| "Autor" |
Eine kleine Geschichte |
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geschrieben am: 17.05.2001 um 21:33 Uhr
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Es war einmal ein kleines Bärchen, herrlich anzusehen: es hatte ein ganz weiches braunes Fell, wunderschöne dunkelbraune Augen, zierliche Krallen...
Aber es war einsam.
Und so wuchs es auf...ohne Freunde, ohne jemanden zum Spielen zu haben, ohne Geborgenheit, ohne Liebe...
Aus dem kleinen Bärchen wurde ein stattlicher Bär. Seine Krallen waren jetzt lang und scharf, er war stark, sehr stark und beim Spiel seiner Muskeln hätten viele ihre Freude gehabt.
Verbittert war er, so verbittert, dass er nicht auf die Schönheit des Waldes achtete, in dem er wohnte.
Eines Tages wütete ein Sturm, so heftig und so lang, wie er es noch nie zuvor erlebt hatte...Tag um Tag, Woche um Woche blieb er in seiner Höhle, nur ernährt von den Vorräten, die er sich in weiser Voraussicht angelegt hatte. Doch diese Vorräte gingen zur Neige...Er dachte schon, er müsse qualvoll verhungern.
Aber so plötzlich, wie er gekommen war, hörte der Sturm auch schon auf...
Der Bär ging hinaus, um zu jagen.
Am ersten Tag fand er noch was, am zweiten Tag schon weniger und am dritten Tag gar nichts mehr...Er ging tiefer in den Wald hinein...Er kam zu einer Lichtung, so frisch und lieblich sah sie aus, als hätte der Sturm sie verschont. Doch für ihn war es eine ganz normale Lichtung; er beachtete sie nicht.
Auf einmal sah er etwas am anderen Ende der Lichtung...Da ihm der Magen knurrte, lief er darauf zu. Beim Näherkommen zeigte es sich, dass es eine wunderschöne Wildkatze war. Sie bewegte sich nicht. Der Bär untersuchte sie...Sie muss bei dem Sturm schwer verletzt worden sein: überall war Blut und ihr schönes Fell war von Wunden übersät.
Aber sie war noch nicht tot.
Der Bär nahm sie auf und trug sie zu seiner Höhle. Dort wusch er sie.
Er pflegte sie, gab ihr zu essen und zu trinken. Nach 2 Wochen wachte sie auf und sah ihren Retter zum ersten Mal.
Sie beobachtete ihn in der nächsten Zeit, sah, wie stark und schön er war...Doch er erschien ihr so unnahbar und sie wusste nicht, wie sie ihm zeigen sollte, dass sie ihn mochte...
Doch auch ihn bewegte etwas...aber er wusste nicht, was das war und er kam mit seinen Gefühlen nicht klar...
Mit der Zeit wurden sie Freunde, jagten zusammen und beide wollten zeigen, dass sie den Anderen gerne mochten.
Aber sie wussten nicht wie.
So verging die Zeit...
Als sie mal wieder im Wald waren, kletterte die Wildkatze wie immer auf die Bäume. Plötzlich gab ein Ast nach, sie versuchte verzweifelt, sich zu halten...aber sie fiel und fiel...in die Arme des Bären, der zur Stelle war und sie auffing.
Eine Zeitlang geschah nichts...sie lag nur da...in seinen Armen, die Augen geschlossen.
Sanft berührte er sie im Gesicht...sie öffnete ihre Augen und sah ihn an. Dieser eine Blick zeigte ihm, was sie für ihn empfand und er merkte, dass er genauso fühlte wie sie.
Der magische Augenblick verging...doch ihre Gefühle und das Wissen des Einen um den Anderen blieb.
kliu
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.08.2001 um 15:35 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.08.2001 um 15:54 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.08.2001 um 20:06 Uhr
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Lese doch mal aus dem Buch Die Kinder der Erde (Doppelband) mit "Ayla und der Clan des Bären" und "Das Tal der Pferde" von Jean M. Auel.
Bin mir sicher, das wir Dir gefallen! Lesespaß pur über ein Mädchen aus der Steinzeit.
Viel Spaß
Aila*
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.08.2001 um 14:59 Uhr
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Werde ich mir mal ausleihen, Aila...Danke für den Tipp
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.08.2001 um 00:51 Uhr
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schnüff
so ne schöne geschichte...
jut |
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