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geschrieben am: 28.04.2001 um 11:33 Uhr
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Seltsam der Gedanke, dass Du überall siehst eine Schranke und fühlst die Pranke, die blanke und manchmal kranke, des Lebens sie haut Dich um, Du schaust dumm. Machst den Rücken krumm, peilst es nicht, willst zum Licht, das Gesicht des Erleuchtens, doch Gischt spritzt Dir entgegen. Gehst auf Wegen, die Dich bewegen im kalten Regen, siehst Blätter, die hinwegfegen, weswegen der Sinn des Vergehens? Als Kind noch Träume gehabt doch nur Luft geschnappt, überlappt die Wirklichkeit mit Träumen zu Schäumen, zerfallen die Silben der Vergänglichkeit, glaubst an Unendlichkeit und erntest Endlichkeit, Schamheit begleitet Dich, schämst Dich für Taten, grämst Dich dieses Seins, doch Keins ist gleich Deins sondern Du bist ein Unikat, begeh nicht Eigenverrat, `s scheint Du peilst Dein Leben nicht zu kontrollieren, doch das Beben und Schweben leicht zu passieren, sei Du selbst und hälst Dich an Deine Regeln, so wirst Du alles schaffen und lässt Dich nicht dahinraffen, laß die anderen gaffen, die Giraffen mit langen Hälsen, Du bist der Felsen, den nichts so zerstört, man hört den Schall und dreht sich um, doch nichts außer Rauch durch den Schlauch bis zum Ende zudem wir alle verdammt, es rammt das Leben irgendwann seinen spitzen Dolch in Dein Herz, Du fühlst den Schmerz, wiederkehrst als Engel zerbirst an Sachen, die Du machen wolltest und solltest doch grolltest. Du schier verzweifelst hier und an Dir selbst, gellst Schreie in die Nacht, doch gebracht hat`s den Seelenfrieden nicht, stehst Dir selbst Gericht, ohne Strafverzicht, wenn nur endlich der innere Eiswall bricht, mit anmutiger Gebärde, wie Schweben über der Erde, willst Freiheit spüren, doch hast nicht den Mut Dich mit Lorbeeren zu küren, Dich selbst zu ehren, Dein Selbstbewusstsein zu mehren, was scheren Dich andere, die Du nicht kennst, verpennst Dein Leben, doch kannst Du soviel geben.
Kämpf um Freiheit zu erhalten, in der kalten Welt, es hält Dich nichts hier drin, spinn Dein Lebensrad zu Ende bis Deine Hände nicht mehr können, musst schalten und Dein Glück selbst verwalten, es gibt kein Halten für Deinen Geist, paß` auf das er nicht entgleißt und der Faden zwischen Genie und Wahnsinn reißt, doch manchmal beißt Dich der kalte Stahl des Lebens wie kahl, blühende Fantasie muß vergeh`n und Du fühlst Dich wie schal, welch Qual, doch die List Dich in den Mist treibt, es bleibt nur Verzweiflung der Enteignung zwischen Dir und dem Hier so vertraue Deinem Geiste und verweile nicht in der Vergangenheit sondern lebe im Hier und jetzt, Du schätzt ab und zielst zurück, verrückt, nach Freiheit, doch Schüchternheit hemmt Dich, weichst weg, verweilst im Dreck, willst zu den Sternen, in entfernten Galaxien wandern, leicht und unbeschwert kehrt Dein Geist zurück, entzückt bist Du.....
zu spät, zu spät, zu spät
Feuerfux
Geändert am 28.04.2001 um 12:30 Uhr von Feuerfux |
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