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Was ist schon Gefühl?

Nutzer: setesh
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geschrieben am: 17.04.2001    um 15:22 Uhr   
Oftmals liege ich auf meinem Bett und denke darüber nach was wohl Gefühle sind..Ich denke daran, was Gefühle in meinem Leben bedeuten und in dem Leben anderer.Sind Gefühle nicht die Kraft die uns steuert in unserem ganzen Leben?Nun ja, viele denken es sei ein Gott der uns auf dem "rechten" Weg hält und der uns zeigt "wo es langgeht"..Doch wieso tun wir Dinge?Geschieht es nicht aus Emotionen heraus?Kennt nicht jeder das "aus dem bauch heraus handeln"?Ich stelle die These auf das Gefühle unser Handeln bestimmen,leiten und lenken..Ich gehe sogar soweit,das ich sage jeder Mensch braucht Liebe,Wärme und Zuneigung...Denn erst Gefühle machen uns zu dem was wir sind..So wie Kinder ohne Zuneigung und Liebe sterben(Experiment Friedrichs des Großen),brauchen auch Erwachsene Zuneigung..Doch was geschieht mit uns wenn wir zwar so etwas wie Zuneigung erfahren haben unser Leben lang aber nie Liebe spürten?Ist es nicht verständlich wenn man sterben will,da man nie wirkliche Liebe spürte?Egal ob elterliche oder partnerschaftliche..Brauchen wir nicht alle irgendwie das Gefühl bedeutsam zu sein und geliebt zu werden?Doch viele Menschen verabscheuen Leute die aufgeben..Menschen die Schäche zeigen und Hilfe brauchen..Ist es nicht ein Hilferuf wenn jemand versucht sich umzubringen oder nur davon spricht?Wenn man sich sein ganzes Leben nach Liebe sehnt und nie welche spürte,ist es dann normal abzubauen und zu resignieren?Wann "verdient" ein Mensch überhaupt Liebe?Ich habe oft darüber nachgedacht und tue es noch immer..Ist es denn nicht alles Zufall wenn man die wahre Liebe findet?Einst sagte man zu mir :"Liebe ist eine Illusion..sie besteht einzig und allein aus Dingen die man in einen anderen Menschen hineininterpretiert weil man sie liebenswert findet obwohl dieser Mensch sie gar nicht besitzt,diese Eigenschaften"..Ich frage mich oft ob wirklich jeder die Liebe verdient hat..Sind nicht manche Menschen dazu geboren allein zu sein und nie Liebe erfahren zu dürfen?Wer sagt das jeder liebenswert ist?Und wenn es so ist wieso gibt es dann Menschen die nicht geliebt werden und nie geliebt wurden?Wozu?

*seinen Gedanken nur mal Luft machen wollte*

Setesh
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Nutzer: schwarzervamp
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geschrieben am: 17.04.2001    um 15:34 Uhr   
*mit einem großen seufzer all das liest*

.....irgendwie habe ich solche gedanken immer versucht zu verdrängen, denn irgendwie ist es immer so gewesen das wenn ich mal drüber nachgedacht habe ich immer einer depressiven phase verfallen war. ich habe es sehr oft versucht zu verdrängen, aber wenn es einmal doch nicht ging habe ich ziemlich lange und intensiv nachgedacht. doch ich bin jedes mal zu dem schluß gekommen, daß liebe in den wenigsten fällen ein gutes ende hat. an und für sich glaube ich zwar das liebe schön ist, aber das ist nur der moment in dem sie existiert...sobald sie weicht kann man schon sagen, daß es nicht gut ist zu lieben da es ja eh nur wehtut..das danach. oft habe ich das gefühl, daß sehr sehr wenige menschen richtig lieben können. ich für mich persönlich liebe sehr gerne..und ich denke auch das ich einer dieser wenigen menschen bin der das kann, aber irgendwie habe ich oft angst davor zu lieben....jemandem liebe zu geben, der sie missbraucht und nicht zu würdigen weiß.
...ich glaube noch an die wahre liebe und ich denke sie gefunden zu haben, aber ich habe große...sehr große angst sie zu verlieren.



