem Märchen sein sollte


fratz (an das Gute in jedem Wesen glaubt :-) )

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Nutzer: Gast_Estella
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geschrieben am: 11.04.2001    um 18:49 Uhr   
liebe fratz... hast du dies selbst geschrieben?
irgendwie erinnert mich dies an die situation in unseren foren hier...
fragt mich nicht warum aber ich sehe mit dieser kleinen geschichte verbindungen zu manchem...
kann es selbst nicht genau beschreiben doch ich musste immer wieder an situationen denken die mich hier in den foren begleitet haben...

diese geschichte ist zum teil so warmherzig geschrieben aber dann werden dem lieben gutolux immer wieder steine auf seinen weg gelegt...seuftz

diese geschichte lässt einen wirklich nachdenken doch ich werde mich lieber nicht ans weiterschreiben setzen da dabei sowieso nichts gutes rauskommen würde...gg
knuddels ihre fratz und wird dies hier weiterverfolgen...

i am watching you

stella
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Nutzer: hobbit
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geschrieben am: 12.04.2001    um 02:33 Uhr   
lächeltz


nur offene menschen können sich verändern,
nur veränderte menschen können die welt verändern


hob

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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 12.04.2001    um 12:15 Uhr   

... Nun, Gutolux gab so schnell nicht auf, da er an das Gute in jedem Wesen fest glaubte.

Es ist nicht etwa so, dass Gutolux überhaupt keine Freunde unter den Geistern gefunden hätte - doch aus irgendwelchen Gründen waren diese noch gar nicht dahinter gekommen, was eigentlich um Gutolux herum geschah.

Gutlux wußte auch, dass er sich um seine Freunde keine Sorgen machen mußte. Es war ihm viel mehr daran gelegen, diese streitbaren Geister zu bekehren - wie ein Ritter gegen Windmühlen - dessen war er sich sehr wohl bewußt.

Und so besuchte Gutolux so oft es ging, den gefährlichen, ruhelosen Feuerwald.

Die Geister, die er rief, zeigten sich nur wenig beeindruckt von Gutoluxens Appellen - im Gegenteil - sie verspotteten und verhöhnten ihn. Sie zeigten ihm ganz offen, dass sie ihn nicht wollten.

Die Feenwesen der Wälder beobachteten nach wie vor ruhig dieses Treiben. Was hätten sie auch tun können?

Ob Geister, ob Feenwesen, es sah niemand einen Weg, Gutolux in dieser Sache zu helfen. Da es keine wirklich bösen Geister in den Wäldern gab, konnte selbst Zauberei hier nicht wirken. Jeder dieser Wesen war aber bereit, im Notfall einzugreifen.

Einige der Geister, die das Treiben bereits eine Weile verfolgten, machten sich schon Sorgen um Gutolux. Würde er sich aus den Wäldern vertreiben lassen? Und wie würde er diesen Kampf überstehen?

Dabei könnten doch alle Geistwesen glücklich miteinander sein - wenn sie es nur wollten!


das Märchen ist noch nicht zu Ende.
Gutolux allein gegen Geister?
Wir warten auf ein Wunder?
Ja! Denn Märchen sollten voll der Wunder sein
;-)

fratz:-) daran glaubt, dass alle Wesen wundervoll sind
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 12.04.2001    um 17:38 Uhr   
an dieser Stelle ma meine beiden Mädelz

herzlich drücke und knuddele..


fratz :-)
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Nutzer: abalone
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geschrieben am: 13.04.2001    um 12:18 Uhr   
oja, ein ort völliger harmonie, ewigen lächelns und freudiger oberflächlichkeit - wünscht du dir dies tatsächlich? eine solche welt ist tot.
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 13.04.2001    um 14:32 Uhr   
Liebe Aba :)

wünschen würde ich mir mehr Mut und weniger "Scheinheiligkeit" auf dieser Welt.

Die "heile Welt" gibt es ohnedies nicht und wird es nie geben.

Und was ich hier erreichen möchte - das ist mein Wunsch hier insbesondere - dass wir mehr *Achtung* voreinander haben = "leben und leben lassen" ;)

(Dieses Märchen war mir ein Bedürfnis. Mir fällt auf, dass die Gestalt *Gutolux* ich sein könnte - aber auch manch anderer fühlt sich angesprochen, wie es aussieht) ;-)
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Nutzer: Gast_Estella
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geschrieben am: 18.04.2001    um 13:25 Uhr   
leben und leben lassen...
wie gesagt hat mich diese geschichte an die foren erinnert und ich wollte darüber nachdenken...
oft kam/kommt es hier zu schwierigkeiten...
kritik die auch anders ausgedrückt werden könnte...
nicht verletzend sondern rücksichtsvoll...
rücksichtsvoll... dies bin ich auch nicht immer mit meiner kritik gewesen jedoch sollte man bedenken dass die andern leutz auch nur menschen sind deren meinung man respektieren sollte...
achtung... es ist schwer weil man manche menschen besser ab kann und andere weniger jedoch sind die anderen vor denen man nicht solche achtung hat auch wichtig...
sie gehören zum leben dazu und machen es wohl mit lebenswert.

i am watching you
stella
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 18.04.2001    um 14:23 Uhr   
*lächelt* zu stella...

