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Der verworfene Eckstein

Nutzer: abalone
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geschrieben am: 24.04.2001    um 20:36 Uhr   
leute, durchstöbert mal wieder eure alten disketten - bin auf ein gedicht von mir gestoßen, an das ich mich gar nicht mehr erinnern konnte :-)

Der verworfene Eckstein

nachsummen der perfektion,
stets meilen von ihr entfernt,
denn ich werde erst durch die kirche geboren -
erleuchtung, als ich milch zu mir nahm.
trabanten des fürsten dieser welt,
in schlüßelpositionen geschleust,
werden die luft aus der kirche pressen -
freemasonry will do its part ...
actio spes unica - einmal anders betrachtet.
ein mikroskop bringt uns in eine neue welt:
wir sind alle soziale tiere -
elektroschocks haben es offenbart.
und doch wollen wir verstehen,
wollen wir sprache sehen,
und mit unkonventioneller musik
in die wärmenden gruppennormen treiben.
aber - auch augenzeugen können sich irren ...

© Abalone, 27.04.2000
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 24.04.2001    um 21:06 Uhr   
jessus aba..was sagt dein psychotherapeut dazu? ;-)

so klar mir ein teil ist, so unverständlich der rest..wie wärŽs mit Žner eigenen interpretation? plinkers
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Nutzer: abalone
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geschrieben am: 24.04.2001    um 21:14 Uhr   
später, chici.
einmal, weil ich erst andere gedanken dazu lesen möchte, die noch unbeeinflußt sind ... und zum anderen, weil ich mich selbst erst einmal wieder gedanklich ein jahr zurückbeamen muß, um es zu verstehen *grins*
mein psychotherapeuth lehnte sich zurück und sprach: "Sachen gibt's!"

*jöjö* ABA
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Nutzer: abalone
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geschrieben am: 25.04.2001    um 23:50 Uhr   
leute, kommt - strengt euch mal ein bißchen an!

;-) ABA
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 26.04.2001    um 00:12 Uhr   
..spontan fällt mir ein Satz ein:

"Ich weiß, dass ich nichts weiß"

Ich kann suchen und versuchen und suchen und versuchen, die Perfektion des Menschen gibt es nicht ;)

Oder:
Wir sind stets dabei, das vorhandene Gute immer noch verbessern zu wollen und überdecken es dabei lediglich, tarnen es, schütten es gar zu - perfekt soll alles sein.

Durch das Mikroskop betrachtet und zusammengefaßt:
"Alles schon mal dagewesen"

*grins..je mehr ich versuche, daraus schlau zu werden, umso konfuser werde ich...

;)..fratz aba, ich habe mich eirklich bemüht

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Nutzer: abalone
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geschrieben am: 26.04.2001    um 00:14 Uhr   
ein tip: mit "milch" ist der pfarrer hans milch gemeint.

*hilft's?* ABA
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Nutzer: abalone
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geschrieben am: 26.04.2001    um 00:23 Uhr   
sorry, fratz - du bist mir dazwischen gehuscht :-)
hmh ... schon nicht schlecht.
das schlimme an diesem gedicht ist, daß es keine kernaussage enthält - weshalb ich es auch als nicht besonders gelungen empfinde und zum zeitpunkt des entstehens von einer veröffentichung absah. die gedanken darin sind einfach zu weit gestreut - es fehlt der rote faden. das einzige, was alle teile gemein haben, ist wieder die kritik - aber die bezugspunkte unterscheiden sich doch sehr.
also fratz, das bedeutet für dich (und für alle anderen): suche nicht nach DEM EINEN satz, der alles erklärt *g* das hast du ja schon gut umgesetzt ;-) und der erste teil ist definitiv eindeutiger gemeint als der zweite - heißt: den ersten teil ruhig wörtlich nehmen, beim zweiten weiter ausholen.

*mehr sag ich jetzt noch nicht* ABA
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 26.04.2001    um 00:57 Uhr   
..nun, der zweite Abschnitt hat es in sich..

..soziale Tiere?
wir sind alle Einzelkämpfer(wesen), wollen oder können es aber doch nicht sein, deshalb versuchen wir uns Gruppen anzuschließen, um letztlich doch ein Gefühl von Geborgenheit zu erleben. Und um dazu zu gehören, paßt man sich an - und zwar "kritiklos" nehmen wir alles gebotene in uns auf. Wo bleibt der streitbare Geist?

..verflixt..ich ahne es .. kann es aber noch nicht in Worte fassen.

Ja! Unsere Gesellschaft ist krank, läßt sich alles überstülpen. Es gibt keine Sprache mehr. Und nur noch schlechte Nachahmer (brauchen wir mal wieder eine Revolution?)

..bin noch nicht fertig..;)
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 26.04.2001    um 07:37 Uhr   
(zitat)die gedanken darin sind einfach zu weit gestreut(/zitat) hachja..dat kenn ich irgendwo her lach

ansonsten.."da steh ich nun ich armer thor,.." ;-)
die überlegung ist nur die, selbst wenn ich interpretieren würde, was würde es dir bringen? wo du doch weißt, was für dich dahintersteckt..
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 26.04.2001    um 13:18 Uhr   
..komisch, wenn ich das heute so lese, denke ich mehr, dass es um Glaubensfragen geht.

Die Kirche lehrt uns, dass es einen Schöpfer gibt. Der "Fürst" müßte demnach Satan sein.

Die Menschheit wollte sich jedoch noch nie auf einen "Schöpfer" verlassen, drum mußte die "Wissenschaft" heran.
Jeder Mensch scheint nun aber dennoch das Gefühl zu haben, dass ihm noch irgendetwas Größeres, Übersinnliches fehlt.
Und hier beißt sich was:
Wie wollen zwar Übersinnliches, müssen dafür aber auch für das Übersinnliche noch eine Erklärung finden - nicht eher finden wir Ruhe.

Maßen wir uns an, "der Schöpfer" selbst zu sein?

Ewig auf der Suche nach "dem Sinn des Lebens" wuseln wir durch das Leben, gruppieren uns, je nach dem, was uns mehr liegt.

Der "Fürst" beobachtet uns siegessicher derweil, wie wir da so strampeln.
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Nutzer: schlau
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geschrieben am: 01.05.2001    um 01:36 Uhr   
gefallen hat mir die art, wie es geschrieben ist. an den sinn werd ich wohl nicht rankommen. *lach* aber es ist sehr offen und lässt interpretationen zu. dominantseptakkord fällt mir ein und erinnert mich an ein ding... *grinz*
 
alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt.
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