*in gedanken versunken sich verabschiedet*
schwarzervamp
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Nutzer: -Kiara-
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geschrieben am: 17.04.2001    um 15:36 Uhr   
(*verweist zunächst auf ihren eintrag bei Charly's "ohne worte")


nicht nur menschen, die nicht geliebt werden, auch jene, die nicht lieben können wünschen sich den tod.....*lächelt bitter*

geliebt werde ich,manchmal sogar etwas zuviel, doch verlor ich meine Liebe vor über zwei jahren an einen Menschen, der keine Liebe verdient hat!

Mein herz ist kalt!


(Nicht alle Tränen der Seele sind Tränen der Freude, das ist wahr.Doch längst nicht alle werden aus Trauer geweint.
Und nur Tränen sprengen die Dämme der Blindheit, Taubheit, Stummheit.
Ein liebendes Hez und eine wache Seele müssen weinen, um zu leben.

Wie wahr, doch was, wenn man keine Tränen mehr hat?

tot? )


-Kiara-
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Nutzer: Sorpresa
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geschrieben am: 17.04.2001    um 18:30 Uhr   
Habe auch schon oft darüber nachgedacht.Libe is wohl das schönste was es gibt und wofür es sich lohnt immer wieder weiter zu machen und auf zu stehen.Doch ich denke und habe das kürzlich auch erfahren wie weh sie tut.Denn Liebe und Hass liegen meiner Meinung nach viel zu nah aneinander.Es gibt wirklich viele ŽLeute die nicht richtig fähig sind zu lieben.Ich denke das risiko dabei sehr verletzt zu werden ist groß.Habs selber erfahren man legt alle Hemmungen ab und wirl letztlich doch bitter enttäuscht.
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Nutzer: krishna
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geschrieben am: 17.04.2001    um 22:08 Uhr   
Vielleicht merken manche Menschen einfach nicht, daß da jemand ist der sie liebt oder zumindest lieb hat. Oder sie wollen es nicht bemerken, weil es ihnen einach nicht genug ist...oder weil sie sich aus irgend einem Grund wohl fühlen in ihrer Einsamkeit. Aber wenn man resigniert...ist nicht selbst das ein Gefühl?
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Nutzer: MeliSchatz
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geschrieben am: 17.04.2001    um 22:25 Uhr   
Liebe ist wuderschön,unbeschreiblich!
Wenn man von dem geliebt wird,den man auch liebt,ist alles wunderbar..ich erzähle gerade von mir..ich bin soooo verliebt,wenn er zu mir kommen würde u. mir auch seine Liebe gestehen würde,wäre ich unsagbar happy....An ein Ende denkt dann niemand...nicht einmal das es jemals eins geben würde..und wenn es dann kommt...ist es furchtbar...wenn beide sich von herzen lieben,denke ich,kann diese Liebe für immer bestehen..da kann sogar der Alltag nichts kaputt machen....doch sowas gibts leider ganz selten!

*Wieder an Marc denk*
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Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 18.04.2001    um 02:16 Uhr   
Ich kann dem allem hier nur zustimmen. Jeder von euch hat Recht. Liebe ist das Schönste und das Schrecklichste, das es gibt. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie oft er den Versuch einer Liebe unternehmen kann und will. Liebe, Hass und Schmerz; all das gehört eng zusammen.
knuddelt mal Kiara Ich kenne deine Gefühle. Manchmal habe ich selbst jetzt, wo ich glücklich bin, das Gefühl keine Liebe erwidern zu können. Hier hilft nur ständiges Trainieren. Es tut verdammt weh, sein Herz zu verlieren. Vorallem, wenn es so ein mieser Typ war, den man jetzt nicht mal mit den Hühneraugen ansehen würde. Man (bzw. frau) muss sich immer wieder sagen: "So ist einer; so sind viele. Aber nicht alle. Nicht ALLE!