Als Kind liebte ich Märchen. Ich mag sie heute noch sehr.
Warum wohl?

Eben! Unsere Welt ist nicht "märchenhaft". Jeden Tag aufs neue müssen wir alle uns dem Leben stellen, mit all den kleinen und großen Problemen und den immer wiederkehrenden Handhabungen (manchmal sehr langweilig, weil immer dasselbe).
Märchen können uns wenigstens für kurze Zeit in eine andere, bessere Welt versetzen. Das tut, zumindest meiner Seele, gut ;)
Heute sind es Fantasie-Filme im Fernsehen oder im Kino, die ich mir gern ansehe. Ein Märchenbuch besitze ich nicht mehr.

Aber, vielleicht waren es gerade die Märchen, die mich zu dem Menschen "erzogen" haben, der ich bin. Zumindest muß da ein gewisser Einfluß bestanden haben, da ich mich nach wie vor eher auf die Seite des (vermeintlich) schwächeren stelle und den Glauben an das "Gute" im Menschen nicht aufgebe.

Hoffnung :-)

fratz
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Nutzer: T-S-Garp
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geschrieben am: 20.04.2001    um 22:37 Uhr   
Ich wollte hier schon länger mal was zu schreiben: Einfach schön, Dein Märchen, vielschichtig und gut das teils hoch Problematische der Online-Welt auf den Punkt gebracht. Selbstverständlich zittert Garp mit dem Protagonisten des Märchens; schlägt Dich mal für den Chat-Pulitzer-Preis vor

Was ist mit der Fortführung ?
;-) zur Urur-Enkelin der Gebrüder Grimm; ob da ein neuer "Harry Potter" entsteht :-)
Geändert am 20.04.2001 um 22:40 Uhr von T-S-Garp
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 30.05.2001    um 00:19 Uhr   

Gutolux wurde eines Tages des Kämpfens müde: "Was soll's," sagte er sich "es hat keinen Sinn, ewig der Stein des Anstoßes zu sein".
Wehmütig ging er von nun an durch die Wälder. Seine Freunde waren auch etwas verunsichert, als sie hörten, dass Gutolux die Wälder verlassen wollte.

Selbst im Feenwald war nicht mehr viel Spaß zu erleben. Zu vermischt war das Völkchen dort. Vor allem hatten es alle eilig. Eben noch hier, wie ein leiser Windhauch, wieder verschwunden.
Einige der Elfen versuchten Gutolux zu beruhigen und zum Bleiben zu bewegen - doch das half alles nichts - sein Endschluß war gefaßt.

Wenn er nun noch durch den Feuerwald schritt, war es der Versuch, doch hin und wieder noch einmal das schöne Gefühl der ersten Besuche zu erleben.
Im Feenwald waren es seine Freunde, die er behüten und erfreuen wollte. Hier und da auch Trost spenden, wenn eins wiedermal am Boden lag.

Die Feen waren ebenso ratlos, wie die Freunde von Gutolux.
Was würde sein, wenn Gutolux nicht mehr zurückkehrte?

Sicher, es werden andere kommen und wieder gehen.
Doch einen wie Gutolux, den wird es nicht mehr geben.
Es ist schade, dass es Waldbesucher gibt, die nicht eher Ruhe geben, bis dass sie einen "Gutolux" vertrieben haben.
Wen werden sie wohl als nächstes vertreiben wollen?
Sicher hätte Gutolux gut daran getan, diese Waldwesen einfach zu übersehen.

Wirklich?

Oder hat Gutolux übersehen oder nicht bedacht, dass auch andere Waldwesen ihr Anrecht auf die Wälder geltend machen würden?

Die Feen fanden keine Antwort darauf und hofften nur, dass sich doch noch eine Lösung finden ließe.

Hoffnung
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Nutzer: Gutolux
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geschrieben am: 31.05.2001    um 00:00 Uhr   
"Ihr sollt nicht traurig sein", sprach ich zu den Feen und Elfen als ich in das Licht flog.
Zu spät habe ich erkannt, daß niemand mich wirklich vertreiben, niemand mich wirklich bekämpfen wollte.

Ich wollte mein Spiel mit den Waldgeistern spielen, nach meinen Regeln, doch sagte ich sie ihnen nicht.

Ihre Regeln kannte und erkannte ich nicht auch waren sie für mich nicht von großem Interesse. Gleichwohl übersah ich, daß sich die Wurzeln ihrer Schlafbäume unter dem Boden berührten und auch, daß dieses Wurzelwerk sie miteinander verband.

