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Tränen in den Augen

Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 14.05.2001    um 22:28 Uhr   


Ein brennendes Herz,
erfüllt von unstillbarer Sehnsucht
und Liebe, die keine Grenzen hat.

Ein kühler Verstand
und ein verhärtetes Ego:
geschaffen um Gefühle fernzuhalten.

Obwohl die Herzensflammen
heißer brennen als die Sonne selbst,
reicht ein Gedanke des Verstandes,
um alles zu zerstören.

Das Herz weiß,
dass es ohne den anderen stirbt;
doch der Gedanke ist ein vergifteter Pfeil.
Seine Spitze aus Eis und Stahl
bohrt sich zwischen Brust und Kopf,
lähmt, betäubt, den Schmerz ohne ihn auszulöschen.

Jener Schmerz zerfrisst alles ohne gespürt zu werden.
Der Mensch stirbt an gebrochenem Herzen.
- Nein, viel eher an dummen Gedanken,
die so dumm doch gar nicht sind.
Doch sie kommen falsch aus dem verlogenen Mund
und ziehen andere mit ins Grab.


xxx
Wer kann den Konflikt von Herz und Verstand wohl beenden?
Ich schaffe es nicht und verletze damit den Menschen, der mir mehr als alle anderen bedeutet...

T.-Lee
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Nutzer: Necromance
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geschrieben am: 15.05.2001    um 15:29 Uhr   
Ich denke, ich kann verstehen, welchen Kampf du auszutragen hast. Zumindest ein wenig.
Ich denke nicht, dass Du Deinen Verstand, Deine Gedanken als Deinen inneren Feind ansehen solltest, der es einzig und allein darauf anlegt, Dich zu zerstören. Vielleicht solltest Du eher hineinhören, seinen Worten lauschen, worin sein Grund besteht, dass er mit Deinen Gefühlen, deinem Herz in den Krieg getreten ist.

Vor ca 5 Jahren entstand folgendes Gedicht:
Herz & Verstand

Ich hab dich gesehen und es ist um mich geschehn
Es ist einfach so passiert, ergriff Besitz von mir
Ich liebe dich und ich weiß, du liebst auch mich
doch eine Zukunf haben wir leider nicht.

Mein Herz sagt Ja, doch meien Verstand sagt Nein
worauf soll ich hören, was wird richtig sein?

Hörf ich auf mein Herz gehts nicht lange gut
weil deine Art zu mir nicht passen tut.
Hör ich auf den Verstand bin ich unglücklich
denn ein Versuch schadet uns wohl nicht.

Geh mir aus den Augen, ich will dich nicht sehen
Ich muss mich etwas orden, kannst du das verstehn?
Gib mir etwas Zeit, dann sagt auch mein Herz Nein
Und mein Verstand wird Sieger sein.

Naja, ist natürlich nicht so gut wie deines, aber in diesem Fall war es das einzig richtige eben auf meinen Verstand, auf meine Gedanken zu hören.

Wahrscheinlich ist es in Deinem Fall eher umgekehrt, und das richtige ist auf Deine Gefühle zu hören. Aber um den Sieg über Deinen Verstand, über Deine Gedanken zu erlangen, mußt Du wissen, was er will.
Denn vielleicht versucht er Dich vor schlimmeren Verletzungen zu bewahren, als Du jetzt schon ertragen musst.
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Nutzer: atlantica:-)
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geschrieben am: 15.05.2001    um 18:57 Uhr   
dem tigerchen mal die tränen aus den augen wischt und sie in den arm nimmt und fest hällt!
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Nutzer: aLLeister
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geschrieben am: 15.05.2001    um 19:38 Uhr   
Ich pflichte Necromance bei.
Versuche zu ergründen, woher der Konflikt zwischen deinem Verstand und deinem Herzen rührt, denn dieser ist nicht zwangsläufig unvermeidlich.
Unser Verstand, unser bewußtes Selbst, isoliert uns oft von der Welt, die uns umgibt.
Und das Fatale ist, daß es meist unbemerkt geschieht.

Liebe ist das Gesetz. Liebe unter Willen.

To Mega Therion
Non serviam
So sind die Menschen. Oft scheint es wirklich schade, daß Noah die Arche nicht verpaßt hat. (Mark Twain)
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"Autor"  
Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 18.05.2001    um 15:34 Uhr   
Danke euch dreien!!! Danke, danke, danke...

Ich weiß leider nur allzu gut, woher mein Verstand diese Ablehnung gegenüber Liebe und Vertrauen hat.
Vor ein paar Jahren habe ich jemanden aus ganzem Herzen geliebt. Dieser Jemand hat mich verlassen und das hätte mich fast in den Selbstmord getrieben.
Außerdem gibt es überall die Geschichten von anderen Menschen, die betrogen und verletzt wurden. Da baute sich dann ein eisiger Schutzwall auf. Kann man besonders gut in meinem Beitrag "Eisige Klaue" nachlesen...
Obwohl ich genau weiß, dass ich meiner neuen Liebe vertrauen könnte, weicht die Paranoia nicht. Und das führt dann zu meinem Konflikt.
alle ma lieb knuddelt

T.-Lee
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