Auf den Beitrag: (ID: 29245) sind "9" Antworten eingegangen (Gelesen: 468 Mal).
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Wechselnde Pfade

Nutzer: Gwenwyfhar
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geschrieben am: 18.04.2001    um 15:09 Uhr   
Schatten verwehen
Wolken wachen
Schatten verwehen
Licht geht
Die Pfade wechseln
Aber Glaube bleibt
Wenn du glaubst
Der Turm fällt
Keine Glocke klingt mehr
Ich höre sie noch
Nur ein Echo ?
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"Autor"  
Nutzer: Noema
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geschrieben am: 18.04.2001    um 20:25 Uhr   
Ich schrieb dir eine ellenlange Antwort zu diesem Gedicht, man kann eher Interpretation sagen...
Leider musste ich noch ein Fenster öffnen und so ging dann das Forumfenster verloren..weiss auch nicht wie..
Da die Deutung aber auch als Unterstellung oder als unerwünscht aufzufassen ist, habe ich, zwecks fehlender zeitmangel sie noch einmal zu tippen, ja jetzt die Gelegenheit, dich ersteinmal zu fragen, ob dir eine Interpretatiion Recht ist!?
Ich weiss nicht, ob sie es treffen würde, doch ich fühlte mich in meinem Interpretationssinn angesprochen..
Wie du möchtest..
Wenn du dessen nicht abgeneigt bist, dann gib dies doch bitte hier im Forum zu verstehen...

Carpe Noctem..

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"Autor"  
Nutzer: ankabaer
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geschrieben am: 02.05.2001    um 07:44 Uhr   
(zitat)An Noema und alle die meine Beiträge gelesen haben von Gwenwyfhar
vom: 19.04.2001 um 17:16 Uhr



Da ich bisher noch niemandem meine Gedichte gezeigt habe würde ich mich über Antworten und Interpretationen freuen.
Gwen
(/zitat)

(zitat)Antwort von Noema
vom: 30.04.2001 um 22:56 Uhr


Uii, hab ich ja spät entdeckt, den Beitrag...
Stimmt, wollte ja dein Gedicht interpretieren..
Das regt mich immernoch auf, dass das alles gelöscht wurde..Iss nur ne ausnahme, dass ich mal ins Netz konnte, desahlb: In ein paar Tagen mach ichs aber.. (/zitat)
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"Autor"  
Nutzer: Noema
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Anzahl Nachrichten: 174

geschrieben am: 03.05.2001    um 22:01 Uhr   
Hi, Gwen!

Also kann sein, dass die folgende "Interpretation" ein wenig durcheinander sein wird..
Doch jetzt, da ich mich zusammenraffe um mein Versprechen einzuhalten, da erscheint es mir noch facettenreicher als zuvor...
Aber lass es mich versuchen..

(Zunächst könnte man darin eine "Glaubenssache" sehen, wobei ich nicht wirklich weiss, welchen du damit meinst (ist er dort sinnbildlich oder welchen meinst du, wenn den Glauben direkt?
...also was sich in dir trotz wechselnder Pfade und Umstände nicht ändert?)


Jetzt kommt mir der nächste Gedanke..

Der Turm fällt, keine Glocke klingt mehr..
Vielleicht steht dies sinnbildlich für etwas, was du verloren hast, vielleicht einen Menschen.
Und die Aussage, dass du sie noch hörst, sind die Erinnerungen und der Glaube an ein Wiedrsehen.
Der Glaube daran, dass es nicht wirklich vergangen ist..
Du zweifelst, ob es nur ein Echo sei.
Vielleicht auch deshalb der Anfang...:
Alles ist vergänglich, doch der Glaube und das Wissen, die Erinnerungen bleiben.
Doch wieso Wolken wachen??
Siehst du, wenn wir von einer verstorbenen Person ausgehen, einen Engel darin??
Lach mich jetzt nicht aus, aber wenn es so ist, siehst du ihn vielleicht daher wachen!?
Oder es heisst wachsen, Wolken wachsen, doch für was stünden sie dann sinnbildlich??
Einfach nur die Veränderung könnte gemeint sein..
Also ich würde sagen, dass es mit einem Verlust zusammenhängt.
Vielleicht auch mit innerem Wachstum.
Schatten verwehen..meinst du den Schmerz damit?

Wenn ich damit total falsch liege und dein Gedicht nicht ganz so an Bedeutung hat wie ich es ihm zumasse, dann sag Bescheid...aber das kann ich mir schwer vorstellen..
Ich hoffe, du versuchst meine Interpretation dessen mal zu kommentieren..mich interessiert, was daran deinen Gedanken beim Schreiben dieses Gedichtes entspricht!
Ist es gar doch ganz falsch, dann sag es und gib mir eine zweite Chance!
Ich mag deinen Stil, er ist sehr verschlüsselt, meines Empfindens nach, man kann soetwas nicht schnell mal überlesen..man muss denken und kann viel darin hineininterpretieren..

Dann mach ich an dieser Stelle Schluss und lausche noch ein wenig dem Gewitter..endlich mal wieder eins, inspiriert mich direkt.. ;-)
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"Autor"  
Nutzer: moonshield
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geschrieben am: 03.05.2001    um 22:07 Uhr   
He Noema,kannst ma eins von meinen Interpretieren,bin ma gespannt was du da alles findest,mein deutsch Lehrer wäre bestimmt begeistert!*gg* CU!
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"Autor"  
Nutzer: Noema
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geschrieben am: 04.05.2001    um 14:04 Uhr   
Kann ich mal tun...dann sag mir mal eins, dass du geren interpretiert haben möchtest...
*ggg*
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"Autor"  
Nutzer: Noema
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geschrieben am: 05.05.2001    um 14:38 Uhr   
Was ist los Gwen???
Ich bin immernoch gespannt, wie ich mit meiner "Deutung" lag!!!
drängel
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"Autor"  
Nutzer: Noema
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geschrieben am: 06.05.2001    um 10:57 Uhr   
???
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"Autor"  
Nutzer: Gwenwyfhar
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geschrieben am: 07.05.2001    um 17:12 Uhr   
Liebe Noema!
Danke für die Inzerpretation. Sie ist schöner als das Gedicht; ich muss leider sagen, dass ich beim Schreiben des Gedichts nicht nachgedacht habe aber deine Interpretation hat mir geholfen das Gefühl zu verstehen, dass ich beim schreiben hatte. Und es stimmt: Ich habe jemanden verloren und ich versuche zu glauben ihn widerzusehen.
Danke
Gwen
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"Autor"  
Nutzer: Noema
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geschrieben am: 07.05.2001    um 18:43 Uhr   
Freut mich total, dass ich dir scheinbar helfen konnte :-) !
Hab nicht gewusst, dass dir die Worte und ihre genaue Bedeutung garnicht bewusst waren, aber wenn ich richtig liege, schön!!!!

Noe
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