Noch ein kleiner Tipp für alle, die vergangene Liebes- geschichten mit Weisheit angehen wollen:
(zitat)Hasse den, den du hasst. Liebe den, den du liebst. Aber hasse nie den, den du einmal geliebt hast!(/zitat)

Ist nicht immer anwendbar. Z.B. im Fall von Kiara kann ich nur eine gehörige Portion Hass empfehlen. Aber bitte nit verallgemeinern. Den Fehler hätt' ich beinahe gemacht...
mit lieben Grüssen
T.-Lee
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Nutzer: Sonarra
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geschrieben am: 18.04.2001    um 06:24 Uhr   
seufzt leise bei dem Gelesenen und denkt

"Nett" ist auch wenn jemand behauptet, er liebe einen und dann, wenn diese Liebe erwidert wird urplötzlich sagt, " ach eigentlich ist es doch nur Freundschaft", schön das Gefühl, wenn man dann mit seiner Liebe alleine da steht, man es nicht mal ausdiskutieren kann, weil besagte Person zwar von Freundschaft redet, doch zum reden zu feige ist..

Sonarra



lächelt kühl und entschwindet in einem schwarzen Nebel
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Nutzer: Mondfinster
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geschrieben am: 18.04.2001    um 09:12 Uhr   
solche gedanken prägen das leben... dennoch sollte man nicht alles so schwarz und weiß sehen... ich hasse es, wenn menschen sagen, das es menschen gibt, die keine liebe verdienen...das gibt es (für mich) nicht... jeder hat ein recht auf emotionen und liebe hat auch negative und manche lieben sogar nur diese...
außerdem..was ist denn liebe ?? mofi
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Nutzer: Gast_pipil
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geschrieben am: 18.04.2001    um 11:09 Uhr   
nun setesh...
du kennst meine meinung dazu, ob jemand liebe verdient hat oder nicht, bzw. speziell du.
jeder hat vom ursprung her liebe verdient. sind es nicht die, die selbst nie wirkliche liebe empfangen haben, die, die später anderen keine liebe geben können und ihre unzulänglichkeit dann in qualen wieder gibt?
sollen wir es uns einfach machen und sagen, ich habe keine liebe bekommen, also gebe ich auch keine weiter?
es ist wahr, liebe zu geben bedeutet auch schmerzen. aber was habe ich dir gesagt.
wir wachsen an unsere schmerzen und können stark werden, wenn wir es zulassen.
warum einer mehr schmerzen aushalten muß als ein anderer? wer will den grund kennen. wird nicht jeder, für was auch immer, geprüft? muß er nicht viel leid ertragen um dann, irgentwann, seine bestimmung und erfüllung zu finden?
aber wann wird es sein?
vielleicht dann, wenn man gelernt hat, mit seinen schmerzen umzugehen, wenn man gelernt hat, trotzdem liebe zu geben, vorbehaltslos und uneigennützig?
wir müssen solange kämpfen, bis wir es geschafft haben, ohne kampf zu siegen.
denn dann und nur dann, werden wir reif sein, mit der liebe, die wir erhalten, auch umzugehen.
denn nichts ist selbstverständlich...

wie gehabt, wieder mal nur so gedanken von mir...

pipil
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Nutzer: setesh
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geschrieben am: 20.04.2001    um 12:27 Uhr   
Liebe,ein wahrhaft großes Wort..
Doch gibt es sie?Ist sie nicht nur eine Illusion?Es ist richtig,pipil,viele Menschen die Liebe nie erfahren haben neigen dazu später unfähig zu sein sie weiterzugeben..
Doch was ist mit denen,die sie weitergeben können und wollen,aber niemanden finden der damit umgehen kann..Sind sie nicht alle wie ein gebranntes Kind?Wie ich hier sehe sind es viele an der Zahl die schon Schmerzen durch Liebe erlitten haben..Doch woher die Kraft nehmen es weiter zu versuchen wenn es immer nur Schmerzen gab?
Ich denke nicht das Hass eine Lösung ist..Denn wer einen starken Charakter hat der hasst nicht,sondern kann verzeihen..
Die Suche wird ewig weitergehen,nicht bei jedem,doch bei vielen..

