| "Autor" |
Scherben |
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geschrieben am: 12.05.2001 um 23:27 Uhr
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kleine tränen in deinen tiefen augen
ein moment der unendlichen stille in uns
ich möchte diesen moment halten
wie mondstrahlen in einer nacht
die hell erleuchtet von deinem herz ist
das trübe glas ist zerbrochen
die scherben liegen vor dir
und du versuchsr sie aufzuheben
bis die finger blutig sind und
doch
du kannst sie nicht halten
halten möchte ich dich
dich spüren in meinen armen
ein teil deines leids auf meine schultern nehmen
die trauer mit dir teilen und eine träne für dich verweinen
nur noch einen kleinen moment
und die welt wird wieder vom nebel eingehüllt
der dich und uns umgibt
doch deine tränen
dein blut
versickern in den boden
und lassen neues leben erwachen
bis am morgen die sonne erscheint
und eine neue blaue blume auf dem feld der scherben wächst
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.05.2001 um 18:59 Uhr
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hereinblinzelt und ihren blick zu talib wendet
mit ihrenden sanft wärmenden strahlen und voller güte auf die zarte neue blume, die da so schmerzvoll gepflanzt wurde acht geben wird
und nachdenklich weiter ihre bahn zieht |
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