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PAPA'S LIEBE

Nutzer: Necromance
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Registriert seit: 11.05.2001
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geschrieben am: 11.05.2001    um 18:51 Uhr   


Immer wenn er in dein Zimmer kam,
dich zärtlich in seine Arme nahm,
dir sanft über die goldenen Locken strich,
sein Mund in dein Ohr hauchte "Ich liebe dich."
Er zuerst deinen entkleideten Rücken massierte,
das Zittern deines Körpers, wohl spürend, ignorierte.
Immer dann, wenn dein noch unausgereifte Körper
all das und mehr ließ geschen,
fragte sich dein unschuldiges Herz
"Warum tut Papa's Liebe so weh?"

Als dann Mama euch beie
bei eurem kleinen Geheimnis erwischte,
die Tür erschrocken wieder schloß,
später ausdruckslos das Essen servierte,
raunte sie dir im vorbeigehen zu, mit bösem Blick,
"Mit zehn schon eine Hure, schäm dich, du Miststück"
Mit Mama's Hass und Papa's Liebe wuchst du heran,
und dem Verhältnis zu einem verheirateten Mann.
Du schwiegst, ertrugst, lerntest zu wissen,
dass Liebe und Hass zusammmensein müssen.

Und jetzt stehst du hier an diesem Ort
entzündest zitternd das Grabeslicht,
und für jeden Anwesenden sichtbar
laufen Tränen über dein bleiches Gesicht.
Tränen der Trauer,
dass ein geliebter Mensch dich verlassen,
der dich auf das Leben vorbereitend lehrte,
gleichzeiteig zu lieben und hassen.
Tränen der Schuld, wei nicht mehr rückgängig
zu machen, was du getan,
als der lang versteckte Hass die Überhand
über die tiefe Liebe zu Papa gewann.
Und du ihm, dich selbst zum Schweigen
und Leiden verdammt,
als er dir erneut seine Vaterliebe zeigte,
das Messer tief ins Herz gerammt.

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Nutzer: ankabaer
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geschrieben am: 11.05.2001    um 20:01 Uhr   
Hallo Necromance,

ein erschütterndes, trauriges Thema, dass du da ansprichst.
Ein Thema, bei dem viele leider am liebsten weggucken.

Sag, mir kommt dieses Geschriebene irgendwie bekannt vor. Als hätte ich es schon einmal gelesen. Vielleicht auch nur in anderer Form.
Sind diese Zeilen deine eigenen?
Wenn du sie abgeschrieben, weil es auch dich erschütterte, dann würde ich dich bitten, die Quelle kundzutun.

Sind diese Zeilen deine eigenen, dann wünsche ich mir sehr für dich, das sie lediglich deiner Fantasie entsprungen sind.

Anka
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Nutzer: liebesstern!
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Anzahl Nachrichten: 58

geschrieben am: 11.05.2001    um 20:07 Uhr   
*Tränen wegwischt*

und wortlos wieder geht.
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Nutzer: Noema
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Anzahl Nachrichten: 174

geschrieben am: 12.05.2001    um 12:49 Uhr   
Schliesst sich Anka mal an betreffend der Hoffnung, dass diese Worte nicht auf dich zutreffen...
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Nutzer: Necromance
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Anzahl Nachrichten: 61

geschrieben am: 13.05.2001    um 17:37 Uhr   
Erst mal danke für Eure Meldungen zu diesem Thema.

@AnkaBaer: Ja, dieses Gedicht ist meiner Feder entsprungen und es kann sein, dass Du es anderswo schon mal gelesen hast, in einem anderen Forum.
Es ist zwar Phantasie, das heißt, dass es so in dieser Form auf keine mir bekannte Person zutrifft. Aber es ist dennoch traurige Wirklichkeit, dass Menschen, die in ihrer Kindheit sexuell oder auch psychisch misbraucht wurden, oft denken, sie seien ja selbst schuld daran.
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Nutzer: she16
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Registriert seit: 20.02.2001
Anzahl Nachrichten: 31

geschrieben am: 13.05.2001    um 19:40 Uhr   
kann nichts sagen,verschwindet mit tränen in den augen
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Nutzer: _Nastasia_
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Anzahl Nachrichten: 113

geschrieben am: 14.05.2001    um 16:05 Uhr   
Ein Trauriges Gedicht....was die Wirklichkeit zeigt.
Es gibt wohl nicht viele die darüber schreiben.
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Nutzer: Necromance
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Anzahl Nachrichten: 61

geschrieben am: 15.05.2001    um 15:03 Uhr   
*lol* ich weiß, darüber macht man keine Witze, aber als ich gestern nacht so nachdachte, mußte ich daran denken, dass bei einem Psycholischen Test, den ich spaßeshalber machen ließ, rauskan, ich wäre wahrscheinlich als Kind mißbraucht worden.

Ist es nicht paradox, dass diejenigen, denen dieses Schicksal erspart blieb, sich gegen diesen Verdacht zur Wehr setzen müssen, während diejenigen, die diese Qualen erleiden mußten einfach übersehen werden?!?
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Nutzer: kleine_16
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Registriert seit: 20.07.2004
Anzahl Nachrichten: 85

geschrieben am: 15.05.2001    um 15:16 Uhr   
Oh Gott es scheint so bekannt,
fast wie meine eigene Vergangenheit,
das Geschehene wie in dem Gedicht beschrieben,
noch nicht lange her,
doch längst verdrängt aus meinem gedächtnis,
nie wieder soll es geschehen,
ich dreh mich um und werde mit Tränen in den Augen,
und einem Misstrauischen Blick in meinen Augen,
meinen Lebensweg mit diesem Leide weitergehen...

Schön geschrieben und sehr realitätsnah....
Traurig und tief in Gedanken versunken....

Gruß kleene
Geändert am 15.05.2001 um 15:17 Uhr von kleine_16
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Nutzer: satanicgirl
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Registriert seit: 30.06.2004
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geschrieben am: 15.05.2001    um 15:24 Uhr   
#nicht viel dazu sagen kann...hat aber ungf. das selbe schon mal durch gemacht....
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