Setesh
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Nutzer: Gast_Shadowdance
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geschrieben am: 20.04.2001    um 23:58 Uhr   
Hallo Setesh, hallo liebe Forenleser,

ich hab' hier soviel geschrieben bis vor ein paar Monaten und bin mittlerweile beinahe verstummt. Aber ab und zu, ganz selten, werde ich mich doch mal wieder zu Wort melden ;-)

Ich freue mich, Dich hier zu sehen, in den Foren, Setesh! Auch Euch anderen hier in diesem Thread ein herzliches hallo. Deine Frage ist sehr interessant und eines der Themen, mit denen ich mich so ziemlich am intensivsten beschäftigt habe. Dabei ist Folgendes herausgekommen:

Menschen, die in ihrer Kindheit zuwenig Nestwärme erfahren haben (Nestwärme = Liebe), vermissen diese Nestwärme solange, bis sie diese Nestwärme in sich selbst aufbauen können. Das geht. Aber wie erkläre ich das kurz ... Leute, ich hüpfe mal wieder in mein Lieblingsgebiet, die Psychologie ... man möge mir verzeihen, es ist wirklich das einzige Gebiet auf dem ich mich auskenne.

Jeder Mensch besteht aus einem Eltern-ich (das sind die Eltern, die uns einst erzogen), aus einem erwachsenen-ich (das sollten wir erwachsenen Menschen sein) und aus einem Kindheits-ich (das ist das Kind in uns, das wir einmal waren). Das Eltern-ich ist das bestimmende ich, das ge- und verbietet, das Kindheits-ich ist mehr das "ich will aber" .. also Opposition zum Eltern-ich ... es ist Gefühl.

Ein Kind, das nicht genug Nestwärme bekommen hat, wird also diese Nestwärme weiter suchen, auch wenn es schon lange erwachsen ist. Es sucht diese Wärme in Form von Liebe dann bei Freunden, erwachsenen Partnern, ist aber unersättlich in seinem (kindlichen) Verlangen und bräuchte meist mehr 'Liebe', als ein Partner geben kann. Es ist eine suchende Haltung. Das Eltern-ich funkt dann meist dazwischen mit irgendwelchen Ge- und verboten. Das erwachsenen-ich sollte irgendwann in der Lage sein, dem Eltern-ich Einhalt zu gebieten, es zurückzudrängen und das Kind im eigenen Ich liebevoll bei der Hand zu nehmen. Das heisst, das Erwachsenen-ich im Menschen selbst kann diese verlorene oder auch nie gegebene Nestwärme ersetzen, indem es das Kind im Ich hört, ihm zuhört, es fragt, was es braucht, sich mit ihm beschäftigt, es immer wieder bestätigt, es akzeptiert.

Es ist eine Übungssache und dauert eine ganze Weile, bis es überhaupt funktioniert. Ausserdem sollte man sich Zeit und Ruhe dafür nehmen und leise mit sich sprechen, am besten ohne dass jemand zuhört, sonst könnte es sein, daß der/diejenige, die es tut für bekloppt erklärt wird ;-)

Was ich Euch hier versuche beizubringen, ist das Prinzip der sogenannten Nächstenliebe. "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" ... Liebe, Verständnis, Achtung funktionieren erst dann wirklich gegenüber anderen, wenn wir fähig sind uns selbst zu lieben, Verständnis für uns selbst zu haben, uns selbst zu achten.

Körper, Geist und Seele sollten miteinander harmonieren. Es ist möglich das zu lernen. Man braucht viel Ruhe und Geduld für sich selbst, eben um sich selbst kennen zu lernen, zu erkennen, welche Bedürfnisse man hat, was man braucht, was man selbst will oder auch nicht will. Wir können alles lernen, nur tun müssen wir es selbst. Hektik, Stress, Laustärke, ständige Ablenkung, ständige Beschäftigung mit irgendetwas ausserhalb von uns sind Feinde des Ruhig-in-sich-selbst-werdens, Feinde der inneren Harmonie.

