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Wotans Krieger/Sonnenwende |
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geschrieben am: 15.05.2003 um 14:57 Uhr
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Wotans krieger
Hart im Überlebenskampf,Wotans Krieger wie gebannt
Stehen sie auf dem Hügel dort,Schauen herab auf jenen Ort
Der boden verbrannt,der Hain war tot
Die Erde hat getrunken-germanisches Blut
Rasen vor Haß,und ohnmächtger Wut
Verschworen sie sich der racheglut
Treu wie eine bruderschaft
Voran trieb sie des Blutes Kraft
Zu schützen Land und eigne Art
Wenn stürme brausen rauh und hart
Wie ein Schatten der nacht,werden sie sich
erheben
Um zu richten,nicht um zu vergeben
Als Wotans Krieger hart wie Stahl
Stürmen sie los zum letzten mal
Sonnenwende
Der tag neigt sich dem Ende zu
Die Sonne,sie weicht dem Mond
Die erde schimmert noch im goldenem Glanz
Und der Wind wiegt die Blätter in ihrem Tanz
Unsere Feuer erhellen das Dunkle der Nacht
Selbst die Götter können sie sehen
Sonnenwende es ist vollbracht
Die zeit,ja sie bleibt nicht stehn
Männer und frauen im Tanze vereint
Der sprung durch die Flammen steht bevor
Die Götter sind zeuge bei diesem Schwur
Wie schon tausende jahre zuvor
Niemals erlischt die Glut
Drum Brüder schürt das feuer,das Licht
Gebt die Fackel nicht aus der hand
Laßt sie leuchten durch unser land
Das Sonnenrad dreht sich und zeigt uns den Weg
Macht auf eure Augen und seht
Wie es läuchtet und scheint,die nacht erhellt |
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