Ich ignorierte ihr Mißfallen zu meinem Spiel, doch durfte ich nicht nachgeben. Ich nahm keine Notiz von ihren Hinweisen zu meinem Gebaren, obwohl genügend davon vorhanden waren sondern ignorierte jede anfangs noch so gut gemeinte Äußerung.
So stichelte und bohrte ich, bis mir nur noch Ablehnung entgegen schlug.

Ich überlegte, wie mit ihnen umzugehen sei und versuchte einige Zeit mit ihnen schön zu tun. Es mißlang und ich wurde wütend.
Maßlos verletzt und wütend schlug ich meine Wertungen über sie an die alte Eiche, als sei ich der Richter des Waldes.

So trauert denn nicht über mich, denn eines guten Tages werde ich wie Phönix erneuert an eurem Tisch sitzen und wir werden neue Spiele spielen: jeder mit seinen Regeln. ;-)
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 31.05.2001    um 00:18 Uhr   
Hexen hexen ;-) ...wenn ich da was merke..:-))
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"Autor"  
Nutzer: hobbit
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geschrieben am: 31.05.2001    um 02:43 Uhr   
lächelt
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"Autor"  
Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 04.06.2003    um 23:08 Uhr   
Fortsetzung!

Ich finde ohnehin, dass dir Prosa besser steht als Lyrik. ;-)

lieber Gruss
Lama
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"Autor"  
Nutzer: Nucleus1
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geschrieben am: 04.06.2003    um 23:14 Uhr   
Bitte weiterschreiben ;-)
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 05.06.2003    um 06:18 Uhr   
Weiterschreiben auf alle Fälle das Mäuslein
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: Omama
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geschrieben am: 14.06.2003    um 22:43 Uhr   
Tod der Wälder ?

Viel Zeit ist seither vergangen. Gutolux fand andere Wälder. Dort, wo er sich einst so gern aufhielt, ist er nicht mehr zu finden. Des Kämpfens überdrüssig geworden, hatte er sich verabschiedet von all den Feen und Geistern, nachdem der Feuerwald vernichtet worden war.

Es war ein ungleicher Kampf zwischen den Feenwesen und Geistern. Einige Geister waren genervt und fühlten sich verfolgt, andere zeigten ihren Unmut über den gestörten Frieden. Sie wollten Spaß und keinen Zank.

Wie dem auch sei, den Feuerwald gab es nicht mehr und sollte es nie wieder geben. Darüber waren sich die Feenwesen einig, da sie der Ansicht waren, dass ohne den Feuerwald bald wieder Ruhe und Frieden einkehren könnte.

Doch, das war ein Trugschluss.

Unterschwellig gab es vereinzelte kleine Revolten. Einige der Geister des Feuerwaldes verschwanden. Möglicherweise wechselten sie auch nur ihre Identität und wurden zu neutralen Geistwesen, die das Treiben in den Wäldern weiterhin beobachteten, sich jedoch zurückhielten und nicht in Erscheinung treten wollten.

Könnte es sein, dass auch unser Gutolux solch ein Geistwesen wurde?

Denn, wie alle Geistwesen und Feenwesen, schaffte es keiner den Wald gänzlich zu verlassen. Hier und dort konnte man ihre Spuren erkennen.

Alle Wesen versuchten sich fortan zu unterhalten und abzulenken so gut es ihnen möglich war. Und dennoch, es wurde nie mehr so leichtfüßig und lustig wie damals, als es den Feuerwald noch gab.

Insgesammt waren alle zurückhaltend geworden. Die Feenwesen zogen sich mehr und mehr zurück und keiner traute mehr dem anderen. Der Frieden war künstlich, unter der Erde brodelte es und man konnte die Waldluft knistern hören.

Die Geistwesen ließen sich nichts anmerken und spielten weiter oder zogen in andere Wälder. Jeder aufkeimende Streit wurde seitens der Feenwesen mit Argwohn betrachtet und notfalls mit Entfernung eines Geistwesens geahndet. Es wurde nicht lange gefackelt.

Inzwischen schickte der Herr der Wälder neue Feenwesen aus und verabschiedete die alten, die sich auf den Weg in fernere Wälder machten, um dort ihr Glück und ihren Frieden zu finden.

Ob Gutolux glücklich ist, da wo er jetzt ist?

Und können wir weiter auf ein Wunder warten?
Sind unsere Wälder noch zu retten?
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"Autor"  
Nutzer: schlau
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geschrieben am: 11.10.2003    um 22:40 Uhr   
momentan macht er ja urlaub an der ostsee, der unaussprechliche. und ein geisterwesen ist er auch nich geworden, schon eher kontromisslos. :D
alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt.
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"Autor"  
Nutzer: isnichwahr
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geschrieben am: 13.10.2003    um 19:13 Uhr   
woran erinnert mich das nur? ;-)
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