Liebe ist eines der vielen Gefühle des Menschen. Menschen ohne Gefühle können zu Monstern werden. Neben dem Gefühl der Liebe, tragen wir Zufriedenheit, Angst, Trauer, Schmerz, Wut, Haß, Verzweiflung, Zweifel, Vertrauen, Misstrauen, Eifersucht in uns. Je intensiver wir einen Menschen (oder egal was) lieben, also uns auf jemanden einlassen, desto intensiver ist der Schmerz, wenn wir diesen Menschen () verlieren. Wir durchlaufen dann eine Trauerphase, eben solange, bis wir uns an den Verlust dieses Menschen () gewöhnen. Der Mensch braucht alle Gefühle, die er hat, sonst hätte er sie vermutlich nicht ;-)

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Bei Risiken und Nebenwirkungen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt und Apotheker ... ;-)))
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eines Tages werde ich vielleicht mal die Zeit haben, dieses Thema ausführlich auf meiner Homepage auszuarbeiten ... ich muss es ja nur noch abschreiben ... aber eben dazu fehlt mir die Lust ;-(

Da ich nur ganz selten hier in den Foren lese, bitte ich diejenigen von Euch, die hierzu Fragen haben, mich per Mail zu benachrichtigen.

Liebe Grüße von
Shadowdance
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Nutzer: NoLove71
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geschrieben am: 21.04.2001    um 00:58 Uhr   
So sieht es bei einen Menschen aus der seit langer zeit keine liebe mehr bekommen hat!!!

Traurige Seele

Die traurige Seele, sie hat es schwer. Sie wandert in der Stadt umher. Auf der Suche nach neuem Glück,bleibt im Herz ein tiefes Loch zurück...
Denn die Liebe die sie sucht,verwandelt sich vergänglicher Duft. Die Seele vergisst Tränen,und kann es nicht fassen. Und nach tiefer Trauer stirbt sie,einsam und verlassen !!!!!


beste grüße NoLove....und wieder weg is
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Nutzer: Gast_pipil
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geschrieben am: 21.04.2001    um 08:50 Uhr   
seth...
auch dazu habe ich dir schon etwas gesagt...
versuche erst, mit dir selbst ins reine zu kommen und suche nicht wie ein verlorener nach der großen liebe.
sie läßt sich nicht finden, wenn du dich auf nichts anderes fixierst.
warum auch? die liebe steckt in so vielen dingen.
glaube mir doch einmal! wenn du einigermaßen deine innere ruhe und deinen frieden gefunden hast, mit offenen augen durch das leben gehst und nichts, aber auch gar nichts erzwingen willst, dann, und nur dann, wirst du auch deiner liebe begegnen. wenn es dann so weit ist, nun dann übersehe sie auch nicht, sondern sei bereit.
denn für uns alle wartet irgentwo die liebe. wie müssen sie nur sehen und begreifen können.
niemals erzwingen. dadurch erreichst du nur das gegenteil.

aber was solls, du gehst ja nicht das risiko ein, einmal auf mich zu hören. wozu die ganzen langen gespräche, die wir geführt haben...
was hast du schon zu verlieren?
und noch etwas...es ist nicht so leicht, daß du sagen kannst..."so ich bin bereit, liebe jetzt komm"
alles hat seinen preis, was du ja schon zur genüge in deinem leben erfahren hast.
also, zahle deinen und lerne abzuwarten. ich verspreche dir, wenn du meinen rat befolgst, wird es nicht zu lange dauern.
nun, mehr über diese ganze sache haben wir ja schon oft genug beredet....

#gibt die hoffnung nicht auf#


pipil
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"Autor"  
Nutzer: setesh
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geschrieben am: 21.04.2001    um 14:39 Uhr   
Du hast recht Pipil..Man sollte halt nicht mit dem Kopf durch die Wand wollen..Leider neige ich oftmals dazu wie du weißt..Doch ich werde mir deinen Rat zu Herzen nehmen und ihn so gut es mir möglich ist befolgen..

Shadowdance,danke das du dich zu meinem Thema geäußert hast..Ich werde mir auch diese Sachen die du gesagt hast ausgiebig durch den Kopf gehen lassen..

