| "Autor" |
Glück eine Droge? |
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geschrieben am: 17.04.2001 um 21:52 Uhr
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Es war einmal ein Schmetterling. Ein bunter, schillernder Schmetterling. An einem ganz besonders schönen Tag flog er über eine Wiese voller Glücksblumen. Er ließ sich auf einer nieder und trank von ihrem süßen Nektar. Er war so verzaubert davon, dass er sehr, sehr lange zeit dortblieb. Glücksblumen welken sehr langsam, denn ihr Glück wird ja in dieser traurigen Welt gebraucht. Vor lauter Benebeltheit bemerkte der Schmetterling nicht, dass jemand kam und die Blume abpflückte. Er blieb in dem roten Blütenkelch sitzen und ein glückseliges Lächeln überzog sein winziges Gesicht. Der Jemand, der die Blume brach, stellte sie in einen Glaskasten.
Der Schmetterling beschloss irgendwann einmal zu fliegen. Er stieß immer und immer wieder an das Glas. Bald war sein kleiner Körper übersät von Wunden. Doch er spürte es gar nicht.
Er ist so betrunken vom Glück, dass er weiterhin Wunden zugefügt bekommt und trotzdem vor Glück taumelnd durch den Glasbehälter schwebt.
Wenn das Glück endet wird er die Schmerzen bemerken und daran sterben.
Opfer des vergänglichen Glücks.
Der Schmetterling bin ich. Die Blume ist meine Liebe zu jemandem. Der Jemand ist das Schicksal. Der Glaskasten der Betrug und das Ende der Geschichte meine, wahrscheinlich unbegründete, Angst.
T.-Lee |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.04.2001 um 21:58 Uhr
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einfach klasse geschrieben.
Ich hoffe das es bei dir gut ausgeht. Das du noch den Ausgang finden wirst.
wowa@ |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.04.2001 um 22:04 Uhr
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Ich hoff's auch...
Danke für das Kompliment! :-))
T.-Lee |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.04.2001 um 02:19 Uhr
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Stimmt ja...Du warst ja mein herzallerliebster Schmetterling!
Aber was willst du noch mit dem Eispickel? Dein Eis hatte mer doch zerbrochen.
das nannerl an den Ofen setzt Ist besser als rauhes Zuschlagen...
T.-Lee |
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