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Wer kennt Gedichte von Théophile Gautier?

Nutzer: abalone
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geschrieben am: 23.04.2001    um 23:29 Uhr   
die überschrift sagt schon alles :-)
bin über seinen namen gestolpert, als ich las, wem baudelaire seine "blumen des bösen" widmete ... meine suche lieferte mir zwar einige seiten, aber dort waren stets nur biografische datn zu finden - mich interessieren allerdings seine gedichte.

wer kennt welche? danke im vorraus.

ABA
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"Autor"  
Nutzer: Gundelinchen
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geschrieben am: 24.04.2001    um 00:26 Uhr   



Von Théophile Gautier

Es ist nicht leicht, die Freundschaft einer Katze zu erwerben.
Solch ein Tier ist philosophisch und geruhsam,
hängt an seinen Gewohnheiten, liebt Ordnung und Sauberkeit.
Es verschenkt seine Zuneigung nicht ohne weiteres, aber wenn,
dann will es dein Freund sein und nicht dein Sklave.
Bei aller Zärtlichkeit bewahrt es sich seine Freiheit
und würde nichts Unterwürfiges tun.
Wenn du einmal ihr Vertrauen erworben hast,
ist die Katze ein Freund fürs Leben.
Sie teilt mit dir Stunden der Arbeit, der Einsamkeit und Melancholie
und verbringt ganze Abende auf deinem Schoß, glücklich, bei dir zu sein
und dich der Gemeinschaft der Artgenossen vorziehend.


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Nutzer: Gundelinchen
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geschrieben am: 24.04.2001    um 00:48 Uhr   
Denn dies ist's, ein Dichter zu sein:
Viel aufzugeben, ja
das Werk auch zuletzt
und das Ungeheure der ungeschriebenen Strophen,
Unzuvollendendes aber
auf immer bewahren zu müssen,
und auf Blättern
aus Elfenbein
Briefe der Liebe
und die Rosengedichte.
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"Autor"  
Nutzer: Gundelinchen
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geschrieben am: 24.04.2001    um 00:49 Uhr   
mehr habe ich nicht gefunden...muss jetzt ins Bettchen.Bis bald.G.
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"Autor"  
Nutzer: schlau
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geschrieben am: 24.04.2001    um 09:30 Uhr   
*grinz*
Im 18. Jahrhundert brachten vermutlich napoleonische Soldaten Hanf aus Ägypten mit. 1845 verfaßte ein französischer Nervenarzt ein Grundlegendes Werk über Haschisch und führte es bei befreundeten Schriftstellern ein, die als "Club de Haschischins" Selbstversuche durchführten, welche sie literarisch verarbeiteten (Charles Bauderlaire (1858), Theophile Gautier (1843), Gerard de Nerval und auch Arthur Rimbaud
 
alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt.
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"Autor"  
Nutzer: abalone
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geschrieben am: 24.04.2001    um 20:27 Uhr   
hui, ihr seid lieb - danke!
und schlau: jaja, über die "haschischins" bin ich gestern auch gestolpert - da wurde gautier natürlich noch interessanter *grins*

*merci à vous* ABA
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"Autor"  
Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 24.04.2001    um 21:13 Uhr   
schau mal hier..
Link

sind aber wohl die orginale..
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Nutzer: abalone
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geschrieben am: 24.04.2001    um 21:15 Uhr   
chici, ick knutsche dir - ist das okay? :-D
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"Autor"  
Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 24.04.2001    um 21:23 Uhr   
loll..ja klar bekomme ich denn hierfür Žn schmutziges angebot?
..
"Hier ein Bruchstueck der Poesie "Die Karawane" geschrieben vom franzoesichen
Dichter Théopile Gautier, dieser scheint gut, auch wenn mit pessimistischem
Akzent, den Tod eines jeden in der Harmonie des Universums und der Ewigkeit
einzuordnen."
(zitat)
Die menschliche Karawane in der Sahara dieser Erde
fuer das Gehen ohne Rueckkehr in all diesen Jahren,
geht fort die Fuesse nachschleppend jeden Tag vom Feuer verbrannt werden...
man geht fort vor zu ruecken, man geht immer weiter vor und sieht da man
erblickt
etwas Gruenes was sich uns mit dem Finger zeigt, verstreute weìsse Steine und
ein Zypressenwald. Gott hat in der Wueste der Zeit, um euch ausruhen zu lassen,
als Oasen die Friedhoefe hinplaziert:
Legt euch hin und schlaft, Wanderer die ihr euch so abmueht.(/zitat)
quelle Link

soooo..feierabend & wech


Geändert am 24.04.2001 um 21:24 Uhr von chicita
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"Autor"  
Nutzer: Gast_metaMorphosis
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geschrieben am: 25.04.2001    um 17:39 Uhr   
Salut...

Link
Ich sag nur eins: Je ne comprends pas ; )

...ich hoffe mit dem Link ist dir, Abalone, gedient.

adieu - Meta...
Geändert am 25.04.2001 um 17:40 Uhr von Metamorphosis
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