Setesh
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Nutzer: aLLeister
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geschrieben am: 21.04.2001    um 16:29 Uhr   
Ist es immer ratsam "aus dem Bauch heraus" zu handeln?
Gewiss nicht. Solche Situationen mag es geben, aber letztendlich erkennt man erst im nachhinein, ob die getroffene Entscheidung auch wirklich richtig war.
"Reue ist Verstand, der zu spät kommt." (Ernst von Feuchtersleben)
Ich habe schon einige Entscheidungen in meinem Leben bereut, die ich einem bloßen Gefühl
nach getroffen hatte. In dem Moment erschien es mir richtig, aber die vollen Konsequenzen offenbarten sich erst danach. Und dann war es meist zu spät.
Gefühle sollten das eigene Handeln begleiten, aber nicht bestimmen.
Was sind denn die Bedürfnisse nach Zuneigung und Liebe?
Abhängigkeit.
Die schlimmste, die man sich vorstellen kann.
Man braucht einfach dieses Gefühl der Bestätigung. "Ja, du bist ein guter Mensch. Ja, du bist liebenswert. Du bist etwas wert."
Ist es ein immanentes Gefühl, das uns begleitet? Oder der Neid es bei anderen Menschen zu sehen, mit dem Bewußtsein dieses Glück selber nie, oder nie mehr erfahren zu können?
"Verdienen" kann man sich diese Gefühle nicht. Sie stammen ja letztendlich aus einem selbst. Also entscheidet im Endeffekt nur man selbst, ob man diese Emotionen weckt oder wecken läßt.
Liebe ist nicht mehr oder weniger eine Illusion als alles, was uns umgibt. In uns wird sie Wirklichkeit. Der Mensch besitzt eine unglaubliche mentale Schöpferkraft. Aber das muß man erst erkennen und den Glauben an sich selbst gewinnen.
Man sollte nur nie vergessen, daß über allem der Wille steht.
Wenn du fragst, warum es Menschen gibt, die nie (was ein sehr dehnbarer Begriff ist) geliebt werden/wurden, kannst du auch gleich die Frage nach dem Sinn deiner gesamten Existenz stellen. Und die wird dir kein anderer, als du selbst beantworten können.

...then was formulated the universe...

To Mega Therion
Non serviam



Geändert am 21.04.2001 um 16:30 Uhr von aLLeister
So sind die Menschen. Oft scheint es wirklich schade, daß Noah die Arche nicht verpaßt hat. (Mark Twain)
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Nutzer: Dilemma
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geschrieben am: 22.04.2001    um 16:27 Uhr   
Hallo Setesh...

Ich habe mir deinen Beitrag und die Antworten der anderen durchgelesen und meine Reaktionen auf die einzelnen Meinungen beobachtet. Sie waren sehr interessant.
Weißt du, mir geht es oft genauso wie dir. Ich meine das in Bezug auf das Rennen mit dem Kopf durch die Wand. Nur der Unterschied ist: Ich bin mir der Konsequenzen meiner Fehler durchaus bewusst. Ich mache Dinge mit voller Absicht, obwohl ich weiß, dass sie falsch sind und anderen Menschen weh tun. Das ist abnormal, obskur, könnte man sagen, aber es ist Teil meines Wesens. Und ich weiß auch, woher diese Einstellung kommt. Aus meiner Vergangenheit. Sie kann weh tun, sehr weh, sie hat weh getan, sie tut weh, sie wird immer weh tun, sie hat mein heutiges Gefühlsleben aufs Äußerste beeinflust und das nicht zum Guten.
Ja, es gibt Menschen, die keine Liebe empfinden können. Und ich denke, diese Menschen wissen auch um ihre Unfähigkeit, dieses "höchste Gefühl aller Gefühle" weiterzugeben. Aber das Seltsame ist, dass sie es trotzdem versuchen. Es ist ein Instinkt, ein Verlangen, das man nicht unterdrücken kann, genausowenig, wie man Liebe definieren kann. Auch wenn man nie wirkliche Liebe erfahren hat, kommt man irgendwann an einen Punkt, an dem einem die Tränen in die Augen steigen und man sich fragt, warum. Weil man an einem Punkt angelangt ist, an dem Dinge zum Vorschein treten, Wesenszüge, die einem zuvor nie bewusst geworden sind. Du magst nie wirkliche Liebe erfahren haben. Aber aus solch einer Verschmähung, aus solch einem Leiden, solcher Qual, entstehen innere Stärken, deren Existenz man bei sich, bei solch einem Individuum, nie erwartet hätte. Es ist vielleicht nicht das Gefühl, lieben zu können, aber vielleicht andere Stärken wie Mut, Willensstärke und die Gewissheit, dass das Leben etwas Wunderbares ist, etwas Einziges, etwas, das nie wiederkehrt. Fehler, die im Leben geschehen, geschehen vielleicht, um uns zu verdeutlichen, wie wertvoll das Leben ist. Ich liebe mein Leben, auch wenn es mir Schmerz bereitet. Denn ich weiß: Dieses Leben ist meins, meins allein. Man kann Schmerz hinter sich lassen. Man kann sein Leben selbst lenken, mit Energie und Freude soviel hineinstecken. Und wenn man schon nicht weiß, wie man einen Menschen liebt und darauf bezog sich ja dein Beitrag, so kann man wenigstens das Leben lieben. Denn so einsam man auch sein mag, das Leben ist die Einsamkeit und immer bei dir.
Es liegt bei jedem selbst, das Leben zu akzeptieren. Doch eines steht für mich fest, so fest, wie das Wort "fest" nur irgendeine Interpretation zulässt: Das Leben ist ein Geschenk. Es ist wie ein Stück formbare Knete. Man kann es zu einem Kunstwerk werden lassen oder zu einem Häufchen Asche. Niemand darf einem so weh tun, dass man Letzteres anstrebt.

Hier stagniert mein Hirn.

*lächelt leise* Ja, Liebe kann Illusion sein. Aber wenn es so ist, möchte ich diese Illusion nicht missen. Und (schöne)Illusionen hat jeder verdient oder?

Di
Geändert am 22.04.2001 um 16:28 Uhr von Dilemma
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"Autor"  
Nutzer: schwarzervamp
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geschrieben am: 22.04.2001    um 23:22 Uhr   
...ich habe alle beiträge sehr nachdenklich gelesen und irgendwie ist es doch so, daß jeder auf eine bestimmte weise liebt..der eine mehr der andere weniger. ich denke mal es ist oft sehr schwer liebe ersteinmal zu erkennen. oft liebt man ohne es wirklich zu merken, aber dann merkt man es leider meist zu spät. es gibt so viele dinge die man an einem menschen lieben kann....die stimme, die augen, die art..die liste ist unendlich weiter zu führen. aber genauso kann man auch hassen. wie in anderen beiträgen angesprochen wurde liegt liebe oft sehr nah am hass. meiner meinung nach liegt es an der intensität der beiden gefühle die es geben kann(wobei ich das lieben bevorzuge ;o))lieben ist etwas sehr schönes...wenn man gelernt hat damit umzugehen. es liegt an jedem selber ob er zu realistisch ist und die liebe als reine reaktion der hormone abtut oder ob man sie als etwas besonderes geschenk ansieht.

ich persönlich kann es nur nicht mit ansehen wie leichtfertig viele mit den worten "ich liebe dich" umgehen....worte die eigentlich viel bedeuten und sehr vieles ändern können. nur leider sind sich manche auch der wirkung dieser worte bewusst und missbrauchen sie. solche situationen(und ähnliche) sind es denke ich auch die einem zweifel an dem wort "liebe" und dessen bedeutung kommen lassen. jedoch wenn einem nie gesagt wurde man würde geliebt...sicher, wie soll man dann wissen was liebe überhaupt ist? es ist als gäbe man einem inuitkind einen apfel und würde ihm sagen:"sieh kind, ein apfel.", aber wirklich etwas anzufangen wüsste es damit auch nicht.

kann man sagen das liebe die negation von hass ist, so wie licht die von dunkel???? ist hass das nicht vorhanden sein von liebe..oder wäre das nur leere? hhhmm....kann man hass mit böse gleichsetzen?...ist hass/liebe gut oder böse?....es ist die persönliche sichtweise und erfahrung einer jeden person die die liebe definieren, oder nicht?
manchmal weiß ich selbst nicht mehr was ich genau über die liebe denken soll...schlechte erfahrungen die sich nun aber wieder mit guten aufwiegen.

*sich selbst wieder einmal fragt "was ist liebe?" und geht schweigend aus dem forum....*


euer vamp
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